Frage zum Berzitverfahren

... für den Rest, der sonst nicht passt.
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Spike
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Frage zum Berzitverfahren

Beitrag von Spike »

Hallo Leute,

Diese Anlage
http://de.wikipedia.org/wiki/Kahla_(Plessa)
ist bei mir direkt um die Ecke. Trotz aller Mühen habe ich aber nichts über das "Berzitverfahren" in Erfahrung bringen können.
Kann einer von Euch weiterhelfen?
Milchreis schmeckt am besten wenn man ihn, kurz vor dem Verzehr, durch ein saftiges Steak ersetzt.
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axel
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Re: Frage zum Berzitverfahren

Beitrag von axel »

Zitat: "Ein anderer Weg der Torfveredelung ist das Verfahren der Bertzit-Gesellschaft in München. Hierbei wird bis auf 50 % Wassergehalt vorgetrockneter Torf in periodisch arbeitenden Schrägkammeröfen oder in ununterbrochen arbeitenden Schachtöfen durch die Verbrennungswärme von Heizgasen, die in einem besonderen Torfvergaser erzeugt werden, auf 200 bis 250° oder bis zur beginnenden Teerbildung erhitzt. Hierbei wird sämtliches Wasser, auch das chemisch gebundene, entfernt und es entsteht ein schwarzer kohleartiger Brennstoff, der einen Heizwert von 5500 bis 6500 WE besitzt und mit langer reiner Flamme brennt. Dieses Verfahren, das auch noch nicht im Großbetrieb erprobt ist, kann für Länder, die keine eigenen Kohlenvorkommen besitzen, Bedeutung erlangen. Auf dem Gebiete der Torfverkokung erwähnt Verf. den rotierenden Trommelofen von Francke-Tern, der von außen mit Gas geheizt wird und in dem der lufttrockene Torf mit Hilfe von überhitztem Wasserdampf destilliert wird, wodurch eine hohe Ausbeute an Teer und Ammoniak erzielt wird. Die Schwelgase gelangen aus dem Trommelofen zunächst, in eine Staubkammer und hierauf in einen Teerschneider, die nicht verdichtbaren Gase dienen schließlich zur Heizung der Trommel. Der hierbei gewonnene Torfkoks ist ein brauchbarer Ersatz für Holzkohle und findet zu metallurgischen Zwecken Verwendung."

Quelle: http://dingler.culture.hu-berlin.de/art ... 6/ar336004
„Die Stadt Freyberg ist unter allen Meißnischen Städten wohl die größte,
und vor andern berufen, wegen der gesunden Lufft des Bergwercks…“
J.J.Winckler 1702
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Stefan_O
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Re: Frage zum Berzitverfahren

Beitrag von Stefan_O »

...das war der erste Treffer bei Google unter der Suche nach -bertzit verfahren- ...der 6. Treffer ist das Patent der Bertzit-Gesellschaft für das Verfahren, welches auch hier gibt:

http://worldwide.espacenet.com/publicat ... cale=de_EP
Trotz aller Mühen
Was verstehst Du unter eigentlich "Mühe"?

Gruss,
Stefan
Spike
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Re: Frage zum Berzitverfahren

Beitrag von Spike »

Nach Überprüfung der Schreibweise ....man bin ich blöd. Ich habe nach Berzit und nicht nach Bertzit gesucht. Sorry......... :( :shock: :cry:
Milchreis schmeckt am besten wenn man ihn, kurz vor dem Verzehr, durch ein saftiges Steak ersetzt.
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