Archäomontan 2013

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axel
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Archäomontan 2013

Beitrag von axel »

„Die Stadt Freyberg ist unter allen Meißnischen Städten wohl die größte,
und vor andern berufen, wegen der gesunden Lufft des Bergwercks…“
J.J.Winckler 1702
Zwickauer
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Re: Archäomontan 2013

Beitrag von Zwickauer »

Glück Auf!
Irgendwie tut sich da nichts mehr so richtiges,oder?
Ich hatte mich da mal für den Bergbau auf tschechischer Seite interessiert und gehofft,daß dort auch mal bissel gegraben wird.Nun lese ich dort lediglich,daß es bei der Burgruine Hassenstein eine metallerzeugende Werkstätte gab und einen alten Silberstolln.
Nun bin ich im Rahmen eines Besuches schnell mal zum Altbergbau hinter der Burg geflitzt und wurde bitter enttäuscht.Da tut sich überhaupt nichts in Richtung von Ausgrabungen.Beim alten Silberstolln,welcher auf Privatgelände liegt ist auch nichts von Baumaßnahmen zu erkennen.
Weiterhin hatte ich da mal über Mail einen Tipp geschickt,daß es noch ein eventuell lohnendes Objekt im Wald giebt,welches unter Wasser steht und etwas konserviert haben könnte.Da ist nicht mal eine Antwort zurückgekommen. :x
Weiß von euch da jemand ob es bei Tagungen und Blabla bleibt?Sind die mit Dippoldiswalde gesättigt und genießen die Loorbeeren?
Gruß Jens
partikel
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Re: Archäomontan 2013

Beitrag von partikel »

Weiterhin hatte ich da mal über Mail einen Tipp geschickt,daß es noch ein eventuell lohnendes Objekt im Wald giebt,welches unter Wasser steht und etwas konserviert haben könnte.Da ist nicht mal eine Antwort zurückgekommen.
Schreib doch einfach den Tipp nochmal mit dem Zusatz, daß Du letztens darauf keine Antwort erhieltest.
Manche Mails gehen in einer Informationsflut auch unter! Ich kann mir nicht vorstellen, daß so eine Information absichtlich ignoriert wurde. Außerdem ist es so, daß diese Info bestimmt an die tschechischen Kollegen weitergegeben werden muß- da kann es also auch mit dem Feedback zu Mißverständnissen kommen.
Sind die mit Dippoldiswalde gesättigt und genießen die Loorbeeren?
Mit Sicherheit: Nicht!


Glück Auf!
Rainer
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Geophon
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Re: Archäomontan 2013

Beitrag von Geophon »

partikel hat geschrieben:
Sind die mit Dippoldiswalde gesättigt und genießen die Loorbeeren?
Mit Sicherheit: Nicht!
Die sind eher mit Dipps und den sonstigen Referenzobjekten voll ausgelastet...
Es wäre auch von nöthen, eine Strafe auf diejenigen zu legen, die nur auf den
Raub bauen, die Ertze auslochen, die Sümpffe und Schächte loshauen, die tiefsten mit
Bergen ausstürtzen und die Oerter, Strecken und Stölln versetzen...

Simon Bogner 1562
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Re: Archäomontan 2013

Beitrag von Zwickauer »

Geophon hat geschrieben:
partikel hat geschrieben: Die sind eher mit Dipps und den sonstigen Referenzobjekten voll ausgelastet...
Hallo!
Mein Tipp gehörte ja zum Referenzgebiet um die Burg Hassenstein.
Ich weiß nicht recht,ob ich da nochmal schreiben werde.Man kommt sich verkohlt vor.Schon mal deswegen,daß nicht gegraben wird,wo genug Möglichkeiten da sind.Das war glaube ich ein Vierjahresprojekt.Ich warte da mal noch etwas.
Ist denen ja jetzt vieleicht zu kalt für Grabungen-schließlich ist da im Gebirge Winter. :D
Glück Auf derweil!
Jens
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axel
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Re: Archäomontan 2013

Beitrag von axel »

Zwickauer hat geschrieben:Man kommt sich verkohlt vor.Schon mal deswegen,daß nicht gegraben wird,wo genug Möglichkeiten da sind.Das war glaube ich ein Vierjahresprojekt.
Das vordergründige Ziel des Projektes sind ja nicht irgendwelche Grabungen, sondern die Erfassung und Dokumentation des Relikte des mittelalterlichen Bergbaus. Einfach mal eine Forschungsgrabung wird es (zumindest in Sachsen) sicher nicht geben. Die "Grabungen" in Dipps, Niederpöbel oder z.B. Annaberg waren bzw. sind Bergsicherungsbaustellen, die der Gefahrenabwehr dienen - für das LfA also quasi eher Rettungsgrabungen bzw. Notgrabungen.

GA axel
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J.J.Winckler 1702
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Re: Archäomontan 2013

Beitrag von Zwickauer »

Na ja-Grabungsexperten sind dort aber auch im Team und von Probeschürfen ist auch die Rede.
Ist übrigends nur auf 3 Jahre befristet-da hatte ich falsche Erinnerung dran.
Und in 3 Jahren ist für diese ,,mehr als 25 Experten" auch nicht gerade viel Zeit um was großes aufzureißen.Gerade,wenn das Gebiet vom Vogtland übers Erzgebirge bis nach Tschechien geht.
Das ist aber gerade schade,denn hinter Hassenstein waren 17 Stolln nach alter Chronik und nur einer ist offen.Ich hatte halt gehofft,das das Gebiet etwas intensiver abgeforscht wird,aber weiter oben sind ja nochmal 9 Stolln gewesen und weiter westlich nochmal 7 und...
Na am besten abwarten.Soll ja lieber liebevoll hergerichtet werden,als wenn Beton zum Einsatz käme.
Gruß Jens
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