Jonastal

Informationen rund um das Thema Rettung, Unfälle, Rettungsausbildung etc. im Bergbau
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Nobi
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Jonastal

Beitrag von Nobi » Mi. 13. Mai 15 6:44

GLÜCK AUF | NOBI

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Strebpanzer
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Re: Jonastal

Beitrag von Strebpanzer » Mi. 13. Mai 15 6:50

der Artikel war aber schnell wieder weg: "das angeforderte Dokument ist nicht länger verfügbar". Im Google Cache ist noch was zu finden, aber der Artikel wurde scheinbar wieder gelöscht !?

elexx
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Re: Jonastal

Beitrag von elexx » Mi. 13. Mai 15 7:17

http://webcache.googleusercontent.com/s ... clnk&gl=de

Dass der Artikel schon wieder verschwunden ist, ist eigentlich noch viel interessanter, als das Abenteuer der 6 Kumpels an sich. Vielleicht will man keine bösen Nachahmer animieren, aber Zensur der Presse wäre doch keineswegs akzeptabel.

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Friedolin
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Re: Jonastal

Beitrag von Friedolin » Mi. 13. Mai 15 8:19

Danke für den Link.

Es hat wiedermal nicht die Montanhistoriker erwischt, sondern den unbedarften Wanderer/Biker der ohne nachzudenken in ein Loch steigt.
Und man hat wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
"... schwere Technik musst..." ja wenn man auch Stadionbeleuchtung am Mundloch braucht!
Ich bitte euch 20m Teufe, Gurt runter, Seil mit loser Rolle über Rolle mit Rücklaufsperre, draußen sechs Zugesel und gut ist es. Mit weniger Leuten muss das Zugsystem eben besser werden, aber den großen Aufwand muss man dafür nicht betreiben.
Glück Auf !
Friedhelm
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Hoch der Harz und tief das Erz
Jedweder Anbruch erhebt das Herz
(alter Oberharzer Bergmannsspruch)

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Nobi
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Re: Jonastal

Beitrag von Nobi » Mi. 13. Mai 15 8:29

Lt. Feuerwehr (http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west ... en126.html) soll das Loch nur 30 cm breit gewesen sein. Das wäre - anatomisch gesehen - recht eng ...
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Spike
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Re: Jonastal

Beitrag von Spike » Mi. 13. Mai 15 9:07

Also in ein 30 cm Loch quetsche ich mich nicht (mehr). Ich hab mich ja auch schon durch einige Engstellen hindurchgegruselt...aber das muss nicht mehr sein.
Milchreis schmeckt am besten wenn man ihn, kurz vor dem Verzehr, durch ein saftiges Steak ersetzt.

Sven G.
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Re: Jonastal

Beitrag von Sven G. » Mi. 13. Mai 15 9:55

...zumal der gesamte Hang, in welchem sich die Stollenanlage befindet, äußerst instabil ist.
Eine Bergung geht somit immer mit einer erheblichen Eigengefährdung einher... aber Sie hatten ja Glück gehabt :x
Mit kräftigen Spatenhieben nach ..................Unten wegtreten !

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Wicküler
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Re: Jonastal

Beitrag von Wicküler » Mi. 13. Mai 15 10:56

Kein Wunder - lädt doch der aktuelle Reisebericht auf bunkernrw dazu ein.

https://www.bunker-nrw.de/php/viewtopic ... &start=240

Anbei screenshots des Eintrags
Dateianhänge
SIII Bunrw 2015 04 14.pdf
(248.32 KiB) 161-mal heruntergeladen
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gehe wie Du gekommen bist -
möglichst ungesehen und ohne Spuren zu hinterlassen
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thomas44
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Re: Jonastal

Beitrag von thomas44 » Fr. 15. Mai 15 11:06

zu dem BNRW-Beitrag: Helme und Schutzausrüstung sind total überbewertet ... :gruebel:
Aber wenn "professionelle Leute" mit bei der Tour dabei waren, dann kann ja nichts passieren. :x

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Jonathan E.
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Re: Jonastal

Beitrag von Jonathan E. » Sa. 16. Mai 15 8:08

... Und den anderen Ausgang, der sich am Fuß des Stollens befindet, findet er auch nicht. ....
Hätte man die Jungens nicht über den genannten Ausgang "retten" können?

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Björn
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Re: Jonastal

Beitrag von Björn » Sa. 16. Mai 15 8:49

Da brauchen wir hier aus der Ferne nicht spekulieren...
Die Einsatzkräfte haben einen Plan gemacht und die beiden raus geholt.
Glückwunsch dazu!

Im Nachhinein findet man bei fast jedem Einsatz zig andere Möglichkeiten. Der Einsatz läuft aber nicht später am Schreibtisch sonder zu dem Zeitpunkt wo man draußen steht und meist zu wenig Infos hat.

Ob der untere Ausgang überhaupt fahrbar ist und ob er im Laufe der Rettung schon bekannt war schreibt die Zeitung natürlich nicht...


Gab einen ähnlichen Fall schon mal in einer Höhle.
Stundenlanges gebastelt an einer Engstelle obwohl man hinten einfach rauslatschen kann.
Man kann nur versuchen daraus zu lernen das eine gute und umfassende Erkundung eine Menge Arbeit sparen kann.

Wenn die Kameraden vor Ort die beiden nicht hoch bekommen hätten gibt es ja auch noch eine Höhlenrettungs Gruppe bei der Bergwacht in Thüringen.

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