(Lag es an meiner Kritik des Vorjahres mit dem nüchternen Empfang im Rammelsberg oder war es Ehrensache für Matthias Kreibich, den "Steiger vor Ort" uns selbst zu empfangen?)

Die 23 AnwärterInnen für den abschließenden Arschledersprung fühlten sich in 110m Teufe an jedem (Besichtigungs-) Ort bestens beraten und das Gefühl, dass hier ein Profi "seine Welt" erklärt wurde besonders bei der anschaulichen Demonstration bergaulicher Technik noch verstärkt. Wir erlebten jede Menge "Aha-Effekte", beispielsweise bei der Fahrt mit der Aufbruchbühne oder dem Lärm pressluftbetriebener Geräte, gegen den die Diskussion um die Geräuschkulisse in Kindergärten scheinbar überflüssig wirkte.
Für den sprichwörtlichen "Running Gag" sorgte jedoch eine Walkerin, die wie der Berggeist Runde für Runde auf der zweiten Sohle drehte und durch ihr unerwartetes Erscheinen jedesmal für eine gehobene Stimmung sorgte.

Als die ersten kalte Füße (nur in den Gummistiefeln) bekamen, half die Ehrenfriedersdorfer Notbeleuchtung sehr wirksam.

Unser Fazit:
Mit der Befahrung des Zinnbergwerks Ehrenfriedersdorf haben sich fast alle Mitarbeiterinnen des Leipziger Montankindergartens eine neue "Dienstbekleidung" beispielsweise für die Mettenschichten verdient. Es gab anschließend viele positive Meinungen die von folgender Aussage dominiert wurden:"So lebendig wie hier haben wir das noch nicht erlebt. Das war wirklich Technik zum Anfassen- ich werde dies weiterempfehlen."
Matthias Kreibich würde sich freuen, wenn genau dieser Effekt eintreten würde. Mehr Besucher kann der Sauberg jederzeit verkraften. Besonders im Frühjahr lassen sich kaum Touristen blicken. Wir wünschen dem Zinnbergwerk Ehrenfriedersdorf das noch viele Besucher den innigen Wunsch hegen, ein eigenes Arschleder mit Stolz tragen zu dürfen.
Glück auf!