Holzfördergerüste waren früher sehr verbreitet, nicht nur als Abteufgerüste. In der Wismut nach dem Krieg sowieso, aber auch aus dem Steinkohlenbergbau sind sie mir bekannt. Holz war früher einfach zu beschaffen und billig. Auch die Fachleute, die es ordentlich verarbeiten konnten, gab es zuhauf. Heute ist das natürlich anders.
Hallo Markscheider,
ich meine die Holzverbindungen. Klassische Fachwerkverbindungen, Nagelplatten, Gewindestanden mit Ringkeildübeln o. ä.
Hallo OHo,
danke für das Bild.
Ich höre den Ausdruck "Spille" zum ersten Mal. Erkläre doch bitte mal.
Gibt es ein "Lehrbuch" über Holzfördergerüstbau?
Uwe Pohl hat geschrieben:Hallo Markscheider,
ich meine die Holzverbindungen. Klassische Fachwerkverbindungen, Nagelplatten, Gewindestanden mit Ringkeildübeln o. ä.
Naja, in der Zeit waren das garantiert keine Nagelplatten oder Gewindestangen. Eher viel Holz und lange Nägel.
Danke OHo,
bei den Dimesionen hatte ich mir gedacht, dass es nur so funkrtionieren kann.
Die Zug- und Druckkräfte sind hier wohl nicht das Problem. Wie sieht das aber aus mit den dynamischen Kräften?
Wenn man das witterungs- und alterungsbedingte Verhalten von Holz betrachtet ist da wohl ein ständiges Überwachen und Nachziehen der Schrauben erforderlich gewesen.
Gibt es Literatur und Detailfotos?
„Die Stadt Freyberg ist unter allen Meißnischen Städten wohl die größte,
und vor andern berufen, wegen der gesunden Lufft des Bergwercks…“
J.J.Winckler 1702