Mannl hat geschrieben:Interessanter Vortrag. Hätte mir ein paar mehr Fotos und Risse gewünscht.
Fotos gibt es mehr als genug aber ich wollte keinen Dia-Abend daraus machen.
Uran hat geschrieben:
Der Vortrag war gut und sicher erst der Anfang von dem Projekt.
Mal sehen, wo das noch hinführt.
Es wäre auch von nöthen, eine Strafe auf diejenigen zu legen, die nur auf den
Raub bauen, die Ertze auslochen, die Sümpffe und Schächte loshauen, die tiefsten mit
Bergen ausstürtzen und die Oerter, Strecken und Stölln versetzen...
Simon Bogner 1562
Mittwoch, 14. Januar, 18 Uhr
Altes Fördermaschinenhaus des Forschungs- und Lehrbergwerks Reiche Zeche, Fuchsmühlenweg 9, Freiberg
Referent: Uwe Jaschik Der Silberbergbau auf dem Schneeberg von seinen Anfängen 1446 bis 1481
Mit dem Beginn des Bergbaus auf dem Schneeberg 1446 wurde die zweite große Bergbauperiode im Erzgebirge eingeläutet. Besonders die reichen Silbererzfälle zwischen 1471 bis 1481 im Bereich der „Großen Wand“ waren dabei Gegenstand vieler Forschungen und Überlieferungen. Bei einer erneuten Betrachtung und zur Erklärung der aktenkundigen Vorgänge zum Bergbau auf dem Schneeberg wurden diesmal aber nicht nur bergbauliche Aspekte berücksichtigt, sondern die Gesamtheit der Faktoren mit den gesellschaftlichen, wirtschafts- und währungspolitischen, geologischen und klimatischen Rahmenbedingungen betrachtet.
Vor dem Hintergrund dieser Herangehensweise entstand eine teilweise neue Sicht auf den Schneeberger Bergbau in seinen Anfangsjahren und seinen prägenden Charakter für die Entwicklung des Bergrechts in Sachsen.
Uwe Jaschik beschäftigt sich seit 25 Jahren theoretisch und praktisch mit dem erzgebirgischen Bergbau. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Schneeberg und Johanngeorgenstadt.
GLÜCK AUF | NOBI
Der Berg ist frei. Wo eyn man eynfahrn will
mag her es thun mit rechte.
Ich würde morgen mal versuchen was zu bestellen. Dazu müsste ich nur mal wissen, wie lange der Vortrag dauern wird. Vielleicht hat jemand einen heißen Draht zum Referenten ...
Ich lese doch hier mit. Naja. 1 Stunde wird nicht reichen. Ist ja ein umfangreiches Thema. Ich denke aber nach der bisherigen Praxis einrücken in die Stawi spätestens 20.30 Uhr. Wenn die ersten wärend des Vortrages eingeschlafen sind natürlich eher.
ich bi noch aaner ven altn Schlog, on bleib aa, wi ich bi.
Nobi hat geschrieben:
Gibt es da um diese Zeit noch was Kleines zu futtern?
Gibt es und die Knoblauchspagetti sind sehr empfehlenswert!
„Die Stadt Freyberg ist unter allen Meißnischen Städten wohl die größte,
und vor andern berufen, wegen der gesunden Lufft des Bergwercks…“
J.J.Winckler 1702
Stimmt die Knoblauchspagetti waren seeehr lecker, zumindest für mich... meine Frau begrüßte mich zu mitternächtlicher Stunde aus dem Schlaf heraus mit den Worten: Wo kommst Du denn her, das stinkt ja fürchterlich....
René_M hat geschrieben:Stimmt die Knoblauchspagetti waren seeehr lecker, zumindest für mich... meine Frau begrüßte mich zu mitternächtlicher Stunde aus dem Schlaf heraus mit den Worten: Wo kommst Du denn her, das stinkt ja fürchterlich....
War bei mir ähnlich ...
GLÜCK AUF | NOBI
Der Berg ist frei. Wo eyn man eynfahrn will
mag her es thun mit rechte.
Dem Kleinhungerlieb schien es 2010 zu schmecken ...
Dateianhänge
DSC_3332.jpg (95.85 KiB) 17220 mal betrachtet
„Die Stadt Freyberg ist unter allen Meißnischen Städten wohl die größte,
und vor andern berufen, wegen der gesunden Lufft des Bergwercks…“
J.J.Winckler 1702
Ein Bergmann kennt eben keinen Schmerz und nicht jeder Sachse ist´ne Memme
In Thürngen brauchen wir auch keine Bratwurstzange zum Drehen der Bratwürste auf´m Rost
siehe auch : https://www.youtube.com/watch?v=wLX4NYrW1bI
Mit kräftigen Spatenhieben nach ..................Unten wegtreten !
Ich freue mich, den nächsten Vortrag ankündigen zu dürfen:
11. 02. 2015, 18:00, Reiche Zeche / Altes Fördermaschinenhaus, Fuchsmühlenweg 9
Dr. Martin Straßburger (Aichach): Montanarchäologie des Silbererzbergbaus bei Trient (I)
Nördlich oberhalb von Trient erstreckte sich zum Monte Calisio im Mittelalter ein wichtiges Bergbaugebiet auf Silber. Bereits der Geologe Giovanni Battista Trener hatte vor über 100 Jahren auf den bedeutenden Bergbau und seine Hinterlassenschaft hingewiesen. Erst eine 1995 in Civezzano veranstaltete Fachtagung hat den europäischen Rang des dortigen Silberbergbaus erkennen lassen. Auf die Notwendigkeit einer archäologischen Untersuchung wurde von Gerd Weisgerber, dem damaligen Leiter der Abteilung für Montanarchäologie am Deutschen Bergbau-Museum Bochum hingewiesen.
In den 1980er Jahren konnte die Trientiner Alpen Vereinigung bei einer Zählung im Gelände 150 Eingänge in unterirdische Abbaubereiche feststellen. Mit Hilfe von LIDAR-Scans war es inzwischen möglich, schätzungsweise über 30000 Pingen zu lokalisieren. Seit 2013 führt das Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit dem Museo delle Scienze di Trento und dem Ecomuseo Argentario in Civezzano Surveys über und unter Tage Surveys durch.
Martin Straßburger studierte vor- und frühgeschichtliche Archäologie in Bonn, Köln und Freiburg im Breisgau, unter anderem bei Prof. Dr. Gerd Weisgerber. Seine Promotion schloss er an der Ludwig-Maximilians-Universität in München ab, wo er seit 1998 wiederholt als Lehrbeauftragter auch verschiedene Übungen zu montanarchäologischen Themen durchführte. Im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege bearbeitete er von 2012 bis Anfang 2015 als wissenschaftliche Hilfskraft zudem speziell den Altbergbau im Freistaat.
Falafel hat geschrieben:Zur "Nachtagung" melden sich an: Susann, Martin, Stephan
Axel auch!
„Die Stadt Freyberg ist unter allen Meißnischen Städten wohl die größte,
und vor andern berufen, wegen der gesunden Lufft des Bergwercks…“
J.J.Winckler 1702
Es wäre auch von nöthen, eine Strafe auf diejenigen zu legen, die nur auf den
Raub bauen, die Ertze auslochen, die Sümpffe und Schächte loshauen, die tiefsten mit
Bergen ausstürtzen und die Oerter, Strecken und Stölln versetzen...
Simon Bogner 1562