Glück Auf!
Weiß jemand etwas näheres über die Totengrube (wurde nach einem Grubenunglück in Totengrube umbenannt)? Sie soll sich im Gößnitzgrund in Zschorlau befunden haben und in den 1930 er Jahren verwahrt worden sein.
MfG Erzgebirger
Totengrube Zschorlau
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Erzgebirger
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Re: Totengrube Zschorlau
Frag mal Wolfgang. Er ist bei den Freudensteinern im Verein und sollte da was wissen.
GLÜCK AUF | NOBI
Der Berg ist frei.
Wo eyn man eynfahrn will
mag her es thun mit rechte.
w w w . b e r g b a u s h i r t . d e
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Schlacke
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Re: Totengrube Zschorlau
Kroker/Farrenkopf führen in ihrem Katalog 'Grubenunglücke im deutschsprachigen Raum' (Bochum:1999, S. 82)
folgenden Nachweis: Zschorlauer Bergsegen, min./max: 2 Tote, Verletze: min./max: 1,
Auslöser des Unglücks: Zu große Anzahl gleichzeitig gezündeter Schüsse,
Ursache der Verunglückung: Sprengmittelexplosion,
Datiert: 17.5.1940 - Archivalien: BERGA OBA F II, Nr. 96
Glückauf!
Schlacke
folgenden Nachweis: Zschorlauer Bergsegen, min./max: 2 Tote, Verletze: min./max: 1,
Auslöser des Unglücks: Zu große Anzahl gleichzeitig gezündeter Schüsse,
Ursache der Verunglückung: Sprengmittelexplosion,
Datiert: 17.5.1940 - Archivalien: BERGA OBA F II, Nr. 96
Glückauf!
Schlacke
...die unterirdischen Grubengebäude in ihre Schreibstube bringen...
Héron de Villefosse (1774-1852), Bergingenieur im Dienste Napoleons.
(H. Dettmer, 2014)
Héron de Villefosse (1774-1852), Bergingenieur im Dienste Napoleons.
(H. Dettmer, 2014)
Re: Totengrube Zschorlau
Wie so oft im Frühjahr im Erzgebirge..
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- Screenshot 2026-04-23 at 09-07-46 Großer Schreck bei Familie im Erzgebirge Riesenloch tut sich auf Grundstück auf.png (43.81 KiB) 166 mal betrachtet
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Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß was ich leide.
(CvD)
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Re: Totengrube Zschorlau
Quelle alles Freie Presse
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Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß was ich leide.
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Re: Totengrube Zschorlau
Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß was ich leide.
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- markscheider
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Re: Totengrube Zschorlau
es ist schon seltsam welche Spekulationen über diesen Tagebruch in Zschorlau verbreitet werden. Die Sache ist eigentlich relativ einfach dort existieren 2 Schächte ein Kunstschacht und ein Förderschacht ca 20m auseinender. Der Fürderschacht könnte auf einer oberen Sohle verwahrt wurden sein (Holz oder Bruchstein eher Stein ) .Diese Verwahrung könnte gebrochen sein, das würde das Nachrutschen des Erdreichs volumenmäßig erklären. Ein Stollenbruch könnte das nicht ! Ein Stollen hat eine Größe von ca. 2m Höhe und max 1m Breite und Stollen hat man damals zur Betriebszeit mit Hand Eisen und Schlägel vorgetrieben, dabei entstehen keine Risse ins Nebengestein wie beim Schießen ! Diese alten Stoll mit Hand getrieben, stehen normalerweise ewig. Zur Info noch ein Bildausschnitt einer alten Risskarte. Genaues wird man nach der Aufgewältigung durch die BS erfahren aber dies ist meine Vermutung. Übrigens ist der Name Totengrube nicht der ursprüngliche Name erst seit der Wasserflut wo 9 Bergleute ums Leben kamen wird sie so genannt. Der vorherige Name war vermutlich Gnade Gottes Fdgr. Für Berichtigung bin ich dankbar die Angaben sind spärlich. Es soll mit die älteste Grube im Schneeberger Revier sein bekannt seit 1440 ? Das tiefste Ort des Kunstschachtes (über 100m) ist schon zu Betriebszeiten abgesoffen und konnte nie wieder aufgewältigt werden.Der Kunstschacht ist übrigens schon vor Jahren nachgebrochen eine Umzäunung mit Stacheldraht und das wars. Archäologisch wäre die Grube höchstinteressant
