Hallo Falk! Herzlich willkommen!
Hallo Stephan!
Google erbrachte folgenden Link:
http://www.geo.tu-freiberg.de/Hauptsemi ... dehler.pdf
Praktischerweise zitiere ich mal die in diesem Zusammenhang interessante Stelle:
"Nachdem die Räder mehrerer Schächte und Aufbereitungsanlagen der Himmelfahrt Fundgrube mit Aufschlagwasser versorgt worden waren, trat das Wasser im Muldental wieder zu Tage. Ab hier erfolgte der Abfluss im Roten Graben (siehe Fig. 8.) in Richtung Halsbrücke und von dort zur Grube Churprinz bei Großschirma. Von Groß- schirma floss das Wasser zu den Gruben Christbescherung bei Großvoigtsberg, Alte Hoffnung Gottes bei Kleinvoigts- berg und Gesegnete Bergmannshoffnung bei Obergruna. Jetzt leitete man das Wasser durch den Treue Sachsens- und den Adolph-Stollen in den Zellwald und anschließend in das Kunstgrabensystem. Zum Schluss erhielten die Räder der Grube Segen Gottes in Gersdorf bei Rosswein ihre Aufschlagwässer. Von dort aus wurde das Wasser endgültig zurück in die Mulde entlassen (Becke et. al. 1896)."
Der Adolphstollen führt also wohl tatsächlich Wasser aus dem Freiberger Revier in den Zellwald. Mir scheint er eben wegen des guten Zustandes, der Art der Verwahrung und der beachtlichen Wasserführung noch von Bedeutung zu sein. However: Um das Mundloch herum sind die Überreste von allerhand bergbaulicher Aktivität zu finden. Die Interpretation fällt mir nicht ganz leicht. Es findet sich z.B. um den Abfluß des Adolphstollen in den Pietzschebach herum allerhand Strukturen im Gelände, Dämme, Haldenreste etc.
Glück Auf!
Ralf