Rollgliss 300

Sicherheit zuerst: Befahrungstechniken, Seiltechnik, Ausrüstung. Foto, Messung, Befahrung, Rettung und co. - alles was man so mit in den Berg nehmen könnte und sollte.
windfreund55
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Rollgliss 300

Beitrag von windfreund55 »

hallo

hat jemand Erfahrung bzw. Kenntnisse zum Rollglisssystem. Das ist eine Abseil- und Aufstiegstechnik(?) nach dem Flaschenzugprinzip. Kostet vermutlich so zwischen 1000- 2000 €. Ich überleg mir die Anschaffung um einen Schacht mit mehr als 100 m zu befahren.( Eine Petzlausrostung mit Steigklemmen etc habe ich, aber dabei geht ziemlich viel Energie flöten. Bin damit schon mal aufgestiegen :shock: )
Vor ab schon mal danke.

Glück Auf, Thomas
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Wolfo
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Wolfo »

Spar dir die Anschaffung :wink:

Bis 100-300m sind auch für mittelmäßig konditionierte mit geeigneter SRT zu meistern, zwar kein Zuckerschlecken aber machbar.
Wie sieht denn dein Rig aus?
Mit der reinen "Froschtechnik" kommt man nicht weit, entsprechende Fußsteigklemme etc. bringen einiges an Gewinn.
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Strebpanzer
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Strebpanzer »

Ich kenn das System zwar nicht, ich gehe aber davon aus, dass das nicht für die Anwendung gedacht ist, die dir vorschwebt: das ist ein Gerät für die Rettung von Personen, das von einer trainierten Bedienungs-Mannschaft benutzt wird (Feuerwehr, THW). Sich selbst damit abzuseilen dürfte schwierig werden, sich selbst damit hochzuziehen dürfte ganz schön in die Arme gehen: Bei 100 Meter Schacht und einer Übersetzung von 1:3 musst du 300 Meter Seil durchziehen, das wären dann ca. 1000 Klimmzüge ;) ...

Bei 100 Meter Schacht würde ich entsprechend viele Umstiegstellen einbauen (min. 4), dann hat man auch keine Probleme mit der Seildehnung. Wenn man dann noch eine Fußsteigklemme benutzt, dann sind 100 Meter mit etwas Übung eigentlich kein Problem.

GA
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Falafel
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Falafel »

Wie wär´s denn alternativ damit: http://power-seat.it/de/ :wink:
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MichaP
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von MichaP »

gibt es das auch mit akku? :-)
Glück auf!

Michael
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Strebpanzer
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Strebpanzer »

Ja, gibt es. Ich kann mich zumindest dunkel daran erinnern sowas schon mal gesehen zu haben. Ich weiß leider nicht mehr wie das Gerät hieß, ich weiß nur noch, dass es vor 4 Jahren schon 3500 Euro gekostet hat. Sport und Bewegung sind gesund sag ich da nur ;)

Edit: das was ich in Erinnerung hatte hab ich jetzt zwar auf die Schnelle nicht gefunden aber von Singing Rock gibt's den "Power Ascender" mit E-Motor und Akku: http://www.singingrock.com/acc-power-ascender-1 für knappe 10 k€ ...
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MatthiasM
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von MatthiasM »

Hmmm, 100m in ganz klassischer SRT (Bruststeigklemme am Gurt, Handsteigklemme mit Trittschlinge, sonst nix, Pantin ist Luxus, wenn man's mag) ist mit etwas Übung eigentlich doch gut machbar (meine Erfahrung aus der Höhlenforschung)

Frage - wie würde man sich selber mittels Rollgliss hochbewegen wollen? Rollgliss oben aufhängen und dann einen Flaschenzug mit Untersetzung 3:1 = 300m Seil bei 100m Teufe bauen? Oder Rollgliss unten "vorm Bauch" und oben lose Rollen?

Das Rollgliss ist eigentlich ein Gerät, um oben am Dreibein o.ä. befestigt zu werden fürs gesicherte Ablassen und ggf. von oben betätigtes Hochziehen (einfachste Anwendung: Mannschaftszug, und das Rollgliss einfach als Rücklaufsperre). Für richtigen Flaschenzug bei 100m zu erzielender Hubhöhe wird man auch mit Rollgliss irgendwas kürzeres mit Seilklemme bauen, außer Du hättest eines der Geräte mit dem Getriebe und der Kurbel (R500) und hast entweder oben einen Kurbler oder das Ding vorm Bauch und kurbelst selber im Schacht. 100m händisch hochkurbeln mit Getriebeuntersetzung ist aber garantiert anstrengender als 100m SRT.

lG Matthias
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Marcel Normann
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Marcel Normann »

Strebpanzer hat geschrieben:Bei 100 Meter Schacht und einer Übersetzung von 1:3 musst du 300 Meter Seil durchziehen
Und sogar 400m mitnehmen, so lange ihn nicht oben einer raus zieht. Ich behaupte, dass man bei der Länge schon durch die unvermeidbare Seilreibung gar nichts mehr zieht.

Diverse Motorwinden gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, mit allen möglichen unmöglichen Antriebsarten. Für das Geld bekommt man aber auch einen guten, gebrauchten Mittelklassewagen.

Mir hat mal jemand eine Aufstiegstechnik gezeigt, bei der die Fussteigkleme an der Handsteigklemme über eine Umlenkrolle läuft, dass soll sich angeblich gut für lange Aufstiege eignen. Habe ich aber nie selbst probiert.
Mein Haushaltstipp: Fettflecken halten sich wesentlich länger, wenn man sie hin und wieder mit etwas Butter einreibt.
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MatthiasM
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von MatthiasM »

Marcel Normann hat geschrieben:Mir hat mal jemand eine Aufstiegstechnik gezeigt, bei der die Fussteigkleme an der Handsteigklemme über eine Umlenkrolle läuft, dass soll sich angeblich gut für lange Aufstiege eignen. Habe ich aber nie selbst probiert.
Vermutlich dieses:

SRT-Standard:
Handsteigklemme mit hinreichend langer Schlinge oder einem Teil vom Kuhschwanz am D-schraubglied/Zentralpunkt vom Gurt gesichert, Trittschlicnge in passender Länge geeignet fest an der Handsteigklemme. "Übersetzung" Fußhub auf Handsteigklemme 1:1

SRT-"Flaschenzug"
Handsteigklemme gern irgendwie separat gesichert (hochauf die Redundanz)
laaaange Bandschlinge oder besser Reepschnur vom oberen Anschlagpunkt der Bruststeigklemme durch einen Karabiner (ggf. Umlenkrolle) an der Handsteigklemme zur Trittschlinge. Einfacher Flaschenzug, der je Arbeitshub des Fußes nur die halbe Höhe gewinnt, aber mit halber Kraft. Ist, wenn man Ausdauer hat, und schweres Gepäck transportieren muß, evtl. ganz nett, dauert aber länger. Und wenigstens gefühlt durch den Zug an der Bruststeigklemme läuft alles leichter, ohne daß man sich mit den üblichen Hosenträgerbrustgurten zusammenzurren muß für guten Lauf des Seils in der Bruststeigklemme.

Siehe z.B. hier bei Speleotek http://www.speleotek.de/shop/c295.html und ganz nach unten scrollen.
Joachimsthaler
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Joachimsthaler »

Halllo Windfreund,

Das Rollgliss ist für die Höhenrettungen übertage entwickelt wurden, für untertage geht es auch, aber es funktioniert nicht sehr gut bei tiefen Schächten (über 50 Meter) oder starker Verschlammung.
Bei deinem Vorhaben gibts nur eins, Training und eine gute Ausrüstung!!! :dudu:
Auch die Kammeradenbergung aus dem Seil müsst ihr da perfekt beherrschen.
Gute Dienste bei tiefen Schächten leistet Dir eine Fußsteigklemme, die Petzl Pantin hat sich da gut bewehrt. Auch ein leichtes Sitzbrett für Pausen beim Aufstieg kann ganz hilfreich sein.
Der Aufstieg am Seil funktioniert sehr gut wenn die Seile "frei" gehängt werden, und alle ca. 30 Meter Fixpunkte sind. An einem 100 Meter Seil ohne Fixpunkte aufzusteigen ist nicht so gut, da hast du einen grossen Jo-Jo Effekt. Sehr wichtig ist auch ein gut eingestelltet Brust-und Speleogurt!

Glück Auf Joachimsthaler
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Wolfo
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Wolfo »

Mit Kenntnissen im Metallbau ist es auch kein wirkliches Problem, eine entsprechende Motorwinde selbst zu bauen. Der Knackpunkt ist - wenn überhaupt - die Bremse, da täte ich allerdings auf ein klassisches Bremsband vertrauen.
Es gab auch so hübsche kleine Vortriebswinden der Wismut ca. im Format 500x400x400mm, leider mit Pressluftbetrieb.

Normgerechtes 6mm-Drahtseil auflegen, evt. noch eine zusätzliche, mitlaufende Sicherung.
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Strebpanzer
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Strebpanzer »

Marcel Normann hat geschrieben: Mir hat mal jemand eine Aufstiegstechnik gezeigt, bei der die Fussteigkleme an der Handsteigklemme über eine Umlenkrolle läuft, dass soll sich angeblich gut für lange Aufstiege eignen. Habe ich aber nie selbst probiert.
meinst du wirklich Fußsteigklemme? Die wird ja normalerweise am Seil eingehakt. Ich kenn nur die Methode bei der die Trittschlinge im Zentralglied befestigt ist und über die Handsteigklemme umgelenkt wird. Das hat gegenüber dem direkten Antreten in eine in der Handsteigklemme befestigten Trittschlinge den Vorteil, dass der Zug von der Handsteigklemme immer genau senkrecht wirkt und man theoretisch auch wagrecht treten könnte und trozdem der volle senkrechte Hub erreicht wird. Der Nachteil ist, dass man durch die Reibung in der Umlenkung natürlich auch mehr Kraft aufwenden muss. Insgesamt wirkt die Methode entlastend auf die Arme, weil man sich selbst mit der Umlenkung durch die Kraft der Beine nach oben zieht.

Ich hab die Pantin (für den linken Fuß, und die Trittschlinge für den rechten) und kann das nur empfehlen. Erstens bleibt das Seil immer straff und man verliert kaum Hub durch die Seildehnung, zweitens wird man schon fast gezwungen genau senkrecht zu treten und nutzt somit die eingesetze Kraft optimal. Mit etwas Gewöhnung fühlt sich das fast so an als würde man eine Leiter hochsteigen.
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MatthiasM
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von MatthiasM »

Ich denke, er meint vermutlich Trittschlinge, und dann hast Du genau das beschrieben wie ich ein paar Beiträge weiter oben.

GA/GT/lG Matthias
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Marcel Normann
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Marcel Normann »

Genau das war gemeint.
Mein Haushaltstipp: Fettflecken halten sich wesentlich länger, wenn man sie hin und wieder mit etwas Butter einreibt.
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von windfreund55 »

herzlichen Dank für die vielen Antworten. Dabei schält sich schon heraus, daß sich die Anschaffung des Rollgliss kaum lohnt. Ich muss zugeben, daß mir ein wenig die Übung fehlt. Deswegen schreckte ich bei der ersten Befahrung z.B. davor zurück mit mehreren Seilen die Distanz von ca 115 m zu überbrücken und hatte mich für ein Seil entschieden (135m). Dabei spielte dann tatsächlich die Seildehnung (wie in einem Kommentar vermerkt) eine Rolle. :o Und zwar entstand beim Beginn des Aufstiegs quasi ein Jojo-effekt. Du hebst ab und landest wieder auf der Sohle. Dabei variiert natürlich die Spannung und ich habe mir dabei irgendwelche sensiblen Teile mit dem Sitzgurt eingeklemmt. Jedenfalls hat das höllisch gezwickt und ich hatte nur die eine Idee, mich möglichst schnell wieder aus der Bruststeigklemme auszuklinken. Für solche Fälle, also unzureichend kontrollierte Bewegungen, hatte ich eigentlich die prophylaktische Einnahme eines Schmerzmittels vorgesehen, aber schlicht und einfach vergessen.
Das Ausklinken war unter Spannung im seigeren Schacht gar nicht so einfach, weil ich immer wieder unkontrolliert unter der Spannung abhob. Als ich es schließlich schaffte schoss das Seil mit den zwei Steigklemmen ca 3 meter nach oben und ich guckte dumm. :evil: Zum Glück hatte ich eine zweite Handsteigklemme dabei und noch genug Restseil, sodaß ich damit bis zu den anderen Klemmen hochsteigen konnte. Für den folgenden Aufstieg habe ich dann ca 4,5 h gebraucht. Zu dem Zeitpunkt war ich allerdings schon deutlich angeschlagen. Da der Schacht relativ eng dimensioniert war, konnte ich mich mit den Schultern immer wieder am rückwärtugen St0ß anlehnen, ähnlich wie in einer Hängematte und so die Beinmuskulatur entspannen.(Nebenbei bemerkt war ich allein in der Grube. No comment please.) Einen Pantin hatte ich damals nicht. Bringt der eigentlich was?
Bedingt durch diese Erfahrungen und Tips von anderen "Bergleuten" kam ich auf die Alternative Rollgliss.
Diese elektrische Motorwinde hört sich sehr interessant an. Das ist dann wohl so ne Art E-Bike untertage. Dürfte aber nicht ganz billig sein. Stilecht wäre es wohl eh nicht.
Besten Dank nochmals für die rege Diskussion.

Glück Auf, Thomas
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Friedolin
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Friedolin »

Na das ist ja nochmal gut gegangen. :dudu:
Für 115m sollte man schon etwas Erfahrung haben! :gruebel:
Wie erging es deinen Begleitern?
Glück Auf !
Friedhelm
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Strebpanzer
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Strebpanzer »

windfreund55 hat geschrieben: Für solche Fälle, also unzureichend kontrollierte Bewegungen, hatte ich eigentlich die prophylaktische Einnahme eines Schmerzmittels vorgesehen, aber schlicht und einfach vergessen.
[...]
Nebenbei bemerkt war ich allein in der Grube. No comment please.
Sorry, da kann ich mir den folgenden Kommentar nicht verkneifen:
OMG! du kannst deinem Schöpfer aus ganzem Herzen Danken dass du noch lebst. Du bist knapp daran vorbei geschrammt den Darwin Award zu gewinnen. So einen Stunt alleine und ohne Erfahrung mit SRT durchzuziehen ist mit das bescheuertste was man machen kann. Das hat nichts mit Altbergbau-Forschung oder dergleichen zu tun, das war Russisch Roulette, aber mit mehr als einer Kugel in der Trommel ...

Ja, die Pantin bringt was. Wenn du den Schacht so ausgebaut hättest wie in den Postings weiter oben beschrieben, sprich mit Umstiegstellen alle 25 oder 30 Meter, dann wäre der Aufstieg kein Problem gewesen. Durch die Pantin bleibt das Seil immer straff, bei 30 Meter Seil hat man nicht viel mehr als einen halben Meter Seildehnung, das ist dann quasi wie Leiter steigen.

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Salzhase
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Salzhase »

Hallo windfeund55,
man kann sich auch stilecht ins Jenseits befördern.
El. 12V Seilwinde bestückt mit einem längeren Seil geht auch.
Kosten etwa 500€. Man muß halt die Batterie mit schleppen.
Traktorenbatterie 180A ca. 25Kg

Glück Auf
Olaf
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Geophon
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Geophon »

Tut mir leid, dass ich mir das nicht verkneifen kann, aber das:
windfreund55 hat geschrieben:mich möglichst schnell wieder aus der Bruststeigklemme auszuklinken. Für solche Fälle, also unzureichend kontrollierte Bewegungen, hatte ich eigentlich die prophylaktische Einnahme eines Schmerzmittels vorgesehen, aber schlicht und einfach vergessen.
ist äußerst bedenklich! Im schlimmsten Fall bei zu großer körperlicher
Anstrengung: Schmerzmittel-> Ohnmacht-> Hängetrauma->Aus!
Zuletzt geändert von Geophon am Mo. 22. Jul 13 18:55, insgesamt 1-mal geändert.
Es wäre auch von nöthen, eine Strafe auf diejenigen zu legen, die nur auf den
Raub bauen, die Ertze auslochen, die Sümpffe und Schächte loshauen, die tiefsten mit
Bergen ausstürtzen und die Oerter, Strecken und Stölln versetzen...

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Friedolin
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Friedolin »

Ich wollte es nicht so drastisch ausdrücken, aber ich kann Strebpanzer, Salzhase u. Geophon nur zustimmen.
Die Frage nach den Begleitern war selbstverständlich hintergründig. Das er schon geschrieben hatte, allein diese Nummer abzuziehen hatte ich vor erstaunen schon nicht mehr gelesen.
So, so, Bergleute haben Rollglis empfohlen ? Wo haben die denn des Handwerk des edlen Bergmanns wohl erlernt. Rollglis ist werder elektrisch noch für den Einsatz ut geeignet.

Ist halt ein echter Kandidat für den nächsten Einsatz der Untertagerettung.
Aber bitte nicht vor Oktober, die Wochen bis dahin bin ich schon ausgebucht und Urlaub möchte ich nach 6 Wochen Dauerdienst (ohne Frei) auch noch machen.
:gruebel: :gruebel: :gruebel:
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Harzer06 »

Ohne irgendjemanden zu nahe treten zu wollen, aber für mich hört sich das nicht nach realem Erleben, sondern eher nach Gedankenspielerei an.

115m Schacht, ohne Erfahrung, alleine, mit Schmerztablettenidee gegen abgeschnürte Körperteile (!!!) ...
Steigklemmen, die nach dem Ausklinken der Person durch das Seil nach oben entführt werden, obwohl sie doch eigentlich an der Person hängen sollten... Aber mit einem Lufthaken kriegt man sie dann doch irgendwie wieder zu fassen... hängt dann 4 1/2 Stunden im Seil...

Wer´s glaubt...

G´Auf
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Geophon
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Geophon »

Er hat geschrieben, dass er das Schmerzmittel (zum Glück) nicht genommen hat, und dass das
Seil so lang war, dass das Ende trotz Jojo-Effekt auf der Sohle verblieben ist. Beim Ausklinken
hat er wohl noch auf der Sohle gestanden.
Um an seine nach oben entschwundenen Steigklemmen zu kommen, hatte er zum Glück eine
zweite Handsteigklemme dabei...

Wenn das wirklich so passiert ist, dann hat da jemand wirklich eine dicke Portion Glück gehabt...
Diese Geschichte kann eigentlich nur als Beispiel dafür dienen, was man beim
Aufstieg am Seil alles nicht tun sollte!
Das Ganze hätte auch ziemlich finster ausgehen können.
Zuletzt geändert von Geophon am Mo. 22. Jul 13 20:29, insgesamt 1-mal geändert.
Es wäre auch von nöthen, eine Strafe auf diejenigen zu legen, die nur auf den
Raub bauen, die Ertze auslochen, die Sümpffe und Schächte loshauen, die tiefsten mit
Bergen ausstürtzen und die Oerter, Strecken und Stölln versetzen...

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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Friedolin »

Nun denn bei 115m Teufe u. 135m Seil bleibt das Ende schon auf der Sohle. Allerdings hängt meine Handsteigklemme an meinem Gurt, die kann mir nicht entschwinden.
Ansonsten kann man über die ganze Nummer nur den Kopf schütteln. Hier gilt sie als das beste Negativbeispiel. Ich überlege gerade, ob ich nicht den Befahrungsbericht auf untertagerettung.de irgendwie einbaue, unter der Überschrift "wie man es nicht machen soll oder wie man zum Kunden der Untertagerettung wird"
Glück Auf !
Friedhelm
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Mannl »

Friedolin hat Recht ! Hab ich auch so bei mir gedacht !

Ich war mal mit einem Bergsteiger !! unterwegs, der wäre mir fast in ein Gesenk gefallen, aus Panik, hätte ich nie gedacht.
Wir waren damals aber auch recht "blauäugig", aus heutiger Sicht ...

Also lieber die Finger von so was lassen und schon gar nicht allein !
Ehre dem Bergmann, dem braven Mann !
Glück Auf ! Mannl
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von windfreund55 »

ok, ich muss mir mal die inzwischen eingegangenen Antworten in Ruhe durchlesen. So was ähnliches hatte ich ja erwartet. Nur kurz zu einer hier geäusserten Meinung. Die Sache ist tatsächlich genauso abgelaufen. Ich habe dabei nichts dramatisiert oder dazugedichtet, geschweige denn ausgedacht . Punkt.
Ich weiß auch nicht, wie die meisten, oft sehr sachkundigen und z.T. technisch versierten Befahrer hier zu ihren Kenntnissen und Fertigkeiten gekommen sind. Ich bin im wesentlichen Autodidakt, habe , oft mit grösseren Zeitabständen, ca 50 Schächte befahren im Laufe von über 30 Jahren. Damit bin ich vermutlich älter als ein Großteil der Diskutanten hier, aber nicht unbedingt erfahrener. Gut die Hälfte davon war mit den guten alten Strickleitern, ganz am Anfang war sogar eine selbstgeknüpfte dabei. Im Lauf dieser Jahre hatte ich schon manche kritische Situation auszuhalten, wie z.B. einen unkontrollierten Sturz aus 5 metern Höhe im Alten Mann. Mag sein, daß ich einen besonders guten Schutzengel hatte :gruebel: Aber ich habe meine Lage damals als nicht so kritisch wahrgenommen, wie sie hier nach meiner Schilderung z.T. aufgenommen wird. Vielleicht sind ja alle hier Kontrollfreaks.
Es gibt heutzutage eine ganze Menge Sicherungstechniken und das entsprechende Equipment dazu. Mancher von euch wird wie selbstverständlich mit diesen Techniken untertage groß geworden sein und kann sich eine andere Herangehensweise schwerlich vorstellen, bzw. stellt sie gleich ins Abseits. Vergleichen Sie doch einfachmal die Bergsteiger zu Anfang des 20. Jahrhunderts mit den heutigen. Die sind auch nicht reihenweise abgestürzt.
Ich vertrete folgende Herangehensweise. Zuviel Sicherungstechnik macht die Sache auch wieder kompliziert und damit potentiell fehleranfällig. Beispiel Seillänge. Verwende ich für einen Abstieg von knapp 120 m also 3 Seile a 40 m, habe ich 2 Umsteigestellen. Also sollte ich diese Technik des Umsetzens beherrschen. Daneben muss ich die Seile im Fels fixieren, ein weiterer Risikofaktor. Aus Erfahrung weiss ich nun, wie sehr sich das Seil dehnen kann und was die Konsequenzen daraus sein können. Dies kann ich beim nächsten Mal einkalkulieren. Learning by doing. Ob diese Methode mit einem langen Seil, wohlgemerkt auch mit Hinblick auf mangelnde Technik beim Umsteigen, soviel riskanter ist, wie die offizielle Technik, stelle ich einfach mal zur Diskussion. Es gäbe en detail sicherlich noch zahlreiche Aspekte zu diesem Thema; ich belass es mal bei dem einen Beispiel.
Trotz oder gerade wegen der z.T. recht kritischen Anmerkungen danke ich allen Teilnehmern für die offenen Worte.
PS. Ich bin noch nie von untertage gerettet worden, nur zweimal "erwischt" :)

Glück Auf, Thomas
-jha-
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von -jha- »

Was durchaus eine Alternative sein kann ist der sog. "Ropewalker", da auch Personen mit einem BMI über 25 einen schaukelfreien Aufstieg ermöglicht.
Aber der Komfort hat natürlich seinen Preis. Und der Einbau lohnt sich wirklich nur auf längeren Aufstiegen ohne Zwischensicherungen.

Was den angesprochenen JoJo-Effekt betrifft: Wer unter dem leidet: Am Bewegungsablauf, d.h. am Timing arbeiten. Denn wenn man da den Bogen raus hat, dann kann man den sogar für einen leichteren Aufstieg nutzen. Dass Seildehung bei Aus- oder Umstieg in ein anderes Seilsystem lästig sein kann: Keine Frage. Aber solange es kein SRT-Equipment für Stahlseil gibt, solange wird man damit eben leben müssen.
consolamentum (†)
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von consolamentum (†) »

@jha: um den jojo-effekt gefahrvoll nutzen zu können sollte das seil aber komplett frei hängen und nirgends aufliegen, sonst haste das seil ruckzuck durchgesägt !!!

@windfreund: wenn du schon alleine gehst, dann bau nächstes mal wenigstens deine steigklemme mit ner bandschlinge/reepschnurr an dein zentralglied/anseilpunkt ein, dann kann die auch nicht verschwinden!

glück auf
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Geophon
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Geophon »

Hallo Windfreund55
windfreund55 hat geschrieben: Vielleicht sind ja alle hier Kontrollfreaks.
...
Vergleichen Sie doch einfachmal die Bergsteiger zu Anfang des 20. Jahrhunderts mit den heutigen.
Die sind auch nicht reihenweise abgestürzt.
ich bin als Bergsteiger oft in der sächsischen Schweiz unterwegs und würde mich nicht
als Kontrollfreak sehen. Ich bin ein Übungsleiter in der Klettergruppe der TU Freiberg
und habe durchaus etwas Erfahrung mit Seiltechnik und dem sicheren Umgang damit.

Zu den Bergsteigern am Beginn des 20. Jhds. will ich aber Folgendes anmerken: Ja, die sind damals mit
aus heutiger Sicht hanebüchender Sicherungstechnik losgezogen und ja, die meisten haben trotzdem überlebt
und auch aus heutiger Sicht noch beachtliche Leistungen vollbracht. Das sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen,
das auch viele Bergsteiger dabei draufgegangen sind, ein Sturz z.B. war damals häufig tödlich, und zwar für
die ganze Seilschaft. Es sei natürlich jedem selbst überlassen, wieviel Risiko man eingehen will...
windfreund55 hat geschrieben: Zuviel Sicherungstechnik macht die Sache auch wieder kompliziert und damit potentiell fehleranfällig.
Natürlich kann man auch mit "minimalistischer" Technik auskommen, wenn man damit umgehen kann. Ich habe meine ersten
Schächte mit Kletterseil und Abseilachter befahren und bin mit Prusikschlingen wieder aufgestiegen. Als dann einmal
nach ca. 50 m Aufstieg die obere Schlinge vom Dreck im Schacht komplett durchgescheuert war, bin ich dann doch auf
Steigklemmen umgestiegen.
windfreund55 hat geschrieben: Ich bin im wesentlichen Autodidakt, habe , oft mit grösseren Zeitabständen, ca 50 Schächte befahren im Laufe von über 30 Jahren.
Im Bereich Seiltechnik ist das tatsächlich ein schwieriger Punkt. Sicherlich kann man sich die grundlegenden Techniken
selbst aneignen, aber das sollte man möglichst unter kontrollierten Bedingungen tun und selbst dann sollte man trotzdem
jemanden haben, der davon Ahnung hat und einen auf eventuelle Fehler aufmerksam machen kann.

Ohne jetzt belehrend klingen zu wollen, aber folgende Punkte in dieser Geschichte will ich kommentieren.
Ich denke, das nicht so sehr die Ausrüstung problematisch war, sondern das konkrete Verhalten:

1.) keine Umsteigestellen:
Ok, das ist sicherlich zu einem gewissen Grad eine Ermessensfrage. Wenn es 100 m saiger runter geht und
das Seil keinen Felskontakt hat, ist es auch ohne Umsteigestellen nicht unsicherer. Aber mit zusätzlichen
Umsteigestellen wäre die Seildehnung nicht so extrem gewesen.

2.) alleine losgezogen:
Das ist absolut leichtsinnig :x :x :x ! Was wäre passiert, wenn die Klemmen nach oben verschwunden wären,
und kein Ersatz am Mann gewesen wäre?? Was, wenn ein Stein von oben gekommen wäre, oder wenn mitten
im Aufstieg doch die Entkräftung zugeschlagen hätte? War wenigstens jemand übertage über die Aktion
informiert?
Wir ziehen, wenn Abseilen und Aufsteigen auf dem Programm steht, mindestend zu dritt los.
Und selbst da würden mich einige noch als leichtsinnig beschimpfen.

3.) Schmerzmittelidee gegen eingeklemmte Weichteile:
Erstmal kann ich mir nicht so recht vorstellen, wie es dazu gekommen sein soll. Falschen Gurt
angehabt, oder Gurt nicht richtig eingestellt? Prinzipiell halte ich aber von der Idee,
bei so etwas prophylaktisch Schmerztabletten zu nehmen, nichts, denn die können, gerade bei
körperlicher Belastung, unschöne Nebenwirkungen haben. Letztlich wäre es aber egal, ob man
wegen falsch angewendeter Medikamente oder wegen Erschöpfung ohnmächtig wird. Irgendwann kommt
das Hängetrauma (das gibt es auch tragische Beispiele bei den Bergsteigern, siehe z.B. Toni Kurz)
und wenn dann keine Hilfe kommt, gute Nacht.

4.) Bruststeigklemme aus dem Zentralglied statt aus dem Seil ausgeklinkt:
Die Steigklemmen haben sich ja wohl nach oben verabschiedet, weil sie aus dem Zentralglied des
Gurtes ausgehängt worden sind, anstatt aus dem Seil. Mal ehrlich, wie kommt man auf so eine
Idee? Ich würde sagen, dieser Fehler kommt definitiv aus der fehlenden Erfahrung mit der SRT.

So, genug gelästert.

Glück auf!

Geophon
Es wäre auch von nöthen, eine Strafe auf diejenigen zu legen, die nur auf den
Raub bauen, die Ertze auslochen, die Sümpffe und Schächte loshauen, die tiefsten mit
Bergen ausstürtzen und die Oerter, Strecken und Stölln versetzen...

Simon Bogner 1562
thomas44
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Sicherheit im Schacht

Beitrag von thomas44 »

Hallo Windfreund,

zum Thema Sicherheit bei der Seiltechnik ist ja schon vieles geschrieben worden, da will ich mal nicht weiter drauf herumreiten.

Dir ist aber schon klar, daß sich in derartigen Schächten durchaus schädliche Gaskonzentrationen ansammeln können, und zwar vor allem in der Teufe? Ein Wetterzug oben am Schachteingang spricht nicht in jedem Fall dagegen, gerade bei so tiefen Schächten. Es könnte nämlich durchaus auch eine Zwischensohle vorhanden sein, durch die das Wetter wegzieht, und unten die tiefe Sohle bzw. der Sumpf stehen trotzdem voller CO2.
Das ist nicht zu unterschätzen und keineswegs Fiktion, auch wenn es bisher offenbar immer gut gegangen ist.

Eine gut funktionierende Wetterlampe, die man erstmal an der langen Leine herunterlässt und beobachtet, und dann beim Abseilen einige Meter unter sich hängen hat, ist eigentlich das mindeste. Besser wäre ein Gasmessgerät (und zwar eins, das regelmäßig gewartet ist und von dem man sicher ist, daß es auch funktioniert).

Glück auf
Thomas
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Wolfo
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Re: Rollgliss 300

Beitrag von Wolfo »

Jungs, lasst es mal gut sein - wir haben vermutlich alle mal klein angefangen :)
Auch wenn ich zur jüngsten Generation hier gehöre, grade als "Quereinsteiger" haben sich doch einige "Verbrechen" im Laufe der Zeit angeeignet, vor ein paar Jahren wusste ich es einfach noch nicht besser...

Es sind schon viele relevante Tipps in diesem Thread...der große, moralische "Du,du!" Fingerzeig ist wenig produktiv :|
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