


In Rostock kam es zu einem Unfall bei der Berufsfeuerwehr: Während einer Höhenrettungsübung stürzte ein Beamter ab. Ursache war vermutlich das Durchtrennen von Lastseil und Redundanz. Ein am oberen Ende befindlicher Beamter muss wohl das Seilsystem überstiegen haben und ist scheinbar mit seinem frei am Gurt hängenden Rettungsmesser hängen geblieben.
Hierzu hat die Feuerwehr-Unfall-Kasse jetzt ein Memo herausgegeben, wo von der Verwendung von Messern abgeraten wird.

Die Sachlage in Rostock muss die Kripo weiter erörtern, allerdins sollte man die Befunde ernst nehmen.
Offene Messer haben am Seil nichts zu suchen, Klappmesser sollten zweckmäßig vor unbeabsichtigtem Öffnen gesichert werden (Holster, Tasche, eine Lage Panzertape...). Ansonsten ist die Verwendung von Rettungsscheren im Holster zu empfehlen - diese schneiden zudem auch zuverlässig dünne Drahtseile und Feldkabel

In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass das Rauchen in der Nähe von Seil- und Gurtzeug aufgrund potentiell herunterfallender heißer Asche nicht zu empfehlen ist. Wer in seinem eigenen Gurt raucht, ist selber schuld, aber bitte ein paar Meter Abstand zu Seilhaufen und -systemen halten

Gruß
Hugo