FriWo-Karbidlampe

... für den Rest, der sonst nicht passt.
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Fundgrübner
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FriWo-Karbidlampe

Beitrag von Fundgrübner » Mo. 17. Okt 11 16:02

Hallo und Glück Auf.

Welcher Geleucht-Kundige gibt mir Auskunft über Herstelljahr(zehnt) und Einsatzregion der abgebildeten Karbid-Lampe von Friemann & Wolf, Zwickau?
Erworben aus dem Nachlass einer alten Bergmanns aus Bad Grund. Allerdings muss das Geleucht nicht zwangsläufig in den dortigen Gruben eingesetzt worden sein.

Danke für die Mithilfe.
GA
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FriWo-Geleucht Vorderansicht
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FriWo Geleucht Rückansicht und Gravurdetail
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markscheider
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Re: FriWo-Karbidlampe

Beitrag von markscheider » Mo. 17. Okt 11 19:12

Das ist eine frühe 850er in Größe III, ca. 1907-1914, Bad Grund dürfte/könnte authentisch sein.

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Re: FriWo-Karbidlampe

Beitrag von Fundgrübner » Di. 18. Okt 11 9:28

Guten Morgen, Uwe.

Danke für die exzellente Antwort und somit Hilfe.

GA
Peter

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Re: FriWo-Karbidlampe

Beitrag von Transylvaner » Di. 18. Okt 11 21:16

Kann ich mich da mal dran hängen? :cool:

Ich hab auch eine ungebrannte Messing-Karbidlampe, die ich mal auf einem Flohmarkt gekauft habe. Leider hat sie keinerlei Herstellermarkierung o.ä. Irgendwann später habe ich mir 1kilo Karbid gekauft um die Lampe auszuprobieren. Die Lampe hab ich mit in den Laden genommen, in der Hoffnung das der Verkäufer mir was dazu sagen kann. (Alter, event. Hersteller o.ä.)
Aber das erste was er mir gesagt hatte ist, das ich es bleiben lassen soll! Begründung: Bei einer unbekannten Messinglegierung ist der Kupferanteil auch nicht bekannt. Und ab einem bestimmten Prozentsatz Kupfer ist die Gefahr sehr groß das zusammen mit dem Acetylen explosive Verbindungen/Kristalle entstehen können und die ganze Lampe "in die Luft" fliegt. Kann das richtig sein?
Wenn ich sie aufmache ist sie genau gleich aufgebaut wie meine polnische Faser (Tropfer funktioniert, Filz ist drin, eine echte Düse ist verbaut). Das wäre doch recht viel Aufwand für eine reine Dekolampe?

Was meinen die Experten hier? echte Lampe oder doch Deko? Falls doch echt - hat jemand eine Idee welcher Hersteller dahinter stecken könnte? Vielleicht ist sie auch gar nicht alt und stammt aus Indien. Die bauen ja immer noch neue Karbid-Lampen. (Falls es Jemanden interessiert, kann ich auch den indischen Link noch raussuchen)
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Grüße, Fred

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Re: FriWo-Karbidlampe

Beitrag von markscheider » Di. 18. Okt 11 21:32

Ich kenne die indischen, die sehen ganz anders aus. Das hier ist kein Nachbau, aber den Typ, speziell mit dieser Spindel kenne ich nicht.

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Re: FriWo-Karbidlampe

Beitrag von Hauer » Mi. 19. Okt 11 21:50

Italiener

Hersteller Ricceri

Wurde von Roman Florescu in Gosslar vertrieben.

Das ist eine Top-Lampe zum Verwenden!Nehme ich gerne für Barb.Feiern

Das mit der Bildung von Kupferacetylit ist völliger Schwachsinn. Ist Sie Dicht? anfeuern!


G.A.H
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Re: FriWo-Karbidlampe

Beitrag von Hauer » Mi. 19. Okt 11 21:55

Micromounter hat geschrieben:Hallo und Glück Auf.

Welcher Geleucht-Kundige gibt mir Auskunft über Herstelljahr(zehnt) und Einsatzregion der abgebildeten Karbid-Lampe von Friemann & Wolf, Zwickau?
Erworben aus dem Nachlass einer alten Bergmanns aus Bad Grund. Allerdings muss das Geleucht nicht zwangsläufig in den dortigen Gruben eingesetzt worden sein.

Danke für die Mithilfe.
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Sehr sehr lecker!
Gut drauf aufpassen- die sind sehr selten anzutreffen!
Ist die kleinste gebaute Größe der 850ér.

G.A.H
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Re: FriWo-Karbidlampe

Beitrag von Transylvaner » Do. 20. Okt 11 18:50

Hallo Uwe und Hauer,

vielen Dank für die Auskunft. Nun han ich auch über Google weiteres gefunden. Die sieht tatsächlich wie die Ricceri aus, nur der Tropfenregler sieht bei mir anders aus. Ob sie noch dicht ist weiß ich noch nicht. Aber ich werde sie mal testen und dann mal mit Karbid beladen.

hier noch ein Linkhttp://www.geologie-franken.de/aktuell/lampe_05_07.html wo mehr dazu steht.
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Grüße, Fred

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Re: FriWo-Karbidlampe

Beitrag von Hauer » Do. 20. Okt 11 19:38

Das passt schon.

Die Spindel ist typisch Ricceri. Die Bajonettlampen haben die gleichen.
Habe auch eine.

G.A.H
frei....

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