Juchöh - Niederbobritzsch

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Mannl
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Juchöh - Niederbobritzsch

Beitrag von Mannl » So. 14. Jul 19 11:54

Hallo Bergbaufreunde !
Wie heißt die Grube, die sich in der nähe von "Juchöh" - Niederbobritzsch befindet.
Hier wird z.Zt. die Gasleitung gebaut und ich habe einige "Gangstücke" Quarz gefunden ….
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Re: Juchöh - Niederbobritzsch

Beitrag von Uran » Mo. 15. Jul 19 11:14

Im Bereich der Häuser Juchhöh 3 und 4 setzen der Rudolph Morgengang und der Drei Könige Spat auf. Ein wenig oberhalb streicht noch der August Flache. Die 3 Gänge wurden in einer 2. Periode als Friedrich Erbstolln bebaut. Das Haus Nr. 4 ist das Huthaus. Oberhalb des Gebäudes muß auch ein Schacht gewesen sein, denn dort befindet sich auch eine Halde. Auf der rechten Straßenseite befindet sich der August Schacht. Dazu könnte das dort befindliche Gebäude passen. Die erste Halde unterhalb auf dem Feld (360 m von der Straße), ist das Mundloch des oberen Stollns.
ich bi noch aaner ven altn Schlog, on bleib aa, wi ich bi.

Mannl
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Re: Juchöh - Niederbobritzsch

Beitrag von Mannl » Mo. 15. Jul 19 11:32

Danke !!!
Auf dich kann man sich eben verlassen !!!
:top: :top: :top:

Der "Augustflache" ? war mal Gegenstand der Bebauungsprüfung für den Mobilfunkmast gegenüber.
Ist aber lange her und das Umfeld war nicht direkt Gegenstand der Prüfung.
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Re: Juchöh - Niederbobritzsch

Beitrag von Strossenhobel » Mo. 15. Jul 19 12:49

Das Foto kommt mir bekannt vor.

Mit Glück Auf Strossenhobel

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axel
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Re: Juchöh - Niederbobritzsch

Beitrag von axel » Mo. 15. Jul 19 13:37

Weinhold informiert:
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„Die Stadt Freyberg ist unter allen Meißnischen Städten wohl die größte,
und vor andern berufen, wegen der gesunden Lufft des Bergwercks…“
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Re: Juchöh - Niederbobritzsch

Beitrag von Uran » Mo. 15. Jul 19 13:52

Danke Axel. Mein Scanner war zu klein um die Karte zu scannen.
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Re: Juchöh - Niederbobritzsch

Beitrag von Mannl » Mo. 15. Jul 19 21:40

Auf Höhe der Gebäude hatte ich das Gangausstreichen erwartet.
In der Baugrube waren zwei Bereiche mit roter Gesteinsfärbung zu erkennen. Wahrscheinlich die Gangstrukturen.
Im Ausbruchsmaterial fanden sich nur einige Quarzgangfragmente. Inwiefern sich diese den Gängen zuordnen lassen kann nur vermutet werden.
Des Weiteren fanden sich einige "pegmatitische" Proben mit Quarz, Feldspat und Glimmer als "Einschluss" im Gneis.
Hier die Probenfotos.

Nochmal Danke an alle ! :top:
Das Thema entwickelt sich gut. :meister:
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