Sicherheit zuerst: Befahrungstechniken, Seiltechnik, Ausrüstung. Foto, Messung, Befahrung, Rettung und co. - alles was man so mit in den Berg nehmen könnte und sollte.
Wenn es wie bei den XXS Sensoren ist, könntest du sie vielleicht einfach neu kalibrieren oder dem Gerät sagen es seien neue.
Die XS Sensoren speichern die Kalibration jedoch direkt im Sensor.
Dies ist im Einsatz für schnelle Sensorwechsel sinnvoll.
Wenn es nicht über die Software geht, dann sieht es wohl schlecht aus.
Eine feste Beschränkung der Nutzungsdauer seitens Dräger ist mir jedoch nicht bekannt! (Außer bei den günstigen PAC Geräten, dort ist die Lebensdauer künstlich begrenzt)
Ansonsten sollten die Sensoren halten solange sie halten
Tja, das sind XS-Sensoren. So leicht lassen die sich nicht übers Ohr hauen, wie du sagtest, die speichern ja alles. Im Gerätemenü kann ich auch nichts finden um das aufzuhalten, bis auf die verbleibenden Tage bis zum Sensorcheck...
Bei XXS-Sensoren ist das einfach, die Daten sind im Gerät gespeichert, also keine "intelligenten" Sensoren.
Es sieht so aus, als müsste ich mich in ungefähr 265 Tagen beim DrägerService melden...
Dann schaltet der erste Sensor ab, im Handbuch steht tatsächlich etwas von Sensornutzungsdauer.
Alles zu teuer... hätt ich das nötige Kleingeld für E-Cal, PC Interfaces und Software, hätt ich das Problem wohl selbst gelöst...
Ich bin mir sicher, mit CC-Vision lässt sich der Sensorcheck da runterprogrammieren, doch man beachte den Preis, alleine von der Software...
Was erwartest du von jemandem, der sich aus einer alten Multiwarn I- Ladestation eine Ladestation für ein Multiwarn II selbst gebaut hat , weil das sonst alles unnötig teuer werden würde?
qwer hat geschrieben:(Außer bei den günstigen PAC Geräten, dort ist die Lebensdauer künstlich begrenzt)
Einen Pac 5000 hab ich auch noch hier rumfliegen, sowie MicroPac geräte (kennt die überhaupt einer?). Beim 5000er nehm ich nach jeder Benutzung die Batterie raus damit ich noch so lang wie möglich was von dem Gerät habe. Hätt ich mir einen Pac 7000 gekauft, hätt ich das Problem nicht.
qwer hat geschrieben:(Außer bei den günstigen PAC Geräten, dort ist die Lebensdauer künstlich begrenzt)
Einen Pac 5000 hab ich auch noch hier rumfliegen, sowie MicroPac geräte (kennt die überhaupt einer?). Beim 5000er nehm ich nach jeder Benutzung die Batterie raus damit ich noch so lang wie möglich was von dem Gerät habe. Hätt ich mir einen Pac 7000 gekauft, hätt ich das Problem nicht.
Ob das auch für die PAC Geräte gilt ist mir unbekannt, aber bei den X-am sollen die Batterien stets im Gerät verbleiben.
Ohne Batteriestrom wird die interne Pufferbatterie geleert. Steht im Handbuch und die Dräger Technik hat das bestätigt.
Vermutlich ist dann nicht nur die Uhrzeit, sondern auch die Kalibration weg!
...und die chemischen Sensoren müssen immer mit Spannung versorgt werden. Wenn dieses nicht möglich ist, gibt es ein Gerät von Dräger, wo die zuvor ausgebauten Sensoren unter Spannung gelagert werden können.
Glück auf, Matthias
Die Hüttenleut' sein auch kreuzbrave Leut',
|:denn sie tragen das Leder vor dem Bauch bei der Nacht:|
|:und saufen auch!:|
Haverlahwiese hat geschrieben:...und die chemischen Sensoren müssen immer mit Spannung versorgt werden. Wenn dieses nicht möglich ist, gibt es ein Gerät von Dräger, wo die zuvor ausgebauten Sensoren unter Spannung gelagert werden können.
Weisst du zufällig genau was passiert wenn nicht und für welchen chemischen Prozess diese Energie gebraucht wird?
Viel weiter oben wurde der Name Senseair erwähnt.
Wer selbst was bauen will, für den sind die Sensoren interessant.
Ich habe mit Schülern ein Projekt durchgezogen, bei dem wir in einem Stollen ausserhalb des Rümelanger Grubenmuseums in Luxemburg die CO2-Konzentration messen (von Frankreich kommt stark CO2-haltige Luft).
Die technische Info dazu ist hier zu finden: http://staff.ltam.lu/feljc/school/proje ... e_Doku.htm
Haverlahwiese hat geschrieben:...und die chemischen Sensoren müssen immer mit Spannung versorgt werden. Wenn dieses nicht möglich ist, gibt es ein Gerät von Dräger, wo die zuvor ausgebauten Sensoren unter Spannung gelagert werden können.
Weisst du zufällig genau was passiert wenn nicht und für welchen chemischen Prozess diese Energie gebraucht wird?
Genau nicht, aber ich vermute, dass es zu unerwünschten galvanischen Vorgängen kommt.
Glück auf, Matthias
Die Hüttenleut' sein auch kreuzbrave Leut',
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