Impressionen von jenseits des großen Teichs

... für den Rest, der sonst nicht passt.
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Fördermaschinenbauer
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Impressionen von jenseits des großen Teichs

Beitrag von Fördermaschinenbauer »

Hallo,

ende Juni/anfang Juli war ich mal etwas unterwegs, frei nach dem Motto "erst die Arbeit, dann das Vergnügen".

Unterwegs zur Baustelle im Vorbeifahren ein Blick auf Esterhazy K1
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Und am Ziel der Dienstreise angekommen, der Esterhazy K3 Mine.
Ok, der eigentliche Aufstellungsort meiner beiden Maschinen ist noch nicht zu besichtigen. Er wird erst demnächst in Bildmitte in die Höhe wachsen. Die Koepe findet dann 2014 ihren Platz in etwa 95m Höhe, die Blair etwa auf halber Höhe...
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Unterwegs am Straßenrand - in Kanada hat einfach alles andere Dimensionen...
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Fortsetzung folgt...

Gruß
Carsten
Fördermaschinenbauer
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Re: Impressionen von jenseits des großen Teichs

Beitrag von Fördermaschinenbauer »

Was seh ich dann da - da hab ich eine Fortsetzung angekündigt und bis heute nicht erbracht...

Werde mich wohl in den nächsten Tagen mal drum kümmern falls Interesse an Bildern aus dem Ausland besteht.

Gruß
Carsten
Mannl
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Re: Impressionen von jenseits des großen Teichs

Beitrag von Mannl »

Informationen aus "Erster Hand" sind immer interessant !

Danke Dafür !
Dateianhänge
Seilscheiben - Sollstedt.jpg
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Fördermaschinenbauer
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Re: Impressionen von jenseits des großen Teichs

Beitrag von Fördermaschinenbauer »

So, nun habe ich endlich noch mal ein paar Bilder raus gesucht.

Da es auf von der neuen Anlage Esterhazy K3 zu der Zeit noch nicht viel zu sehen gab mal 2 Links zu netten Filmen von unserem Endkunden:
https://www.youtube.com/watch?v=ZEqgxi4dMBs
https://www.youtube.com/watch?v=woKL-e1YJIE

Am letzten Tag vor Ort gab es noch Gelegenheit zu einem kurzen Besuch auf der Nachbaranlage.

Ansicht von außen:
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Der alte Betonförderturm wurde vor ein paar Jahren mit einem neuen Turmkopf überbaut.

Oben arbeitet als Produltionsmaschine (Doppel-Skip) eine Koepe-Fördermaschine eines unserer Mitbewerber
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Darunter, im alten Betonturm, arbeitet als Servicemaschine (Korb-Gegengewicht) weiterhin noch eine der beiden alten Fördermaschinen.
Nur gucken - besser nicht anfassen (auch wenn die alten Motore ja irgendwie immer netter aussehen als die heutigen vollverkleideten) :-)
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Und noch der Ausblick von oben nach Westen. Die nächste nennenswerte Erhebung sind die rund 1000km entfernten Rocky Mountains, dazwischen liegt "nur" fast ganz Saskatchewan und Alberta :-)
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Auch wenn es nichts mit Bergbau zu tun hat:
So ist das typische Saskatchewan (und Manitoba und Alberta):
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Unendliche fast ebene Weite, nur Weideland und Weizenfelder, dazu die allgegenwärtigen schönen alten "Elevator" oder moderne glänzende Silos.

Gruß
Carsten
Fördermaschinenbauer
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Re: Impressionen von jenseits des großen Teichs

Beitrag von Fördermaschinenbauer »

Nach dem dienstlichen Teil hatte ich dann die Gelegenheit auf dem Rückweg als Urlaub einen Stopover in Toronto einzulegen. Wenn man ohnehin schon "drüben" ist sollte man das auch nutzen :-)

Zuerst ging es per Bahn auf der Route des berühmten "Northlander" von Toronto nach Cochrane und weiter mit dem "Polar Bear Express" in die straßenlose Wildniss, nach Moosonee an der James Bay.


Anschließend den selben Weg wieder zurück, einmal in Toronto übernachtet und per Leihwagen wieder hoch über North Bay bis Cochrane. Eine wunderschöne Fahrt!

Von dort ging es dann etwas westlicher wieder nach Süden, wobei einen Bergbauinteressierten natürlich Orte wie Timmins und Sudbury als berühmte Bergbaustädte nicht an sich vorbei lassen :-)

Wer die "Reise zum Mittelpunkt der Erde" antreten möchte sollte hier am besten rechts abbiegen. Jedenfalls soll man ihm ja auf der Kidd Creek Mine am nähesten kommen können :-)
Zwar haben die Südafrikanischen Goldminen wie etwa South Deep eine größere Teufe, liegen aber deutlich höher über Normalnull als diese Region in Kanada.
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Unterwegs ist der Straßenrand von solchen Schildern zugepflastert, es wird einfach überall nach Gold und anderen Metallen gesucht:
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Dome #8 Shaft östlich von Timmins:
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Das alte Mc Intyre Fördergerüst in Timmins
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Hoyle Pond, östlich von Timmins
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Dome und Hoyle Pond gehören beide zu Goldcorp - Porcupine Gold Mines http://www.porcupinegoldmines.ca/en/our ... ations.asp

Die ehemalige Hollinger Mine, mitten in Timmins und quasi das Wahrzeichen der Stadt
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Rechts davon stand bis vor 2 oder 3 Jahren noch ein nettes Gerüst das dann aber gesprengt wurde da Hollinger neu als Tagebau erschlossen wird und sich von hinten bis direkt an den Hügel heran ausbreiten wird http://www.porcupinegoldmines.ca/en/our ... linger.asp

Timmins West Mine, Lakeshore Gold http://www.lsgold.com/Mines-Projects-Pr ... fault.aspx
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Abends auf dem Weg durch Sudbury erwischte ich dann noch einen Förderturm der Copper Cliff South Mine:
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Soweit die Bilder von 2012. Im Prinzip sind es eigentlich nur Schnappschüsse von dem was eh am Weg lag - für eine richtige Fototour hätte man einiges mehr an Zeit gebraucht. Aber vielleicht war es ja trotzdem interessant :-)

Gruß
Carsten
Mannl
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Re: Impressionen von jenseits des großen Teichs

Beitrag von Mannl »

Grandios !!!!

Vielen Dank und weiter so !

Glück Auf !
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Re: Impressionen von jenseits des großen Teichs

Beitrag von Fördermaschinenbauer »

Hallo nochmal,

nun gibt es aus der Serie einen weiteren Teil, der noch dazu "off topic", weil nur Tagebau und Transport, ist. Ich finde aber es passt trotzdem hier hin.

Bedingt vorallem durch einen Krankheitsfall in der Familie hatte ich 2012 meinen "richtigen" Jahresurlaub ausfallen lassen. Über den Jahreswechsel hat mich dann aber doch wieder das Reisefieber gepackt. Also wurde am 2. Weihnachte durchs Netz gesurft und überlegt was man mal so anstellen könnte.
Nach kurzem Suchen kam dann eine alte Idee wieder zum Vorschein: Wie wär es mit den USA? Esta ausgefüllt - war ja garnicht schwer. Flüge und Mietwagen nachgeschaut: Ok, Florida hat im Winter Hochsaison, das ist nichts. Aber wie wär es mit einfach mal mitten rein, Lufthansa macht günstige Direktflüge nach Denver? Also schnell Flug, Mietwagen und Hotel für die erste und letzte Nacht gebucht.
Der Rest würde sich vor Ort von selbst ergeben :-)

In Reiseberichten hatte ich schon mal einiges von den beeindruckenden Kohle-Tagebauen in Wyoming mit ihren imposanten Draglines, Haul Trucks und den unendlich langen Zügen gesehen.
Also erst mal auf dorthin.

Folgendes Schild zeigte zeigt uns zweierlei:
1.) Wir sind hier in einem Tagebaugebiet in dem alle Nase lang gesprengt wird. Wenn es dabei eine kräftig orange Wolke gibt hat sich bei der missglückten Sprengung eine höhere Konzentration Stickstoffdioxid gebildet der man tunlichst ausweichen sollte...
2.) Amerikaner lieben alles was Löcher in Schilder schießt...
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Welcher Junge träumt nicht von so einem schönen Sandkastenauto?
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In der zum neuen „West Loadout“ der Black Thunder Mine gehörenden Gleisgruppe stehen UP 5904 + 6737 und warten auf Beladung.
Die betrieblich ideal gestaltete Gleisanlage ist gut bei Google Maps zu sehen, https://maps.google.de/maps?q=wright,+w ... aaten&z=16 die Gleislänge aller Gleise beträgt 12,5 Meilen (!)
Jedes der beiden hintereinander stehenden riesigen Silos fasst 17500 short tons, also 15876 metrische Tonnen.
Man kann in beide Richtungen von/zur Strecke fahren und auch unter den Silos durch geht es in einer Wendeschleife. Dazwischen ist Platz um mehrere Züge vorher/nachher abzustellen.
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Die Beladung war derweil aber erst mal noch durch einen BNSF-Zug mit der einzelnen 9747 als Schlußlok belegt. Und bis rund 150 Wagen beladen sind dauert es auch mit den 2 neuen Riesen-Silos ca. 75 Minuten.
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Von diesen haul trucks soll die Black Thunder Mine etwa 150 Stück haben!
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Als netter Größenvergleich gesellte sich ein Bus zu den Riesen
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Dann ging es weiter in Richtung Logan Hill. Unterwegs musste ich allerdings einmal etwas Platz für den mit einer Kippmulde eines haul trucks beladenen LKW machen :-)
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Jetzt bin ich auf der genau über dem Brechpunkt der Strecke gelegenen Überführung am Logan Hill angekommen.

Während links ein Leerzug nach norden rollt kriechen UP 6679 + 5649 mit voller Kraftanstrengung mit einem beladenen Zug den Berg hoch. Am Schluss helfen UP 6027 + 6366
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Kaum sind die beiden Schlußloks unter der Brücke durch komm auch schon wieder ein Leerzug entgegen
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Es sind BNSF 9276 + 9662 mit Schiebelok 9750
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3 Züge und ein Dragline
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BNSF 8868 + 6257. Im Hintergrund die Verladung der Antelope Mine und rechts eine Sprengwolke – zum Glück nicht in orange
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So rollt das da tagein, tagaus, im unvorstellbar kurzen Takt. Fast immer sind mehrere Züge sichtbar.

Schade das die Draglines sich fast immer so verstecken dass man nur ihre imposanten Masten sehen kann
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Und noch etwas mit der Abendstimmung gespielt
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Weiter ging es in Richtung Utah.

30 Meilen vor Rock Springs https://maps.google.de/maps?q=Green+Riv ... n&t=h&z=18 dann auf einmal etwas auf das ich im Powder River Basin gehofft, mit dem ich für den Rest der Reise aber dann gar nicht mehr gerechnet hatte:
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Black Butte Coal Co, die in der Gegend nach und nach eine ganze Reihe kleinerer Kohle-Tagebaue abbaut, hat eine neue Abbaufläche direkt südlich der Interstate begonnen so dass der große Dragline sogar höher als die Umgebung steht und so mal komplett zu sehen ist. Als Größenvergleich kann man links eine Planierraupe und einen Pickup-Truck sehen.
Zwar bei dem starken Gegenlicht nur mir Abstrichen umsetzbar, aber trotzdem musste ich da natürlich sofort von der Interstate runter :-)
Fördermaschinenbauer
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Re: Impressionen von jenseits des großen Teichs

Beitrag von Fördermaschinenbauer »

Kurz hinter Green River, Wyoming, drehte ein Schild zur "FMC Granger Mine", einem Sodawerk, magisch am Lenkrad - wenn ich "Mine" lese muss ich einfach abbiegen, selbst wenn es mittlerweile schon dunkle Nacht ist :-)
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Ein nächstes Zwischenziel war die Region rund Price und Helper in Utah. Die Gegend nennt sich treffent "Carbon County". Während des Bahnbaus wurde dort Kohle entdeckt was auch heute an den Straßen mancherorts nicht zu übersehen ist. Diese wurde in zahlreichen Minen untertägig abgebaut, was auch heute noch der Fall ist.

Die Kohle ist dabei auch heute noch mancherorts nicht zu übersehen, wie hier bei Helper im Einschnitt neben der Straße. Hinter der Felsnase verbirgt sich ein kleineres Kohlekraftwerk.
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Von den verstreut in der Landschaft liegenden kleinen Kohleminen wird die Kohle mit schweren LKW zu 2 Lager/Verladeplätzen an die Bahn gebracht.
Die Minen selbst können dabei sehr unscheinbar sein. Hier etwa https://maps.google.de/maps?q=Price,+Ut ... aaten&z=19 gibt es eigentlich nur ein Förderband das aus einem Stollen auftaucht und ein paar Container

Es kann aber auch nach etwas mehr aussehen (müsste zu Skyline Mine gehören, westlich von Helper mit mit langer Bandstrecke zur eigenen Verladung)
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Lager- und Verladeplatz "Wildcat Loadout" bei Helper bei Nacht
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Weiter ging es in Richtung Moab/Utah, die dortigen Canyons und Arches (Steinbögen) anschauen...
Aber Ihr werdet es schon erahnen - auch dort blieb ich wieder nicht vor einer Mine verschont als ich von Moab aus etwas den Colorado River entlang fuhr... :-)

Fand ich dort doch die Moab Mine von "Intrepid Potash"
1965 - 1971 als "normales" Bergwerk betrieben, wird seitdem Wasser aus dem Colorado River nach untertage gepumpt, reichert sich dort mit Salz an und wird dann in riesige Verdunstungsbecken geleitet.
Dort sorgen ca. 300 Sonnentage im Jahr und eine relative Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich nur 5% (!) für eine zügige Verdunstung des Wassers, so dass das Salz dann Brechern zugeführt und versandt werden kann. https://www.intrepidpotash.com/AboutUs/ ... oabUT.aspx

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Am letzten Tag landete ich dann bei Idaho Springs / Colorado noch ein paar kleine Zufallstreffer.

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Ob die Wahlkampfwerbung an dem schönen Gerüst wirklich sein muß?
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So, das war es aber jetzt erst mal mit Bildern aus der "Neuen Welt"

Es war aber bestimmt nicht mein letzter Flug über den großen Teich, egal ob privat oder dienstlich. Lassen wir uns mal überraschen was die Zeit bringt.

Gruß
Carsten
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Re: Impressionen von jenseits des großen Teichs

Beitrag von MichaP »

super! herzlichen dank
Glück auf!

Michael
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Claudia S.
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Re: Impressionen von jenseits des großen Teichs

Beitrag von Claudia S. »

Da kommen Erinnerungen auf. Ich war 2011 mit dem Bergbauinstitut der TU Clausthal auf großer Auslandsexkursion im Westen der USA. Black Thunder haben wir besichtigt, in Colorado waren wir auch. Mir scheint, dass deine Tour aber irgendwie mehr mit Bergbau zu tun hatte als unsere :-)! Bei uns sind damals leider sehr viele Ausflüge ausgefallen, weil die Leute dort auf einmal Sicherheitsprobleme sahen...


Glück Auf!
Claudia
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Marcel Normann
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Re: Impressionen von jenseits des großen Teichs

Beitrag von Marcel Normann »

Wo Du gerade ein der Nähe bist, fahr doch bitte mal bei der Cigar Lake Mine vorbei und erklär denen, dass ich mit dem Kursverlauf der Aktie höchst unzufrieden bin und sie bitte etwas fleißiger arbeiten sollen :twisted: Nein, im Ernst, danke für die tollen Bilder und Infos!
Mein Haushaltstipp: Fettflecken halten sich wesentlich länger, wenn man sie hin und wieder mit etwas Butter einreibt.
Telefoner
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Re: Impressionen von jenseits des großen Teichs

Beitrag von Telefoner »

Spitze, mir gefallen auch die Eisenbahnbilder besonders :meister:

Glück Auf
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kapl
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Re: Impressionen von jenseits des großen Teichs

Beitrag von kapl »

Danke für die Eindrücke!
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Re: Impressionen von jenseits des großen Teichs

Beitrag von Fördermaschinenbauer »

Claudia P. hat geschrieben:Mir scheint, dass deine Tour aber irgendwie mehr mit Bergbau zu tun hatte als unsere :-)! Bei uns sind damals leider sehr viele Ausflüge ausgefallen, weil die Leute dort auf einmal Sicherheitsprobleme sahen...
Na ja, sind ja alles nur Schnappschüsse von frei zugänglichem Gelände außerhalb der Anlagen, halt das was man so an Schnappschüssen erwischt wenn man im Urlaub mal Abstand vom Beruf sucht :-x
Wäre sicher schön auch mal hier und da rein schauen zu können, aber das ist natürlich kaum bis garnicht möglich.
"Site safety" ist natürlich den USA und Kanada ein Fall für sich der in Form von Unterweisungen und Vorschriften extrem ausgeprägt ist. Was dann in der Praxis ist kann was ganz anderes sein...
Ok da bekommt man dann erzählt welche Norm-Kennzeichnung die Sicherheitsschuhe haben müssen (die man aber im Containerdorf garnicht braucht) usw.
Manches ist aber tatsächlich angebracht, wie z.B. die Hinweise wie bei Amoniak-Austritt aus den großen Kühlanlagen (Gefrierschächte) gewarnt wird und zu flüchten ist. Alles in allem also nicht unbedingt unsinnig.
Telefoner hat geschrieben:Spitze, mir gefallen auch die Eisenbahnbilder besonders :meister:
Danke! Ja, die sind oft ein haupt-Schwerpunkt im Urlaub. Aber das würde hier den Rahmen sprengen und zu sehr off topic sein :-)
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