Grube Wilhelmine Sommerkahl

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René_M
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Grube Wilhelmine Sommerkahl

Beitrag von René_M »

Hallo Ihr lieben!!

Hier gleich noch ein Hinweis das sich eine Reise(gannnnnnnz ohne Hintergedanken :D ) nach Bayern auch bergbaumäßig lohnt, auch wenn's der äußerste Nordwesten ist.

Ich darf nun höchstoffiziell unser Besucherbergwerk das "Kupferbergwerk Grube Wilhelmine" Sommerkahl bei Aschaffenburg vorstellen.
Ich selbst bin seit Juli des letzten Jahres in dem betreibenden Verein Mitglied. Doch alles was lange dauert wird gut und so bin ich in der glücklichen Lage ab nächsten Monat selbst Führungen durch unser kleines und noch im entstehen begriffenes Bergwerk zu machen. Klein und fein und weit und breit das einzige!!!!! So kam meine Frage nach den ganzen Vorschriften auch nicht von ungefähr. Seit Anfang Mai läuft die Besucherzeit, der letzte Winter hat aufgrund von Unstimmigkeiten mit dem BA leider keinen neuen Ausbau gebracht.
Dies soll sich wieder ändern denn in diesem Jahr wird noch der zweite Eingangstunnel entstehen sowie mit dem Bau des zukünftigen Museums/Vereinsheim soll begonnen werden. Weiterhin sind noch untertägige Sicherungsarbeiten vorzunehmen ebenso ist noch ein Teil der Tagebauwand zu sichern, nur weis noch keiner so recht wie.
Ich möchte hier nun aber nicht alles neu aufzählen denn der Link zu unserer Hompage folgt jetzt: http://www.bergwerk-im-spessart.de
Ich denke da sind genug Informationen zu finden um sich einen ersten Eindruck zu machen. Live und in Farbe sieht es eh besser aus!!!
Spezielle Fragen versuche ich gern zu beantworten. Sicherlich wird sich auch noch die eine oder andere Frage an das kompetente Publikum hier ergeben.

In diesem Sinne, Glück auf René
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Schlacke
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Grube Wilhelmine - Sommerkahl

Beitrag von Schlacke »

Hallo,
einen guten Start dem neuen Besucherbergwerk im Spessart.

Wer zuerst etwas über die Bergbaugeschichte lesen möchte, sozusagen als Vorbereitung, dem sei ein Blick in: W. Krause, Schauplätze der Industriekultur in Bayern, Regenburg: 2006, S. 310-311, emphohlen.

Über das Umfeld Geologie und Mineralogie informiert die HP

http://www.spessartit.de

und eine Ausgabe der Zeitschrift "Spessart" Monatszeitschrift für die Kulturlandschaft Spessart, Jg. 99, H. 2, mit dem Aufsatz von J. Lorenz u. R. Schmitt: Das Kupfererzbergwerk Grube Wilhelmine in Sommerkahl, Aschaffenburg: 2005.

Glückauf!

Schlacke
Gesenk
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Beitrag von Gesenk »

Hallo,
kann ich bestätigen, daß es ein nettes kleines Bergwerk ist. Wir hatten eine schöne und informative Führung. :)

Glück Auf!

Gesenk
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René_M
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Beitrag von René_M »

Hallo!

@Susanne: Wann warst du hier?

@Schlacke: Sooo neu sind wir gar nicht, der Besucherbetrieb läuft seit 2003 und der Verein existiert seit 2000. Zum 5jährigen Bestehen ist die von dir erwähnte "Spessart" Sonderausgabe erschienen, die einen guten kurzen Überblick über die Wilhelmine gibt. Der Herr Joachim Lorenz ist auch Mitglied bei uns und so was wie der regionale Mineralien- und Geologiepabst!!!

Da du hier der Literaturexperte bist und uns immer mit Tips versorgst so habe ich mal für dich:
Das Buch "Der Metallerzbergbau im Spessart" von Herrn Klaus Freymann erschienen 1991 als Veröffentlichung des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V. (ISBN: 3-87965-054-3; ISSN: 0433-843X) ist des Endergebniss einer Dissertation und behandelt den Cu,Pb,Si Bergbau im Spessart ziemlich umfangreich. 200 Seiten Text und 200 Seiten mit Abbildungen und Tabellen etc. Insbesondere der Bergbau um Bieber Huckelheim, Großkahl und Sommerkahl, da diese parallel aber unabhängig voneinander geführt wurden. Bemerkenswert finde ich das bis Ende des 18Jh. die sächsischen und thüringischen Berggesetze galten und das Aufsichts- und Führungspersonal auch sä./th. war.

In diesem Sinne Glück auf René

P.S.: gibt es irgentwo Literatur/Kataloge mit Beispielen über Ausbau mit Felsanker und Stahlausbau? Ich muss mich in die Materie etwas einarbeiten.
Glück auf René
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Falk Meyer
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Beitrag von Falk Meyer »

René_M hat geschrieben:Hallo!
Bemerkenswert finde ich das bis Ende des 18Jh. die sächsischen und thüringischen Berggesetze galten und das Aufsichts- und Führungspersonal auch sä./th. war.
Es kommt eben alles Gute aus dem Sachsenland!! Und Sachsen war ja im18. Jhrd. führend was das Thema Bergbau angeht :wink:
Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.

Edwin Bauersachs

http://www.imkerei-meyer.com
Gesenk
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Beitrag von Gesenk »

@ Rene:

da ist der Bericht:
http://www.langstadt-aktuell.de/nabu/be ... Wilhelmine

:)

Glück Auf!

Gesenk
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René_M
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Beitrag von René_M »

@Falk: genau meine Meinung!!!!!!!! :) :) :) :)

Glück auf René
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René_M
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Beitrag von René_M »

Na ich werd mal in Zukunft versuchen die gute Tradtion fortzusetzen.

@Susanne:Schöner Bericht!!!

Glück auf René
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Schlacke
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Grube Wilhelmine - Sommerkahl

Beitrag von Schlacke »

Hallo,
@ René_M:

vielen Dank für den Hinweis, das Werk steht schon seit längerem im Regal. Bei der Beschäftigung mit dem Bergbau im Spessart kommt man an Namen wie Amrhein, Backhaus, Weinelt, Cancrinus, Freymann, Hofmann, Bücking, Sandberger, Lorenz, um nur einige zu nennen, nicht vorbei.
In der Tat hat sich einiges an Literaturhiweisen zum Montanwesen des Spessart in der Zwischenzeit angesammelt.
Zum Ausbau habe ich nichts erfasst, ich verweise in diesem Fall auf die UBs von Freiberg, Clausthal oder Aachen, alle digital erreichbar. Auch der Buchhandel in Freiberg (Akademische Buchhandlung) oder in Clausthal (Grosse'sche Buchhdlg.) bieten bergtechnische Titel an.
Sicher gibt es etwas beim Verlag Glückauf, Essen (vge) oder bei ZVAB, einfach googeln!

Glückauf!

Schlacke

p.s.
habe da noch einen "alten Hinweis": M. Forster-Rettelbach, Das Kupferbergwerk 'Wilhelmine' in Sommerkahl. in: Unterfränkisches Heimatblatt, Jg. 1, Nr. 24, Schweinfurt: 1949.
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René_M
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Beitrag von René_M »

@Schlacke: Ich habe da was ganz delikates im Schrank: eine ungebundene Originalausgabe von: "Der Bergbau im Spessart unter der Regierung des Kurfürsten von Mainz" von Dr. August Amhrein(Pfarrer von Roßbrunn) Würzburg 1896.
Wenn da mal die altdeutsche Schrift nicht wäre.....

Glück auf René
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Schlacke
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Bergbau im Spessart

Beitrag von Schlacke »

Hi René_M,

Glückwunsch zur bibliophilen Rarität. Für alle, die sich nicht mit altdeutscher Schrift quälen wollen, können das Werk auch im Archiv des Historischen Vereins für Unterfranken und Achaffenburg, Bd. 37, S. 181-260, Würzburg: 1896, nachlesen.

Eine kleine Korrektur muss ich zu sächsich/thüringischen Aktivitäten anbringen. Es waren Fachkräfte aus Sachsen und Thüringen im spessarter Bergbau im Einsatz, aber thüringisches Bergrecht hatte keine Gültigkeit. In Thüringen hat sich kein eigenes Bergrecht entwickelt, es war eine Übernahme des Sächsischen. Sächsisches Bergrecht galt im Spessart sogar nach 1803, als die Aschaffenburger Gebiete zu Bayern gekommen waren. D. h. die bayerische Bergordnung von 1784 hatte nach 1803 keine Rechtskraft und wurde erst durch das "Berggesetz für das Königreich Bayern" 1869 auch für die bay. Teile des Spessarts gültig.

Glückauf !

Schlacke
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René_M
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Beitrag von René_M »

Hallo Schlacke!

Muss ich Dir recht geben, ist ein Schreibfehler meinerseits. Woher haste eigentlich die ganzen Quellennachweise?? Ist ja fast schon beängstigent :) :)

Glück auf René
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kapl
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Beitrag von kapl »

René_M hat geschrieben:Hallo Schlacke!

Muss ich Dir recht geben, ist ein Schreibfehler meinerseits. Woher haste eigentlich die ganzen Quellennachweise?? Ist ja fast schon beängstigent :) :)

Glück auf René
http://www.montan-litbank.de/seite1.htm ;)
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René_M
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Beitrag von René_M »

Hallo!

Es ist geschafft!! Nach ca. 20 Führungen zum zuhören + unendlicher Schreibarbeit + ewiger Faktenlernerei + 2 Probeführungen habe ich am 1.7. nun meine erste offizelle Führungsbefahrung erfolgreich absolviert. Ich war am Anfang doch ziemlich nervös, da man mich gleich mit ca. 20 Personen auf die einstündige Tour durch unser Bergwerk geschickt hatte. Der Beifall und die lobenden Worte am Ende zeigten dann das ich auf das richtige Konzept gesetzt hatte. Nur mein Dialekt ist wohl etwas belächelt worden so die Aussage meiner Frau die mich begleitet hat. Die zweite Führung stand am gleichen Tag an. Die nächsten am 14.7. diesmal mit Fachpublikum: ein Mineralienverein ist zu Gast. :) :) :)
Glück auf René
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Nobi
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Beitrag von Nobi »

René_M hat geschrieben:Nur mein Dialekt ist wohl etwas belächelt worden so die Aussage meiner Frau die mich begleitet hat.
die lernen auch noch richtiges deutsch :D
GLÜCK AUF | NOBI

Der Berg ist frei.
Wo eyn man eynfahrn will
mag her es thun mit rechte.


w w w . b e r g b a u s h i r t . d e
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René_M
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Beitrag von René_M »

@Nobi: da haste recht!!! was besseres wie unser sächsisch gibt's doch gar net!!!
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Petra_S.
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Beitrag von Petra_S. »

René_M hat geschrieben:Hallo!

Es ist geschafft!! Nach ca. 20 Führungen zum zuhören + unendlicher Schreibarbeit + ewiger Faktenlernerei + 2 Probeführungen habe ich am 1.7. nun meine erste offizelle Führungsbefahrung erfolgreich absolviert. Ich war am Anfang doch ziemlich nervös, da man mich gleich mit ca. 20 Personen auf die einstündige Tour durch unser Bergwerk geschickt hatte. Der Beifall und die lobenden Worte am Ende zeigten dann das ich auf das richtige Konzept gesetzt hatte. Nur mein Dialekt ist wohl etwas belächelt worden so die Aussage meiner Frau die mich begleitet hat. Die zweite Führung stand am gleichen Tag an. Die nächsten am 14.7. diesmal mit Fachpublikum: ein Mineralienverein ist zu Gast. :) :) :)
Gratulation! :top:
Weiterhin viele schöne erfolgreiche Führungen mit vielen netten Gästen, die mit schönen positiven Eindrücken nach Hause gehen!
Und mit jeder Führung die Du machst, wird die Nervosität geringer. Und las Dich auch von mal negativen Erlebnisen mit dem einen oder anderen Gast nicht gleich "ins Boxhorn jagen", bzw. Dich einschüchtern - auch solche Situationen lernt man zu meistern und man wächst daran. :)
Glück Auf!
Petra

** Der Schacht im Wasser schnell ersäuft, wenn Schnaps nur durch die Kehle läuft. **
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Ventilatormaus
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"Hier kommt die Werbung"

Beitrag von Ventilatormaus »

Wenn man bei diesem Regenwetter in Deutschland Urlaub macht,
ist man wirklich gut beraten, sich baldigst unter Tage zu verziehen!

Vor ca. 10 Jahren waren wir schon mal an diesem Aufschluss, der
damals nur den stark zerklüfteten Gneis zeigte. Nicht zu ahnen,
dass sich dort bis 1922 ein Bergwerk befand. Einziger Hinweis
auf die Kupfervererzung lieferte der damals wie heute sichtbare
Malachitbezug entlang der Klüfte.

Es ist ein kleines, aber feines Bergwerk, welches auf einer Sohle
wieder befahren werden kann. Es ist zu wünschen, dass die
Aufwältigungsarbeiten weiter gehen können und vielleicht schon im
nächsten Jahr weitere Teile der Öffentlichkeit gezeigt werden können.

@Rene
Vielen Dank für die schöne Führung!

@ Leser des Forums
Hinfahren, Anschauen!

Glück Auf,
Jeanette
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René_M
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Beitrag von René_M »

Hallo!

@Jeanette: Es freut mich das es euch so gut gefallen hat!!!!!!!!!!!!!!!
War echter Glücksfall das ich noch da war, für mich waren nur zwei Führungen am Mittag geplant. Mich hat es ebenfalls gefreut euch kennenzulernen.

Die anfängliche Unsicherheit ist mittlerweile weg und etwas "Routine" eingekehrt.
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Grube Wilhelmine Sommerkahl: Neue Aktion!!!

Beitrag von René_M »

Hallo!

Kunst und Bergbau!?? Funktioniert das??
Wie Ihr sehen könnt wollen wir es wagen beides miteinander zu verbinden. Die Schlange swie die Fledermäuse werfen ihre Schatten ja schon länger voraus aber nun stehen die Daten ja fest. Die restlichen Skulpturen werden nach der offizellen Führungssaison Ende September installiert, dazu sind noch etliche Arbeiten zu erledigen. Ein Detail sei verraten: die Schachtverwahrung wird durchbohrt, ein Seil gespannt woran mehrere Skulpturen befestigt werden. Es wird bestimmt großartig, kommt her und schaut und urteilt selbst.
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Re: Grube Wilhelmine Sommerkahl

Beitrag von René_M »

Hallo!

Hier nun die Termine der Ausstellung!
Die Termine!
Die Termine!
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Re: Grube Wilhelmine Sommerkahl

Beitrag von René_M »

Hallo!

Etwas kurzfristig aber es sollte diesmal wenigstens doch gesendet werden: Am Mittwoch den 10.10. um 20:15Uhr im Bayerischen Fernsehen die Sendung Bayerntour, diesmal über den Spessart und dabei auch ein Beitrag über die "Wilhelmine" in Sommerkahl sollten wohl so 5 min. sein.
Am letzten WE ist auch schon mit den Vorbeitungen für die Kunstausstellung begonnen, es sind schon etlichen "Tierchen" ins Dunkle des Berges gebracht worden!!!
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Re: Grube Wilhelmine Sommerkahl

Beitrag von René_M »

Hallo!

Die Kunstausstellung war ein voller Erfolg, 2800 Besucher an 5 Tagen und etliche Euronen an Spenden sind zusammengekommen. Das nächste Ereigniss lässt auch nicht lange auf sich warten: schon am nächste WE 24./25.11.(SA:16-22Uhr;So11-22Uhr) wird sich unser Bergwerk erstmals mit einem Barbaramarkt präsentieren. Neben den üblichen Speis&Trank Ständen werden hauptsächlich Handwerker(Glasbläser,Korbflechter,Schnitzer u.ä.) Ihr Können und Ihre Waren feil bieten, zu abendlicher Stunde wird dann ein Feuerschlucker den Besucher einheizen. Aber dies ist nur ein kleiner Einblick es wird noch mehr Überraschungen geben.

Dannach ist dann für dieses Jahr endgültig Schluß mit den Festen/Führungen. Ab dann gehts wieder ans arbeiten, das wichtigste sind diverse untertägige Umbau-/Sicherungsmaßnahmen. Sowie übertägig ein Überhang abzutragen und den zweiten Eingang in Form eines Tunnels anzulegen.
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Re: Grube Wilhelmine Sommerkahl

Beitrag von René_M »

Glück auf,

ich denke es ist an der Zeit mal etwas neues berichten den untätig waren wir nun wirklich nicht. Wobei die Hauptarbeiten seit 3 Jahren mehr im übertägigen bereich liegen.
Ut hat sich nicht viel geändert, neben Instandhaltungs und Reparaturmaßnahmen war der Bau des zweiten Stollnportals(2008, so ergibt sich nun ein schöner Rundweg), sowie die teilweise Gewältigung des Förderschachtes das interessanteste. Dabei konnte der zweite Forderkorb geborgen werden sowie anhand von Holzfunden der Schachtausbau/die Aufteilung des Schacht rekontruiert werden.
Wie gesagt seit ca. 3Jahren planen und bauen wir unser Vereinsheim was wohl eher mit einer Betriebsstätte mit Lager, Werkstatt und Museumräumen vergleichbar ist. Dabei verbessert sich nun auch sanitäre Situation sowie die Möglichkeiten große Gruppen zu betreuen. Diese haben nach wie vor einen sehr großen Anteil am Publikumsverkehr. Geburtstagsfeiern, Firmenausflüge, Hochzeiten oä. zählen dazu. Der Bau liegt zu 95% im Ehrenamt sodass fast ausschliesslich nur Baumaterialien oä. bezahlt werden müssen. Dies hilft natürlich den Kostenfaktor gering zuhalten.

Soweit das neuste von hier.
Dateianhänge
Vereinsheim_Ansicht von Westen.JPG
Vereinsheim_Ansicht von Strasse_Osten.JPG
Vereinsheim_Ansicht von Freigelände_Zugang obere Etage.JPG
2.Stolln_Förderkörbe_Bühne.JPG
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