sekundäre Mineralbildung

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Bastl
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sekundäre Mineralbildung

Beitrag von Bastl »

Hallo,

neulich konnten wir bei einer Befahrung eine etwas außergewöhnliche Sekundärmineralsisation bewundern: Auf den ersten Bilck sah es aus bie Gipskristalle, doch hier war die Struktur anders. Es sah eher aus, wie ein Geflecht aus dünnen Härchen. Ich habe sowas schonmal im Revier von Brad Erbisdorf gesehen, aber da war es noch viel intensiver, in Form eines mind.3m langen "Teppich" auf der Sohle. Ich tippe mal auf eine Salzablagerungen, was meint ihr ?
3r.jpg
Hier noch eine Detailaufnahme von Nobi:
Dateianhänge
07_.jpeg
Uran
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Re: sekundäre Mineralbildung

Beitrag von Uran »

Nein. Salz nicht. Was ist im Gang. Liegen Haldenmassen oder Schlackenplätze darüber?
ich bi noch aaner ven altn Schlog, on bleib aa, wi ich bi.
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Bastl
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Re: sekundäre Mineralbildung

Beitrag von Bastl »

Freiberger Zentralrevier, tiefste befahrbare Sohle...
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Steve
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Re: sekundäre Mineralbildung

Beitrag von Steve »

Gips kommt aber in den unterschiedlichsten Kristallstruktur vor. Selbst die Bewetterung kann die Kristall verändern mit der Zeit, z.B Strecken, verkrümmen. Aber es könnte sich auch um Salpeter handeln. Unter bestimmten Bedingungen in alten Häusern mit feuchten Mauern können Sie auch beachtliche Größe erreichen.

Glück Auf
Der Untertagekalender aus dem Erzgebirge. www.untertagekalender.de
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micha2
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Re: sekundäre Mineralbildung

Beitrag von micha2 »

Hast du das schon mal geschmacklich geprüft?
Gips schmeckt nach nichts, aber Epsomit käme ja evtl. auch infrage:
https://de.wikipedia.org/wiki/Epsomit

GA Micha2
Ein totalitäres System erkennt man daran, daß es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert
(Alexander Issajewitsch Solschenyzin)
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Bastl
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Re: sekundäre Mineralbildung

Beitrag von Bastl »

Steve hat geschrieben: Di. 30. Dez 25 15:51 Gips kommt aber in den unterschiedlichsten Kristallstruktur vor. Selbst die Bewetterung kann die Kristall verändern mit der Zeit, z.B Strecken, verkrümmen. Aber es könnte sich auch um Salpeter handeln. Unter bestimmten Bedingungen in alten Häusern mit feuchten Mauern können Sie auch beachtliche Größe erreichen.

Glück Auf
Ja, sowas in der Art (Salpeter) habe ich mir auch schon gedacht. Wie schon erwähnt-im Brand Erbisdorfer Revier sind wir in der sogenannten "Faulen Lage" mal über eine große Fläche von sowas gelaufen. Leider existiert davon keine Aufnahme :(
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Bastl
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Re: sekundäre Mineralbildung

Beitrag von Bastl »

micha2 hat geschrieben: Di. 30. Dez 25 16:56 Hast du das schon mal geschmacklich geprüft?
Gips schmeckt nach nichts, aber Epsomit käme ja evtl. auch infrage:
https://de.wikipedia.org/wiki/Epsomit

GA Micha2
Also genascht habe ich davon nicht. Ich werde auch so schnell nicht wieder dort sein. :D
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Jan
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Re: sekundäre Mineralbildung

Beitrag von Jan »

Eie weitere Möglichkeit wäre Halotrichit https://de.wikipedia.org/wiki/Halotrichit
hier mal ein Bild eines Fundes in der Grube Pablo y Virginia in La Union
haotrichit_pabloYvirginiea.jpeg
Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler !!!
Uran
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Re: sekundäre Mineralbildung

Beitrag von Uran »

Ist eine Variante, da die Zutaten Eisen und Aluminium ja überall vorhanden sind. Soll aber relativ selten sein. Für das Freiberger Revier ist es nicht beschrieben. Für das Brander Revier schon, im Bereich Glück Auf Schacht.
ich bi noch aaner ven altn Schlog, on bleib aa, wi ich bi.
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Bastl
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Re: sekundäre Mineralbildung

Beitrag von Bastl »

Jan hat geschrieben: Mi. 31. Dez 25 21:31 Eie weitere Möglichkeit wäre Halotrichit https://de.wikipedia.org/wiki/Halotrichit
hier mal ein Bild eines Fundes in der Grube Pablo y Virginia in La Union
haotrichit_pabloYvirginiea.jpeg
Sieht ganz nach des Rätsels Lösung aus :top:
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