Gefährlicher Altbergbau

... für den Rest, der sonst nicht passt.
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Sachti
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Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Sachti » Mo. 25. Mär 19 5:40

Ein Beispiel wie gefählich Altbergbau sein kann:
https://www.wochenendspiegel.de/minaerl ... jq05y3OqTc

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Wolfgang
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Wolfgang » Mo. 25. Mär 19 7:54

Es gibt viele Sachen die gefährlich werden können,es kommt auf den Befahrer an sein Kenntnisstand und wie er und wo er sich bewegt. Glaube Bergsteigen ist gefährlicher

Glück auf

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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Sachti » Mo. 25. Mär 19 8:10

Ja, beim Bergsteigen kann man aber auch häufig mit Helikoptern retten und die Retter sind beim Bergsteigen meiner Meinung nach nicht so gefährdet wie bei diesen untertägigen Rettungseinsätzen. Bei diesem EInsatz wurde ja auch ein Feuerwehrmann verletzt.

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Nobi
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Nobi » Mo. 25. Mär 19 8:16

So Deine Sicht der Dinge.
Unzählige Rettungskräfte begeben sich täglich in Gefahr, um andere zu Retten. Die mediale Aufmerksamkeit ist nur eine andere ...
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Uran
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Uran » Mo. 25. Mär 19 10:04

Am Sonntag ist eine Frau beim wandern in der sächsischen Schweiz abgestürzt. Tot. Dazu ein Dreizeiler in der Zeitung auf eine der hinteren Seiten.
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Ruhrbergbau » Mo. 25. Mär 19 23:39

Die Presse stürzt sich gerne auf solche Unglücke, weil sie nicht so oft vorkommen.

Der Finstergrund macht regelmäßig seine Übungen mit Bergwacht und Feuerwehr. Die letzte Übung fand im Stollen 4 statt und für einige war es schon eine ganz andere Situation, weil sie den Betriebspunkt nicht kannten.
Deshalb regelmäßige Übungen und Unterweisungen sind wichtig.

Aus meiner Sicht hat die Rettungskette bei diesem Vorfall, sehr gut funktioniert und war erfolgreich. :top: :top: :top:

Der Mineraliensammler war schlecht vorbereitet und es wird teuer ! :gruebel: :gruebel: :gruebel:

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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Wolfgang » Di. 26. Mär 19 8:25

,,Der Mineraliensammler war schlecht vorbereitet und es wird teuer !"
sollte man so nicht stehenlassen, soviel ich mitbekommen habe wäre das wahrscheinlich jeden passiert der diese Stelle passiert hätte.
Glück auf !

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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Bastl » Di. 26. Mär 19 13:00

Genau das wäre interessant. Wie ist denn das genau passiert ? Eine gute Vorbereitung ist nicht alles. Es gibt untertägige "Fallen" die nicht unbedingt ersichtlich sind.

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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Uran » Di. 26. Mär 19 16:35

Die böse Wismut hat dort vor 60 Jahren eine Falle für die Mineralienfreunde eingebaut. :D
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Rudolf » Di. 26. Mär 19 20:30

Uran hat geschrieben:
Di. 26. Mär 19 16:35
Die böse Wismut hat dort vor 60 Jahren eine Falle für die Mineralienfreunde eingebaut. :D
Warscheinlich damit keiner die Mineralien sammelt sondern die über das DDR Außenhandelsministerium in den Westen verkauft werden zu können.
Spart Rohstoffe, Bergbau ist - leider immer noch - Blut und Schweiß !

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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von geophys » Di. 26. Mär 19 21:28

Wer hoch hinaus will, kann tief fallen. Im Gebirge, untertage auch.

Ich denke, die Sichtweisen des Geretteten haben sich in den rund 10 Stunden in misslicher Lage grundsätzlich verändert.
Ich verstehe auch nicht, wie man hier von Fachwissen sprechen kann.
Niemand kann vorhersehen, wie sich die Standfestigkeit solcher Baue in der Zeit nach der Wismut verändert hat.
Niemand kann die Wettersituation sicher bewerten und Folgeschäden für sich und die Retter einschätzen, wenn er nicht über Erfahrungen und geeignetes Equipment verfügt. Sicher kennen hier viele Situationen, wo man hinterher nachdenkt, dass man eigentlich nur Glück hatte. Und genau das ist der Moment, inne zu halten und sein Verhalten anzupassen. In den Jahren reift die Vernunft.

Wahrscheinlich sehe ich das angesichts der 100 Rettungskräfte etwas differenzierter, als manch anderer.
Man sollte schon darüber nachdenken, den Geretteten an den Bergungskosten zu beteiligen.
Eine Versicherung sollte er ja haben, wenn er sich dem Leichtsinn verschrieben hat.

Hochachtung für Jene, die mit Sachverstand, Einsatzbereitschaft und Engagement helfen.
Vergessen wir dabei nicht, dass auch ein Feuerwehrmann verletzt wurde.
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Nobi » Di. 26. Mär 19 22:28

geophys hat geschrieben:
Di. 26. Mär 19 21:28
Wahrscheinlich sehe ich das angesichts der 100 Rettungskräfte etwas differenzierter, als manch anderer.
Man sollte schon darüber nachdenken, den Geretteten an den Bergungskosten zu beteiligen.
Eine Versicherung sollte er ja haben, wenn er sich dem Leichtsinn verschrieben hat.
Ich persönlich würde mir nicht anmaßen, den Verunfallten Leichtsinn vorzuwerfen. Oder kennst Du die genauen Umstände, wie es passiert ist?

Wir haben letztes Jahr an der Alpspitze mit angesehen, wie ein Bergsteiger 80 m in die Tiefer stürzte. Wir haben ihn mit der Rettungsdecke nur noch zudecken können. Es war ein erfahrener Bergsteiger, wie wir später erfahren haben. Evtl. ist er nur weggerutscht, gestolpert oder ihm ist schwindelig geworden - wir haben es nicht erfahren. Aber war er Leichtsinnig, weil er in den Bergen gewandert ist? Hätte ja auch in Garmisch bleiben und ein Bierchen trinken können. Als wir zu dem Verunfallten geklettert sind um zu helfen, hätte uns auch was passieren können. Also dann lieber nichts tun und warten, dass es andere machen?

Was kostet ein gerettetes Menschenleben? Ist das Leben des Autofahrers, den es bei der Raserei um einen Baum gewickelt hat mehr wert als das Leben eines Menschen, der Untertage verunfallt? Sollte der Raser dann nicht auch für seine Rettung bezahlen? Oder was wäre mit dem o.g. Bergsteiger, wenn er es geschafft hätte? Hubschrauberflüge, Bergwacht, Notarzt ...

Ich habe Hochachtung vor den Rettungskräften, die für die verschiedensten Notfälle immer und immer wieder trainieren und es ist gut zu wissen, dass sie in der Not da sein werden. Aber es ist auch ihr Job, ihre Leidenschaft und Passion. Das sie es können, haben sie gezeigt. Trotzdem begeben sie sich bei jedem Einsatz (und sei es nur die Fahrt im Blaulichtwagen) auch wieder "freiwillig" in Gefahr, um anderen Menschen in Not zu helfen. Aber genau das macht uns Menschen doch aus?

Sicherlich zeigen solche Sachen, dass auch unser Hobby, unsere Forschungen und Dokumentationen nicht ganz ungefährlich sind, aber wir können Gefahren minimieren und unsere Erfahrung weitergeben. Ich sehe mich nicht mehr gefährdet als ein Bergsteiger, Fallschirmspringer, Taucher usw..
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von geophys » Mi. 27. Mär 19 4:49

Allein wo es passierte, ist der Punkt! Das war kein Wanderweg!

Zum Thema wissen, wer da wo wie ... ich glaube, dass kannst du dir selbst zusammen reimen.
Dazu werde ich mich auch nicht weiter äußern.

Das Beispiel Autofahrer ist hier vollkommen fehl am Platze! Der haftet nämlich für Schäden, die er verursacht, seine Versicherung verweigert die Leistung, wenn es ihr möglich wird, er wird strafrechtlich belangt, es gibt Regeln im Verkehr, gegen die er verstoßen kann.

Da müssen wir hin, wenn wir als Gesellschaft Auswüchse bekämpfen wollen. Ein Skifahrer zum Beispiel, der abseits gesicherter Pisten rumgurkt, ist nicht mehr gesetzlich versichert. Extremsportarten auch nicht, Extremhobbys erst recht nicht. Ein Hooligan, der Rauchbomben zündet, sich und andere gefährdet und Polizeihundertschaften bindet, gleich gar nicht und er zahlt für die Aufwände, die er erzeugte, wenn man seiner habhaft wird. Das gilt ebenso, für Befahrer von stillgelegten Bergwerken durch Tagesbrüche. Wer das tut, muss sich der Haftung und dem erhöhten Unfallrisiko bewusst sein, wie den anderen Erwähnten auch. Das darf nicht zu Lasten der Allgemeinheit gehen. Es gibt immer weniger junge Menschen, der Altersdurchschnitt in mancher sächsischen Stadt liegt bei 48 Jahren. Erwartest du also künftig einen Seniorenrettungstrupp, der dich aus misslichen Lagen befreit? Hallo! So geht es einfach nicht mehr.

Dieser Mann hat doch nur überlebt, weil sein Spanner das Richtige getan hat, den Weg zurück nahm, ausfuhr, den Richtigen anrief und der dann die Rettungskette auslöste. An dieser Stelle sei deutlich gesagt, es waren ca. 800 Meter Wegstrecke. Der Knabe lag fast 10 Stunden bei Nässe und Kälte in vollkommener Finsternis dort. Es war Haaresbreite und genau diese Umstände, die sein Leben mit nur 40 Jahren hätten enden lassen können.

Hier lesen junge Unerfahrene mit, Nobi! Wir dürfen ihnen nicht ein Bild von Selbstverständlichkeit vermitteln!
Wir haben eine Verantwortung.

Es ist unsere Aufgabe, transparent zu machen, welche Gefahren dort lauern.

Tun wir das immer?
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Nobi » Mi. 27. Mär 19 7:26

geophys hat geschrieben:
Mi. 27. Mär 19 4:49
Allein wo es passierte, ist der Punkt! Das war kein Wanderweg!

Zum Thema wissen, wer da wo wie ... ich glaube, dass kannst du dir selbst zusammen reimen.
Dazu werde ich mich auch nicht weiter äußern.

Das Beispiel Autofahrer ist hier vollkommen fehl am Platze! Der haftet nämlich für Schäden, die er verursacht, seine Versicherung verweigert die Leistung, wenn es ihr möglich wird, er wird strafrechtlich belangt, es gibt Regeln im Verkehr, gegen die er verstoßen kann.

Da müssen wir hin, wenn wir als Gesellschaft Auswüchse bekämpfen wollen. Ein Skifahrer zum Beispiel, der abseits gesicherter Pisten rumgurkt, ist nicht mehr gesetzlich versichert. Extremsportarten auch nicht, Extremhobbys erst recht nicht. Ein Hooligan, der Rauchbomben zündet, sich und andere gefährdet und Polizeihundertschaften bindet, gleich gar nicht und er zahlt für die Aufwände, die erzeugte, wenn man seiner habhaft wird. Ebenso wenig, wie stillgelegte Bergwerke durch Tagesbrüche zu befahren. Wer das tut, muss sich der Haftung bewusst sein, wie den anderen Erwähnten auch. Das ist nicht Aufgabe der Allgemeinheit.

Und noch eins, Nobi. Wir haben auch hier eine Verantwortung! Du weißt auch, wieviele schon dort unten verunfallten, sogar dabei starben oder aufwendig gerettet wurden. Jeder ist da einer zuviel. Ich weiß nicht, wie du das siehst. Ich jedenfalls vermittele meinen Kindern solche Werte nicht. Gefahren provozieren, Verletzungen bewusst in Kauf nehmen, auch die des anderen! Und genau das ist hier geschehen.

Einer der hier mitliest, sollte nicht den Eindruck erlangen, dass so was im Allgemeinen ohne Folgen bleibt.

Das das in diesem Falle so war, sei hiermit natürlich nicht gesagt.
Laut Presse war es ein Mineralienfreund mit Fotoausrüstung.
Oh ja, immer schön auf dem "Wanderweg" bleiben. Unsere Erde wäre voller weißer Flecken und kein einziger Berg wäre je bestiegen worden, wenn alle auf dem "Wanderweg" geblieben wären. Es gäbe auch eine große Zahl der heutigen Vereins- und Besucherbergwerke nicht, von zugänglichen Höhlen ganz zu schweigen.

Aber auf dem "Wanderweg" bleiben ist ja auch gewünscht - schön angepasst, geduckt, ohne Fragen zu stellen und ohne anzuecken durchs Leben. Am Besten gleich mit Popcorn vorm Fernseher sitzen und darauf warten, dass man von der eigenen Adipositas erdrückt wird. Aber dieser "Wanderweg" ist nicht unbedingt mein Weg.

Ich sehe das, was wir tuen, auch nicht als einen "Auswuchs" an, den die Gesellschaft "bekämpfen" muss. Ich sehe uns als Teil der Gesellschaft, denn mit unserer Arbeit und Dokumentation bringen wir oft "Licht ins Dunkel", halten so dokumentarisch fest, was evtl. in ein paar Jahren nicht mehr möglich ist - unsere Geschichte.
Ich sehe das als wichtigen Beitrag - als meinem Beitrag - und denke, dass spätere Generationen froh sind, auf "unsere Arbeit" zurückzugreifen.
Das ganze Forum hier ist voller solcher "Auswüchse" und auch bei der Wismut-Geschichte von Annaberg, die Ihr sehr gut bearbeitet, freut Ihr euch über jedes UT-Foto, was ein "leichtsinniger Auswuchs" abseits des "Wanderweges" gemacht hat. Aber was, wenn er auch Mineralienfreund war?

Sicher kann ich mir auch "etwas zusammenreimen" aber solange ich es nicht genau weiß, werde ich da kein Urteil fällen. Der Verunfallte hat meines Wissens auch keine Straftat begangen. Sein Problem war, an einer schwer zugänglichen Stelle zu verunglücken und somit die mediale Aufmerksamkeit zu bekommen. "Mineralienfreund" ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit jemanden, der UT rumkloppt, um auf den Börsen eine schnelle Mark zu machen. Im letzteren Fall kann man aber oft sagen: Gier frist Hirn.

Ja, wir haben auch eine Verantwortung, in erster Linie für uns selber. Ich hänge jedenfalls an meinem Leben, auch abseits der "Wanderwege" und gebe meine Erfahrung sowie das Wissen gerne und regelmäßig weiter.
Eine 100%ige Sicherheit kann man nie erreichen - nirgendwo. Ich kenne auch keine Zahlen von UT Verunfallten, aber sicher kannst Du mir diese Statistik per PN senden.

Auch solch ein Hobby wie unseres lässt sich absichern. Es kostet nur etwas Zeit bei der Suche und ggf. einen Beitragsaufschlag. So habe ich in meiner Unfallversicherung ausdrücklich das Hobby "Bergbau- und Höhlenforschung" drinnen stehen mit dem Ergebnis, dass ich in die Risikogruppe "Raucher" eingruppiert wurde. Bergungskosten (gedeckelt) sind auch dabei.

Allen Befahrern wünsche ich unfallfreie Befahrungen und allen Rettern, dass es nur bei Übungen bleibt.
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von geophys » Mi. 27. Mär 19 7:55

Du verstehst den Kontext meiner Worte nicht. Dein letzter Satz sei auch der meine. Benutzt den Verstand, den Rettern wünsche ich nur Übungen.
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Uran
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Uran » Mi. 27. Mär 19 10:03

Hallo Nobi
:meister: :meister:
Heute untersucht die Archeo Montan alte Bergwerke und freut sich über jeden gefundenen Gegenstand und jedes Photo. Alles 800 Jahre her. Was wissen wir aber eigentlich über den modernen Bergbau, hier die Wismut der fünfziger Jahre. Nicht viel. Photos schon gar nicht. Der Mineralienfreund soll ja photographiert haben. Also eine Dokumentation des jetzigen Zustandes. Wenn alles verwahrt ist freut sich dann das Archiv über solche Photos und Berichte. Das sollte man auch einmal in Betracht ziehen.
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Joachimsthaler » Mi. 27. Mär 19 12:09

Hallo Nobi,

bin ganz deiner Meinung.

Geophys, ich denke der Betroffene uns sein Mitstreiter ist genug geschädigt und wir sich sein tun und Handel überdenken.
Außerdem würde ich dich Bitte, Äußerungen das er die Unfallkosten tragen sollte in diesem Forum zu unterlassen.
Das werden andere Stellen entscheiden.

Glück auf
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Dreiphasenkasper » Mi. 27. Mär 19 12:39

Wenn ihr den Unerfahrenen helfen wollt dann nehmt sie an die Hand.

Verschweigen erzeugt gefährliche Neugierde.

Ich freue mich über jeden der wieder hoch kommt.

Glück Auf

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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von geophys » Mi. 27. Mär 19 13:21

Dreiphasenkasper hat geschrieben:
Mi. 27. Mär 19 12:39
Verschweigen erzeugt gefährliche Neugierde.
Ganz genau das meine ich!
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Nobi » Mi. 27. Mär 19 18:29

In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe.
Ein weiser Mann, dieser Demokrit. Spricht er doch uns aktiven Bergbauforschern aus der Seele ...
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von geophys » Mi. 27. Mär 19 19:04

Genau, aktiv!

Dann darf ich gleich nochmal den Demokrit zitieren, oder? (mit Meinungen hast du ja offenbar ein Problem)

"Man soll nicht nach allem streben, nur nach dem Guten und Schönen!"

Übrigens Aktivität kann man messen. Ich als Geophysiker kann dir das erläutern.

Mensch Norbert, hier lesen junge, abenteuerlustige Kerle mit!
Verstehst du nicht mein klares und unmißverständliches Statement.
Niemand zweifelt an deiner Kompetenz!!!!

Löscht diese Scheiße hier.

Es könnten eure Söhne sein, die unten bleiben!
Davon hatte ich in meiner kurzen Wismut Zeit genug.
Auch danach vergossen wir Tränen über Übereifrige!
Wir können ihnen nur Vorbild sein!
Zuletzt geändert von geophys am Mi. 27. Mär 19 19:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Nobi » Mi. 27. Mär 19 19:52

geophys hat geschrieben:
Mi. 27. Mär 19 19:04
Übrigens Aktivität kann man messen. Ich als Geophysiker kann dir das erläutern.
FA für Bergbautechnologie, Spezialisierung Bergbaugeophysik
Dipl. Ing. (FH) Erkundungsgeologie, Arbeit als Abbaugeologe
Schacht 403, SDAG Wismut

Also erzähl mit was :D

Da Du ja so auf Zitate stehst:
"Was man lernen muss, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut."
Aristoteles von Stageira 384-322 v. Chr.

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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von geophys » Mi. 27. Mär 19 20:00

Orrrrrr, das weiß ich doch alles, lies mal über deinen Post eben!

Ich verdiene meine Brötchen als IT Security Engineer.

Unter all den promovierten, habilitierten bin ich der Einzigste, der immer nur das machte, was er für interessant hielt und dabei keine Uni von innen sah. Man sehe mir das nach. Ich lebe gut von dem, was ich kann

Ruf mich an, wir klären das!
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von markscheider » Do. 28. Mär 19 7:00

Leute, habt euch lieb! Geht ins Aktivist und macht mal einen Brigadeabend! :prost:

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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von geophys » Do. 28. Mär 19 9:55

Zwei drei Gläschen Grubenfeuer in Ehren darf keiner verwehren.
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von Uran » Do. 28. Mär 19 10:39

Aktivist ist gut. :alc:
Hab da von einem Wismutkumpel auch mal eine Spruch gehört: Wo saufen eine Ehr ist, ist kotzen keine Schand" :D
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Re: Gefährlicher Altbergbau

Beitrag von geophys » Do. 28. Mär 19 13:29

Na du kennst Sprüche :D
Wenn gleich das Aktivist berühmt berüchtigt ist für ungezählte und im Koma endende Brigadefeiern.
Eine wurde mir auch zu teil ...
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