Altlastensanierung Collmberg/Dresden
Verfasst: So. 24. Jul 16 18:22
Hier ist es notwendig dieses Konglomerat aus Halbwahrheiten und Unsinn zu erklären.
Bei der hier erwähnten Collmberghalde handelt es nicht um strahlenden Müll, sondern um taubes Material des Bergbaues der Wismut AG, die hier zwischen 1948 und 1954 im Revier Heidenschanze uranhaltige Steinkohle förderte. Es wurden auch keine Uranerzhalden hinterlassen. Der Bergbau wurde eingestellt, da die pyrithaltige Kohle zur Selbstentzündung neigte und man dadurch mit endogenen Bränden konfrontiert war und die auftretenden Bergschäden Auswirkungen auf die Wohnbebauung hatten. Mit der Entdeckung der Lagerstätte Ronneburg verlor die Wismut AG das Interesse an der kleinen Lagerstätte. Hier wird auch nichts eingegraben, sondern die Halde neu profiliert und abgedeckt. Dazu ist es notwendig die noch vorhandenen untertägigen Hohlräume zu verfüllen und die Schächte im Revier zu verwahren.
Aufgewältigt wird der Clausschacht, ein alter Schacht des Steinkohlenbergbaues. In einer Teufe von 29,5 m kommt der Claus Stolln in den Schacht ein. Der Schacht selber hat eine Teufe von 138 m. Für den Bergbau der Wismut AG hatte der Schacht keine Bedeutung. Möglicherweise wurde er als Wetterschacht genutzt. Als Förderschacht wurde 1950 ca. 70 m vom Clausschacht entfernt der Schacht 269 mit einer Endteufe von 269 m geteuft. Der unbekannte alte Stolln an der Freitaler Straße entwässerte wahrscheinlich die 3 zwischen 5 m und 60 m tiefen Pietschschächte. 280 m westlich des Clausschachtes steht noch der 1860 abgeworfene Coschützer Tagesschacht mit einer Teufe von 47 m. Er wird durch den Pietschsstolln entwässert. Natürlich gibt es unter der Collmberghalde keine 15 Stolln. Gemeint sind hier sicher Querschläge und Strecken des Bergbaues. Neben den genannten Schächten teufte die Wismut 8 weitere Schächte oder Schürfe mit Teufen zwischen 15 und 45 m. Vom ca. 350 m nördlich des Clausschachtes liegenden Ausstrich der Flöze wurden dazu noch 3 Fallorte aufgefahren.
Der Uranvorrat von 811 Tonnen wurde erst 1986 abgeschrieben. Abgebaut wurden etwa 550 Tonnen Uran.
Bei der hier erwähnten Collmberghalde handelt es nicht um strahlenden Müll, sondern um taubes Material des Bergbaues der Wismut AG, die hier zwischen 1948 und 1954 im Revier Heidenschanze uranhaltige Steinkohle förderte. Es wurden auch keine Uranerzhalden hinterlassen. Der Bergbau wurde eingestellt, da die pyrithaltige Kohle zur Selbstentzündung neigte und man dadurch mit endogenen Bränden konfrontiert war und die auftretenden Bergschäden Auswirkungen auf die Wohnbebauung hatten. Mit der Entdeckung der Lagerstätte Ronneburg verlor die Wismut AG das Interesse an der kleinen Lagerstätte. Hier wird auch nichts eingegraben, sondern die Halde neu profiliert und abgedeckt. Dazu ist es notwendig die noch vorhandenen untertägigen Hohlräume zu verfüllen und die Schächte im Revier zu verwahren.
Aufgewältigt wird der Clausschacht, ein alter Schacht des Steinkohlenbergbaues. In einer Teufe von 29,5 m kommt der Claus Stolln in den Schacht ein. Der Schacht selber hat eine Teufe von 138 m. Für den Bergbau der Wismut AG hatte der Schacht keine Bedeutung. Möglicherweise wurde er als Wetterschacht genutzt. Als Förderschacht wurde 1950 ca. 70 m vom Clausschacht entfernt der Schacht 269 mit einer Endteufe von 269 m geteuft. Der unbekannte alte Stolln an der Freitaler Straße entwässerte wahrscheinlich die 3 zwischen 5 m und 60 m tiefen Pietschschächte. 280 m westlich des Clausschachtes steht noch der 1860 abgeworfene Coschützer Tagesschacht mit einer Teufe von 47 m. Er wird durch den Pietschsstolln entwässert. Natürlich gibt es unter der Collmberghalde keine 15 Stolln. Gemeint sind hier sicher Querschläge und Strecken des Bergbaues. Neben den genannten Schächten teufte die Wismut 8 weitere Schächte oder Schürfe mit Teufen zwischen 15 und 45 m. Vom ca. 350 m nördlich des Clausschachtes liegenden Ausstrich der Flöze wurden dazu noch 3 Fallorte aufgefahren.
Der Uranvorrat von 811 Tonnen wurde erst 1986 abgeschrieben. Abgebaut wurden etwa 550 Tonnen Uran.