CEAG Ladegestell

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Kriema09
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CEAG Ladegestell

Beitrag von Kriema09 » So. 29. Sep 19 11:43

Hallo zusammen und schönen Sonntag,

Ich, als ehemaliger Bergmann und Sammler von Grubenlampen, bin auf der Suche nach einer Laderampe für CEAG MLC 9 Lampen.
Ich habe schon viele Bemühungen unternommen, um an eine Rampe zu kommen jedoch vergebens.

Ist in diesem Forum ein Mitglied, welches eine Rampe übrig hat bzw. jmd. kennt? Eine 5er würde mir für meine Bergbau Ecke reichen um diese mit meinen Lampen zu bestücken.

Ich würde mich über positives Feedback freuen.

Glück Auf aus dem Ruhrgebiet

Helmut Erich
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Re: CEAG Ladegestell

Beitrag von Helmut Erich » Fr. 15. Nov 19 13:43

Hallo Kriema09,
da suche ich mir auch schon die Finger blutig!
Habe mir wie folgt beholfen:
Plexiglasplatte ca. 6mm stark als Basis.
6 mm Messingrundmetall. Hier wird eine Schlüsselnase weich aufgelötet. Länge ca. 1 cm, Messingdrahtstärke 2 mm
Am anderen Ende des Rundmaterials (6mm) wird ein Gewinde 6 x 1 mm aufgeschnitten
In einem vorgebohrten Loch wird dieser Ladeschlüssel auf des Plexiglasplatte befestigt.
Aus einem 3 cm breiten Messingblech, Stärke ca. 0.6 mm, wird eine Feder gebogen, welche auf den Messingplusladeknopf des Lampenkopfes drückt.
Das Ganze wird auf der Plexiglasplatte auf den Lampenkopf eingepasst und montiert.
Die Feder ist der Pluspol, der Ladeschlüssel der Minuspol.
Wenn Du willst kannst Du jetzt noch ein Amperemeter für Gleichstrom anschließen. Damit kannst Du dann auch den Ladezustand des Akkus abrufen.
Als Netzgerät verwende ich ein Labornetzgerät 15 V 1A, welches im Schukustecker einer Zeitschaltuhr eingesteckt wird.
Dieses wandert nach Bedarf in die regionale Steckdose.
Das Labornetzgerät kannst Du, je nachdem wie Dir beliebt fest mit dem Ladekopfteil verbinden oder einfach Krokodilklemmen verwenden.
Dann anhand der abgelesenen Amperedaten die voraussichtliche Ladedauer errechnen und Zeitschaltuhr einstellen.
Dann in Ruhe abwarten.
Die Ladespannung sollte nicht höher als 5,3V und der Ladestrom nicht stärker als 1 A.
Lediglich beim Akkujogging arbeitest Du mit Ladeströmen von 3 A ebenso bei Entladeströmen. Hierfür benötigst Du jedoch ein Gerät mit 15/30V 5/10A.
Glück Auf
Helmut Erich

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Re: CEAG Ladegestell

Beitrag von markscheider » Fr. 15. Nov 19 16:38

Ladeschlüssel und manches andere habe ich noch.

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Re: CEAG Ladegestell

Beitrag von Transylvaner » Fr. 15. Nov 19 18:11

Helmut Erich hat geschrieben:
Fr. 15. Nov 19 13:43
Hallo Kriema09,
da suche ich mir auch schon die Finger blutig!
Habe mir wie folgt beholfen:

Glück Auf
Helmut Erich
Hallo Helmut Erich,

erst mal vielen Dank für deine Mühe mit der Berschreibung. Mich interessiert das auch, aber vorstellen kann ich es mir irgendwie nicht recht. Ist es eventuell möglich das Du ein Foto davon einstellst?

vielen herzlichen Dank
______________________________________
Grüße, Fred

Helmut Erich
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Re: CEAG Ladegestell

Beitrag von Helmut Erich » Fr. 15. Nov 19 20:10

Hallo Fred,
ich werde dieses WE voraussichtlich noch 2 Exemplare anfertigen, nachdem das von mir bisher genutzte Exemplar den Weg zurück zu mir noch nicht gefunden hat. Das werde ich dann bebildern.
Frage:
Willst Du lediglich den Akku laden oder auch Altakkus wiederbeleben?
Für letztgenanntes benötigst Du stärkere Labornetzgeräte.
Für diese Arbeiten verwende ich allerdings nicht diese Ladestation, technisch wäre es jedoch möglich. Der Akku wird von mir direkt mit Krokodilklemmen an das Netzgerät angeschlossen. Dadurch vermeide ich, dass mit Kalilauge belastete Dämpfe mein Stromkabel angreifen und den Innenwiderstand der Wolfram- bzw. Kupferkabel erhöhen.
Laden kannst Du dann den Kalilaugenakku ebenso wie geschlossen Ni-Akkus wie Mono, Baby, AA und AAA-Akkus. Du musst lediglich den Ladestrom anpassen über die Einstellung am Labornetzgerät.
Bei Li-Akkus ist ein Laden zwar technisch auch möglich. jedoch rate ich davon ab. LI-Akkus wie der 18650, Spannung 3,7V; 12.000 mAh werden in der Regel mit 4,3V geladen, ziehen viel Strom und werden dabei sehr auch heiss. Das Gerät hat keinen erforderlichen Überlastungs- bzw. Rückregelungsmodus. Theoretisch und praktisch kann der Akku dann überhitzen und explodieren. Li-Akkus ladest Du besser in einem käuflichen Gerät.
Wenn es Dich interessiert, dann übermittle ich Dir einen vollständigen Beschrieb der verschiedenen Verfahren per PN.
In diesem Fall bitte ich um Rückbestätigung.
Glück Auf
Helmut Erich

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Re: CEAG Ladegestell

Beitrag von Transylvaner » Sa. 16. Nov 19 10:34

Hallo Erich,

mir geht es nur um das laden von dem Akku.

Das wieder frisch machen von alten Akkus ist ganz gut im "Strahlenden Geleucht" beschrieben. Der Umgang mit der Lauge ist ja auch nicht ohne, zumindest wenn man es nur in der Küche machen kann.
______________________________________
Grüße, Fred

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Re: CEAG Ladegestell

Beitrag von Jan » Sa. 16. Nov 19 11:30

Als Spannungsquelle haben sich PC Netzteile bewährt... die liefern genau 5 V mit ziemlich vielen Ampere. Eine Strombegrenzung mit 1-2 Ohm in Reihe ist da hilfreich...
Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler !!!

Helmut Erich
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Re: CEAG Ladegestell

Beitrag von Helmut Erich » Sa. 16. Nov 19 19:56

Hallo Jan,
Deine Ausführungen zum PC-Netzteil sind absolut richtig. Es ist nämlich genau die Schnittstelle, welche den USB-Trakt versorgt!
Nur hat nicht jeder ein altes PC-Netzteil rumliegen und extra kaufen ist unwirtschaftlich, auch gebrauchte Ware. Ein brandneues Labornetzgerät bis 15V und 1A kostet in Internetverkaufsforen gerade noch runde € 20 incl. Versand. Da braucht man wohl nicht mehr lang über eine Investition nachdenken.
Desweiter kann es Dir passieren, daß ein Computernetzteil auf dem 5V-Anschluss plötzlich plötzlich Spannungs- und Stromstärkenschwankungen liefert. Fazit: Entweder wird der Akku dann nur schwach geladen oder Du grillst ihn unbeabsichtigt.
Insbesondere in meiner Anfängerzeit vor runden 30 Jahren führte dann dies immer wieder zu Ärger und Verdruß. Desweiter kommt dazu, daß die heutigen PC-Netzteile deutlich mehr Saft aus der Dose ziehen als ein Labornetzgerät.
Aber es darf jeder frei entscheiden was er machen will!
Glück Auf
Helmut Erich

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Re: CEAG Ladegestell

Beitrag von Transylvaner » Sa. 16. Nov 19 20:39

Jan hat geschrieben:
Sa. 16. Nov 19 11:30
Als Spannungsquelle haben sich PC Netzteile bewährt... die liefern genau 5 V mit ziemlich vielen Ampere. Eine Strombegrenzung mit 1-2 Ohm in Reihe ist da hilfreich...
Beachte aber bite das diese PC-Netzteile meistens eine Grundlast im "5Volt-Zweig" brauchen, damit sie sauber geregelt arbeiten
______________________________________
Grüße, Fred

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Re: CEAG Ladegestell

Beitrag von Kriema09 » Sa. 16. Nov 19 22:46

Guten Abend zusammen,

Ich wollte für meine Sammlung eine Rampe haben, an denen ich die Lampenköpfe eindrehen kann. Ist für meine kleine Sammlung halt. Habe die Akkus ausgespült und nur mit dest. Wasser gefüllt.

Was hast du denn noch an Einzelteilen zusätzlich zu den Ladeschlüsseln?

Schönen Samstag Abend!:)

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