Und die Schatzsuche geht weiter....

... für den Rest, der sonst nicht passt.
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markscheider
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von markscheider » Di. 24. Feb 09 17:40

Klar, und wer weiß? Vielleicht finden sie ja bei den Arbeiten etwas! :D

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Nobi
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Nobi » Di. 24. Feb 09 17:41

markscheider hat geschrieben:Klar, und wer weiß? Vielleicht finden sie ja bei den Arbeiten etwas! :D
Hirn?
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Petra_S.
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Petra_S. » Di. 24. Feb 09 19:38

In der Marienberger Ausgabe konnte man heute auf Seite 12 noch ein paar mehr "Details" dazu lesen:
Dateianhänge
Deutschneudorf_24_02_09_1.jpg
Deutschneudorf_24_02_09_1.jpg (98.74 KiB) 9391 mal betrachtet
Glück Auf!
Petra

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hungerlieb
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von hungerlieb » Di. 24. Feb 09 20:51

Ja, das klingt genial.

Räusper:
Wenn das klappt, steckt wirklich irgendwann ein Schatz in der Grube, nämlich unsere Steuergelder. Gut, zum Teil stecken sie auch in den Brieftaschen der Bersichefs, die die "Sanierungsgelder" sonst einstecken um (kultur-) historisch bedeutende Anlagen voll Beton zu pumpen. Aber nach diesem Projekt sind sie ja garantiert ALLE die großen "Bergbauerretter".

Kulturelle, touristische Bereiche und vor allem die Forschung müssen unterstützt werden, wenn es grenzüberschreitend ist, um so besser. Der touristische Bereich im Erzg. ist wichtig, aber wenn schon die Besucherzahlen in großen bestehenden, besser gelegenen Besucheranlagen, mit mehr natürlicher Substanz rückläufig sind, brauchen wir dann nochmehr Unterbesuchte? Sollen dann jedes Wochenende Bohrungen und Wünschelrutengeher starten? Kommt dann statt brasilianischen Amethysten Blattgold in die Gangklüfte? Mann sollte dort fördern, wo es sinnvoll ist. Ich kann mich täuschen und DND wird kein neues Spaßbad-Seiffen, aber die Machbarkeitsstudie würde ich mir vorher trotzdem gern mal anschauen.

Ist nicht der HPH stolzer FDP´ler? Warum dann Fördermittel? Die Prinzipien der Marktwirtschaft sollten doch reichen, wenn es ein so tragfähiges Konzept ist und er ist doch ein potenter Investor. Eine kleine Anleihe bei der HRE sollte schon drin sein...

so, genug geräuspert.
Hungerlieb
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Pöhlberger » Di. 24. Feb 09 21:05

Wenn man mal von dem bissel Geld (woher es auch kommt) absieht, was das ganze kostet, hat die Sache aber garantiert was Gutes:
Es werden neue Tagesöffnungen geschaffen für Hufi Hufeisennase & Co,
sogar grenzüberschreitend bzw. grenzunterfliegend.
Die werden es dort sicher gut haben, denn so viele störende Besucher kommen ja nicht... :D
Langohr kann sich freuen :)
Und mit dem Erlös aus den dabei gefundenen Schätzen kann man später auch die Fördermittel wieder zurück zahlen.
Ist doch okay so... oder?

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Ludewig » Di. 24. Feb 09 22:08

Darauf hab ich nur gewartet! Dieser Unfug geistert schon einige Jahre durchs Gebirge. Man kann nur hoffen ein "Verantwortlicher" in Brüssel erkennt den ganzen Schwachfug und gibt die Fördermittel nicht frei!

Großmeister Haustein sollte sich als Abgeordneter bei der Verwendung von Steuergeldern seiner Verantwortung gegenüber der Wähler, der eigentlichen Steuerzahler, bewußt sein! Herr Haustein hat wohl das "berühmte" Spaßbad in Seiffen schon vergessen.

Ich frag mich, wie soll eine "unterirdische Verbindung" zwischen beiden Gruben aussehen? Es gibt keine Strecke zwischen Fortunastolln und Nikolaistolln. Soll da was Neues unter der Schweinitz aufgefahren werden oder hat der "Markus Röhling Virus" nur angesteckt?

Glück auf! Lutz Mitka
Was war zuerst da, der Durst oder das Bier?

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Ludewig » Fr. 06. Mär 09 13:22

So der Winter ist vorbei ! Pünktlich meldet sich Deutschneudorf im Weltgeschehen zurück.
grober Unfug005.jpg
Glück auf! Lutz
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Nobi » Do. 30. Dez 10 19:20

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Wolfger » Mo. 03. Jan 11 21:08

:derda:
Der sieht mir aber für ein frisch gegrabenes Loch unheimlich sauber aus!!! :gruebel:
Vieleicht kann er mir ja mal n tipp geben wie man das schafft nicht dreckig zu werden :D :wink:
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Nobi » Mi. 19. Jan 11 11:44

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Bergzwerg » Mi. 19. Jan 11 14:54

GA. Will mich da auch net zu weit aus dem Fenster legen,aber um Hartenstein scheint es doch was zu geben! Will mal schildern was ich so gehört hab. Mein Opa war bis 1945 in Königsberg,laut Soldbuch Pionier Batallion 295/Magdeburg,stationiert. Er hat immer gesagt,ich zitiere:"Nach den schweren Bombenangriffen haben wir in den Kassematten des Schlosses verbrannte Reste gefunden. Paar Tage später hat die SS den Rest auf einen Sonderzug geladen.Dieser Zug hat definitiv Königsberg verlassen!" Natürlich konnte er den Weg des Zuges net mehr nachvollziehen,aber ich weis noch das er sich immer mit einem gewissen Karli Jäger, aus Thum,über dieses Thema ausgetauscht hat. Dieser Karli Jäger war bei der SS und Begleitperson des Zuges bis Chemnitz. Er und mein Opa waren Schulkameraden und es wundert meinen Opa,daß mit einem Schlag der Kontakt abbrach(Kriegsverbrecherprozeß).Natürlich konnten die beiden den weiteren Weg,des Zuges,net weiterverfolgen aber eines wußten sie,daß der Zug ne weiter wie Plauen gekommen sein kann,weil zu dieser Zeit der Ami schon in Plauen war und jeder Transport überwacht wurde. Die Zwei hatten auch die starke Vermutung,Raum Zwickau, Hartenstein und Umgebung.Da beide schon verstorben sind,werden wir es nie erfahren.

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Bergzwerg » Mi. 19. Jan 11 15:04

Sorry.Ich muß mich berichtigen! Pionier Batallion 41.Das auch alles sein Ordnung hat.

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Wolfger » Do. 20. Jan 11 22:29

Naja auch die Sache im Poppenwald hat einige Hagen ...
Ich frage mich schon die ganze Zeit welcher Fachmann da ganz oben am Hang einen Schacht sucht .... wenn eig alle von einem Stolln reden :gruebel: :derda: ::handbuch::
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von markscheider » Do. 20. Jan 11 22:32

Na ist doch klar - im Stolln wäre das Bernsteinzimmer schon zig-mal von der Mulde überflutet worden!

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Wolfger » Fr. 21. Jan 11 15:56

JA schon klar aber n schacht ohne (Anbindung an) Stolln ist schon sehr selten (für Altbergbau)... und der Ort wo alle Graben liegt ja schon 100-120m über der Mulde. Also oben aufn Berg.
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Marcel Normann » Fr. 21. Jan 11 16:17

Wolfger hat geschrieben:JA schon klar aber n schacht ohne (Anbindung an) Stolln ist schon sehr selten (für Altbergbau)
Ich würde sagen, das ist sogar die Regel.
Mein Haushaltstipp: Fettflecken halten sich wesentlich länger, wenn man sie hin und wieder mit etwas Butter einreibt.

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Wolfger » Fr. 21. Jan 11 16:35

:gruebel: jetzt bin ich verwirrt!
bis jetzt habe ich Grubenanlagen eig nur durch Stolln befahren und dann von dort aus die Schächte erkundet!
Wäre es denn nicht sinnvoller einen Stolln zu suchen und von dort aus Erkundung zu betreiben?
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von MichaP » Sa. 22. Jan 11 13:10

Marcel Normann hat geschrieben:
Wolfger hat geschrieben:JA schon klar aber n schacht ohne (Anbindung an) Stolln ist schon sehr selten (für Altbergbau)
Ich würde sagen, das ist sogar die Regel.
Was ist die Regel? Schacht OHNE Stollen?
Sicher nicht.
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Marcel Normann » Sa. 22. Jan 11 18:47

Ich würde sagen, von der Häufigkeit her sind die klassischen, nur über Schächte erschlossene Pingenfelder wesentlich häufiger anzutreffen als Felder, bei denen man später noch einen Stollen drauf getrieben hat.
Mein Haushaltstipp: Fettflecken halten sich wesentlich länger, wenn man sie hin und wieder mit etwas Butter einreibt.

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von MichaP » Sa. 22. Jan 11 20:00

Dem würde ich nicht zustimmen. Ganz im Gegenteil. Mir fällt auf anhieb nicht ein Grubenfeld ein wo das zutreffen würde.
Glück auf!

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Bergzwerg » So. 23. Jan 11 12:49

GA. Wie gesagt,ich weis net wo und wie! Die Reichsverwaltung hatte mehrere Standorte ausgewählt.Nun muß man sich mal überlegen,daß einige dieser Standorte net mehr erreichbar waren.Bestes Beispiel ist die notgedrungene Einlagerung von Gemälden, der Dresdner Sammlung,im Kalkwerk Lengefeld. Dabei ist aber noch zu sagen,daß die Einlagerung fachmännisch korrekt und die entstandenen Schäden erst beim öffnen der"Verpackung" und beim Transport nach Rußland entstanden! Was mich aber stutzig macht,sind die nach 1990 aufgetauchten Objekte(Schrank,Bilder).Ich denke fast,daß überall ein Stückchen auftaucht und es damals die verbleibende Zeit net zuließ, etwas zu vergraben und erst nen sicheren Ort zu finden.Die Schatzsucher sollten sich doch mal eher auf dt. Wohnzimmer und Dachböden konzentrieren! Was mich in dieser Sache auch noch wundert ist die Tatsache,daß de Russen eigendlich jedes Berkwerk um-und ausgegraben haben! Man müßte eben die Daten der Russen haben,welch Gruben die gefunden und geprüft haben und welche Gruben in den jeweiligen Revieren bekannt und durch die spätere Wismut noch net angefahren wurden. Da eigendlich jede Grube Sachsens verzeichnet wurde,wegen der Abgaben an die Herren,muß dies nachweisbar sein.

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Michael_Kitzig » So. 23. Jan 11 14:19

"schacht ohne stollen" hängt von der lagerstätte ab.
ist es ein flöz ( kohle / kupferschiefer) im nicht bergigen land, erfordern stollen hohen technischen und finaziellen aufwand und zumindest in der frühzeit werden nur schächte auf das lager niedergebracht; hier im kupferschiefer hatten die noch nicht einmal eine verbindung zueinander.
das änderte sich erst als später dann doch stollen zu wasserlösung erforderlich wurden.

die alten historischen schachtpingen sind hier (richelsdorfer kupferschiefer) noch gut im gelände zu sehen, von "unten" kommt man an dieselben aus den o.g. gründen nicht dran.

bei gängen oder lagern im bergigen land kann es genau umgekehrt sein.
da ist ein stollen erst einmal "einfacher" als ein schacht zu betreiben weil der ganze aufwand mit der vertikalen förderung entfällt.

oder man treibt - wie im erzgebirge - tonnlägige schächte weil eben die lagerstätte dazu zwingt...

ga
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Bergzwerg » So. 23. Jan 11 15:23

GA. Du hast vollkommen Recht! Die geographische Lage ist der springende Punkt. Selbst der Gangerzbau hatte nur finanzielle Grundlagen. Erst nach dem wissentschaftliche Erkentnisse vorlagen,konnte der moderne Bergbau Einzug halten(siehe MAB,Von Trebra).

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Wolfger » So. 23. Jan 11 19:56

GA.
DA geb ich euch recht ... natürlich hängt es davon ab in welcher Gegend man ist ... Ich war hier eig von der Geografie des Erzgebirges ausgegangen ... und besonders im Bereich des Poppenwaldes macht ein Stollen auf ein Erzlager mehr Sinn, solange man sich über der Talsohle befindet ... ein Schacht kommt eig. erst ab einer bestimmten Dimension des Grubengebäudes in betracht....siehe Prinzenhöhle auf der anderen Talseite an der Stelle, da ist auch kein Schacht sondern nur ein Stolln. Und ich denke, dass es im Poppenwald so änhlich von den Auffahrungen ist.
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Marcel Normann » Mi. 26. Jan 11 0:12

Beispiele fallen mir viele ein: Praktisch das ganze mittelschwedische Bergbaugebiet und auch in meinen beiden Heimatrevieren kommt die Konstellation "Schacht ohne Stollen" häufig vor. Als Angebot zur Güte: Weder das eine noch das andere ist also die Regel.
Mein Haushaltstipp: Fettflecken halten sich wesentlich länger, wenn man sie hin und wieder mit etwas Butter einreibt.

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Bergzwerg » Do. 27. Jan 11 23:50

Ga.Bsp. Freiberg: Hochebene,relativ steil einfallende Gänge und das nächste Tal Kilometer entfernt.Beste Möglichkeit,übertägigige Strossenbaue oder Schächte ins Erzlager.Bsp:Annaberg: Steil einfallendes Gelände,Gangausbiß am Talgrund und Schächte, erst nur zur Wetterführung angelegt,später als Kunst-oder Treibeschächte genutzt.

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kapl
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von kapl » Fr. 28. Jan 11 14:37

Hey!
Es geht hier um höchst seriöse Themen wie das Bernsteinzimmer, Bundeslade, Flugscheiben und oder Antimaterie... und hier fangt hier an über Stollen und Schächte zu diskutieren... ts ts ts :D

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Wolfger » Fr. 28. Jan 11 16:43

na man muss halt erstmal die örtlich gegebenen Grundlagen ausdiskutieren :D
einfach sagen: "man sucht nach einem Hohlraum" (blöde grins Richtung Deutsch-Neu-Dorf :derda: ) bringt ja nix.
und ein bisschen im Boden rumbohren hilft ja offenbar (oh welch wunder :shock: ) auch nicht. Allerdings finde ich das das Thema hier gerade etwas aus dem Ruder gelaufen ist :roll: ...
eig wollte ich auch nur darauf hinweisen, dass an dem genannten Flussabschnitt ein Stollen wahrscheinlicher ist als ein Schacht :!:
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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Bergzwerg » Sa. 29. Jan 11 13:04

Die ,die es wissen leben net mehr oder schweigen! Außerdem macht der Volksmund mal ganz schnell aus einem Stollen einen Schacht! Wie oft hab ich diese Frage schon gehört:wo ist der Kumpel? Antwort: Im Schacht.Obwohl er im Stollen eingefahren ist!

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Re: Und die Schatzsuche geht weiter....

Beitrag von Falafel » Sa. 29. Jan 11 13:29

"Außerdem macht der Volksmund mal ganz schnell aus einem Stollen einen Schacht!"

...und ein Journalist erst recht ...

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