Licht ins DUNKELN bringen

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Michael_Kitzig
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Beitrag von Michael_Kitzig »

ich wiederhole mich zwar, aber:
bleisammler, nass oder gel, vertragen es grundsätzlich nicht komplett entladen zu werden.
bauarten, die eine ca. 90% entladung - kuzzeitig - zulassen werden unter "zyklenfest" vermarktet.
kfz-sammler sind dies grundsätzlich NICHT - ist auch nicht nötig, da die nur zu wenigen prozent entladen werden und ihre grösse wesentlich wegen des hohen anlasserstromes benötigen.
deshalb baut niemand eine grubenlampe damit...

NiCd nasszellen sind einfach unübertroffen robust und haben deshalb im rauhen zechenbetrieb die grössten standdauern.
im hobbybereich mag dies nicht ganz so wichtig sein.

um nochmal auf meinen bleigel friedhof zurück zu kommen:
5 stück 12V batterien 17Ah, zuletzt geladen 1/05, dann kellergelagert, letzte woche überprüft:
2 mit zellenschluss (max 10V), 2 hochohmig und nehmen keinen ladestrom auf (auch nicht nach tagen), 1 batterie funzt noch.
recht traurig, oder?

einige kleinere UNGEBRAUCHTE 6V blöcke aus einem -zig jahre alten modellbaurestposten waren sämtlich nicht mehr zu gebrauchen weil hochohmig.

die zellen können:
- austrocknen
- sulfatieren
- ..und dabei durch die kristallbildung mit beschädigung der isoliermatten
zellenschlüsse bekommen, die nicht behebbar sind.

dafür hab ich bleigel gerne für geräte bei denen ich nicht weiss wann ich sie plötzlich mal brauche, weil die immer wenigstens halbwegs voll sein sollten.

upss- wer hat eigentlich meine peilbake??
bitte unbedingt mal nachladen!

ga
michael
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Friedolin
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Beitrag von Friedolin »

@ michael

deine peilbake ist bei mir keine angst, vor und nach dem einsatz im oktober geladen. vor 2 wochen nochmal etwas nachgeladen, jedoch kaum stromaufnahme da immernoch voll
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Glück Auf !
Friedhelm
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AdM_Michael
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Beitrag von AdM_Michael »

@Hauer
Für die Oldham Type GT/GTL stehen Halogenbirnen mit 0,7A, 1,0A und 1,5A zur Verfügung.

Oldham hat außerdem noch weitere Lampenmodelle im Angebot:

NiCd wartungsfrei mit einer Birne Type GOMF/OMF

Pb mit neuer Akku-Form ähnlich NorthernLight


Als Alternative bieten sich auch die Lampen von Stuart Kirby an.
Wilm
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Beitrag von Wilm »

Mensch,
eine solches Hickhack habe ich hier lange nicht mehr gesehen !

Wenn ich in einen aktiven Bergbau will, dann lade ich meine MLC9.2 auf und kann mir sicher sein, dass ich wegen EX-Schutz nichts auf die Finger bekomme. Ich hasse diese „Bauchlampen“. Mit dem Selbstretter und der Fototasche wird das nämlich richtig unhandlich. Über den Winter schaue ich alle 2-3 Monate ob noch genug Lauge in den Zellen ist, sonst wird meiner besseren Hälfte halt etwas Wasser für’s Bügeleisen geklaut ;)

Für meine „Lustbefahrungen“ ( unter 4 Stunden ) nehme ich allerdings eine umgebaute HLE. Hier sind die NiCd-Zellen gegen LiIonen-Akkus aus einem ausgeschlachteten Laptop ausgetauscht worden, das Netzteil gibt es auch nicht mehr und im Lampenkopf brennt jetzt eine 5-Watt LED. Macht ein schönes Licht, ist aber nichts für eine Dauerbefahrung. Verlassen tue ich mich auf dieses Geleucht auch nicht ! Als stille Reserver ist dann immer noch eine Petzl Duo mit dabei. Die Duo ist zwar auch nicht der bringer, aber ohne Licht in eine Erzrolle tapsen ist sicherlich schlechter.

Bleigel-Akkus nehme ich eigentlich nur als Powerbrötchen. Wenn ich mal kurzfristig richtig viel Leistung brauche, dann sind die Dinger OK. Sonst ist das Verhältnis Gewicht/ Leistung gerade nicht mein Geschmack.

NiCD-Trockenzellen finde ich recht zickig, der Memory-Effekt passt nicht zu meiner Befahrungsmentalität.

NiMh sind richtig toll ! Die haben Kapazität, entladen sich in wenigen Wochen von ganz alleine, gehen in die Knie bei niedrigen Temperaturen, aber sind das einzige Zeug, was umweltpolitisch in einer Digiknipse funktioniert. Eine Hassliebe halt.

Also lasst den Streit von Karbid, Halogen, Petzl, Ceag, Friwo, Oldham oder LED die bessere Wahl sind.

Ich ordere mir jetzt in China ein leuchtendes Schwein und lasse bei der nächsten Befahrung einfach die Sau raus !

Glückauf !
Wilm
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AdM_Michael
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Beitrag von AdM_Michael »

Ich hab das weniger als Streit gesehen. Welches Geleucht der einzelne vorzieht, ist jedem selbst überlassen, solange es der Arbeitgeber nicht vorschreibt. Das sollten vielmehr nur ein paar Hinweise auf andere Lampenhersteller sein, ohne dem einen oder anderen davon oder auch bestimmten Typen den Vorzug zu geben.:wink:
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Fahrsteiger
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Beitrag von Fahrsteiger »

@ Hauer

Die Faser LN 10 ist Ex-geschützt, für den Steinkohlenbergbau zugelassen und hat eine Atex - Bescheinigung.
Ich habe zwei Lampen mit einer elektronischen Ladestation für beide Lampen nach zähem Verhandeln auf der letzten Bergbaumesse in Kattowitz im September 2005 für 400 € erworben
Hauer
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Beitrag von Hauer »

danke,alles klar.

Die Lampe solo kostet um die 200 Euronen....
frei....
Schlepper

Beitrag von Schlepper »

Wie ist es denn mit einer Lampe aus China?

Mit Li- Ionen Akku

http://www.li-ion.net/


GA

Peter
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Pochknabe
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Beitrag von Pochknabe »

Der spanische Hersteller Adaro bietet auch Grubenlampen mit Li-Ionen Akku und Luxeon 3 W LED im Kopfteil an. So eine LED werde ich demnächst mal in eine meiner Oldham Lampen einbauen. Hat das schonmal jemand von euch gemacht ? Mich interessiert besonders die Kühlung der LED.

@ MatthiasM: Ich werde mal versuchen mehr über die Brennstoffzellenlampe zu erfahren.


Achim
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Beitrag von Hauer »

@obersteiger

mich auch bitte auf dem laufenden halten.... :!:
frei....
Schlepper

Beitrag von Schlepper »

Obersteiger,
ich habe als Notlicht in meiner Oldham eine Luxeon LED eingebaut, dass Ding wird schön warm, mach aber super Licht, zumindest besser wie die Oldham Notleuchte.
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Waldschrat
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Beitrag von Waldschrat »

Obersteiger hat geschrieben:Li-Ionen Akku und Luxeon 3 W LED im Kopfteil
Das Schöne bei LiIonen ist, dass keine Regelung bzw Strombegrenzung nötig ist, weil die 3,6V ungefähr der LED-Spannung entsprechen. Ich habe eine Petzl Zoom auf 3W LED umgebaut. Ich habe einen Kleinkühlkörper genommen der genau hinten in den Lampenkopf passt wo sonst die Ersatzbirne sitzt, so dass er das Ganze auch mechanisch zusammenhält. Der ist in jedem Fall ausreichend dimensioniert. Die Luxeons auf Platine haben Löcher für Schrauben. Damit werden die auf den Kühlkörper geschraubt. Ich fahre die LED mit 6V und benutze die folgende Reglerschaltung mit LM334 (=LM234=LM134). Der Strom wird so eingeregelt dass über dem Widerstand 64mV abfallen. Der Transistor (2N2905, BD234) sitzt auch mit auf dem Kühlkörper.

Seit wann können hier eigentlich Gäste posten? Ich habe prinzipiell nichts dagegen, aber es irritiert wenn offenbar verschiedene Leute ohne Namensnennung unter "Gast" posten und man weiß nicht wer sich hier gerade wirklich äußert. Leider halten einige dieser Gäste auch in ihrer Ausdrucksweise nicht den Standard, den man hier im Forum gewohnt ist.
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micha2
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Beitrag von micha2 »

Waldschrat hat geschrieben:Seit wann können hier eigentlich Gäste posten? Ich habe prinzipiell nichts dagegen, aber es irritiert wenn offenbar verschiedene Leute ohne Namensnennung unter "Gast" posten und man weiß nicht wer sich hier gerade wirklich äußert. Leider halten einige dieser Gäste auch in ihrer Ausdrucksweise nicht den Standard, den man hier im Forum gewohnt ist.
Die "Gäste" waren ursprünglich mal angemeldet! Sind dann später mal gelöscht worden. Teilweise auch wegen Provokationen.
Wir schmeißen zwar wirklich selten und ungern Leute raus, aber manchmal ist es doch unumgänglich. Einige User wurden auch auf eigenen Wunsch gelöscht und die Restlichen haben sich nach einer Forenaktualisierung wohl nicht mehr angemeldet. Alle tauchen dann im Thread als "Gast" auf.
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MatthiasM
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Beitrag von MatthiasM »

@ Waldschrat,

ja, die Schaltung mit dem LM334 und dem PNP-Transistor ist inzwischen mit diversen Modifikationen ein Klassiker geworden, wenn die Batteriespannung (bereits haucjhdünn wenn auch nur leicht) oberhalb der nötigen LED-Spannung ist. Siehe auch

http://www.hoehlenfunk.de/tauchledlampe.html

für 12V-Versorgung mit den "geschenkten" zwei Not-LEDs im Basisstromstrang vom Transistor, die dann werkeln, wenn die Batterie soweit einknickt, daß der Regler voller Verzweiflung den Basisstrom bis zum Anschlag aufdreht, in der Hoffnung den zu regelnden Strom noch hochzukriegen. Bei vielen LEDs und eventuell verschiedenen zu verwendenden Stromquellen (1-3 Lithium, div. andere Akku-/Batteriekonfigurationen) ist u.U. dann doch ein Schaltregler die (zugegebenermaßen kompliziertere) Möglichkeit. Ideal wäre Eingangsspannungsbereich 3V .. 14V, damit könnte man ab 3 Alkali-Mangan/ 4,5V-Flachbatterie old Petzl style/1 Li Akku/Primärzelle/ 3 NiXX/Blei-Gel 6-12V/NiCd Naßzelle ab 3 Stück jede Batterietechnik abdecken und könnte, wenn's Spitz auf Knopf geht, unter Ermordung der Batterie das letzte Licht rausholen (besser Batterie tot als ich tot)

Glück auf/tief
Matthias
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micha2
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Beitrag von micha2 »

Als Elektroniker würde ich sagen:
Li-Ionenakku mit getaktetem Up/Downconverter als Gleichstromquelle und LED's als Leuchtmittel: Prima Sache, wenn die Farbtemperatur des Leuchtmittels angenehm erscheint... und man so ein Ding fertig und ausgereift incl. Ladegerät preiswert kaufen kann!

Als Praktiker halte ich das für aufwendig und teuer.

Wie sieht's denn wirklich aus: Der Bastler investiert etliche Stunden in die Entwicklung und den Bau solcher Geleuchte. Lochrasterplatte, feilen, kleben, etliche Modifikationen; Irgendwann hat man das Ding auch mal einigermaßen zuverlässig hinbekommen, das Ladegerät hat man ja eh im Labor, den Akku aus dem alten Laptop... und man weiß wie man damit umgehen muss. Und irgendwann fragt dich dein Befahrerfreund ob Du ihm auch sowas bauen kannst :shock:
Als gutmütiger Mensch will man natürlich nicht ablehnen. (Der Freund hat ja auch schon etliches für einen getan) Dann geht das Elend los: Was kosten mich die Bauteile, wo bekomme ich ein Ladegerät her, wieviele Stunden sitz ich am Zusammenbau, kann der damit umgehen? Man hat ja schließlich keinerlei Sicherheitsvorkehrungen getroffen und so ein Li-Akku kann schon mal bösartig reagieren...
Letztendlich kommt man dann zerknirscht zu seinem Freund und verlangt 60-80 Eumel für das Ding... Die Arbeitszeit hat man natürlich nicht berechnet... Und es ist doch nur eine zusammengebastelte Murkserei

Ganz ehrlich: Für 50 Euro + 20 Euro Ladegerät bekommt man eine gebrauchte CEAG 9.2, oder für knappe 100 Euro eine neue China-LED-Helmleuchte!!! Oder was man halt sonst als Befahrer so mag

Langer Rede, kurzer Sinn:
Für die meisten Befahrer ist das Thema so überflüssig wie ein Kropf :D
Als Bastler und Elektroniker mag ich's aber!
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Marcel Normann
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Beitrag von Marcel Normann »

MichaP hat geschrieben:eine frage dennoch: wird durch den reflektor der 9.2 eine bündelung erreicht?
Unwahrscheinlich, da der Brennpunkt der LED's ja nicht korrekt im Hohlspiegel liegt.

An meinem Fahrradscheinwerfer wird jede LED einzeln mit einer kleinen Optik gebündelt. Dort bin ich sowohl mit Betriebszeit (vier mal Mignon = sechs Stunden helles Licht), als auch mit Helligkeit und Bündelung sehr zufrieden. Deshalb bastele ich auch gerade an einer LED-Helmlampe, ich warte bloß noch auf ein paar Teile von Reichelt. Wenn mal Flutlicht gebraucht wird, habe ich meistens ohnehin noch meinen Ansmann-Strahler dabei.

Gruß und Glück auf!
Marcel
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MichaP
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Beitrag von MichaP »

das habe ich mittlerweile auch rausgefunde. wir haben mal in eine ceag 4 ultrahelle leds zusätzlich zur normalen birne in den reflektor gebastelt. das normale ceaglicht war dannach nicht mehr prall und das led-licht ist es auch nicht - ergo: keine gute idee!
Glück auf!

Michael
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OHo
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Beitrag von OHo »

LED-Licht Kann man nicht mit Reflektor bündeln, da sowieso das Meiste nach vorn abgestrahlt wird.

GA OHo.
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Michael_Kitzig
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Beitrag von Michael_Kitzig »

LED-Licht Kann man nicht mit Reflektor bündeln, da sowieso das Meiste nach vorn abgestrahlt wird.
richtig.
die LED haben ja das gehäuse als linse ausgebildet.
lediglich ein kleiner teil der strahlung geht seitlich verloren, aber dafür gibt es ganz preiswert (bei conrad ect.) kleine optisch passende reflektoren zum aufstecken.
bringt geschätzt 2-3 % mehr licht nach vorn, also fast vernachlässigbar, dafür aber einfach und billig für den, der das letzte millilumen rausquetschen möchte.
ga
michael
Wilm
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Beitrag von Wilm »

Michael_Kitzig hat geschrieben:
LED-Licht Kann man nicht mit Reflektor bündeln, da sowieso das Meiste nach vorn abgestrahlt wird.
richtig.
die LED haben ja das gehäuse als linse ausgebildet.
lediglich ein kleiner teil der strahlung geht seitlich verloren, aber dafür gibt es ganz preiswert (bei conrad ect.) kleine optisch passende reflektoren zum aufstecken.
bringt geschätzt 2-3 % mehr licht nach vorn, also fast vernachlässigbar, dafür aber einfach und billig für den, der das letzte millilumen rausquetschen möchte.
ga
michael
Fast richtig !

High-Power LEDs von Luxeon habe 2 unterschiedliche Abstrahlcharakteristika. Lambertian und Batwing. Letztere emittieren das Licht seitlich, sind also sehrwohl für Reflektoren gebräuchlich.

Für Standart-LEDs gilt dieses natürlich nicht !

Unter http://www.luxeon.com/ gibt's dazu abendfüllenden Lesestoff.


Glückauf !
Wilm
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Friedolin
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Beitrag von Friedolin »

die vielen beiträge haben mich nun doch zum basteln verleitet.

ich will mich nicht mit den elektronikspezialisten messen, mein elektronikverstand hat man gerade für die amateurfunkprüfung gereicht und das reicht mir eigentlich auch. aus diesem grund sollen elektronische lösungen bei mir immer sehr einfach ausfallen, deshalb hab ich keine regeschaltung, keine steuerschaltung sondern nur ein paar widerstände, eine 3watt luxeon und die kollimatorlinse von conrad und ein bischen alublech benutzt. linse und led hab ich schon seit august im schrank liegen.
der lampenkopf ist zu jeder zeit wieder mit einer glühlampe und reflektor verwendbar. bauzeit 30 minuten. das ergebnis zeigen die bilder. untertage noch nicht getestet, habe leider keinen stollen vor der tür :cry:

und nun könnt ihr mich der unwissenheit bezichtigen, aber das ergebnis ist entscheidend. einfach, schnell, funktionsfähig
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Glück Auf !
Friedhelm
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Marcel Normann
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Beitrag von Marcel Normann »

Sieht klasse aus. Wie wird die Luxeon denn gekühlt?

Gruß und Glück auf,
Marcel
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Hallo!
sicher haben beide Leuchtmittel Glühlampen und LED´s ihre Berechtigung.
Glühlampen haben hohe Reichweite bei hohen Stromverbrauch, Preiswerte LED`s niedrigen Stromverbrauch geringere Reichweite. Ich habe versucht beide Vorteile zu Nutzen und eine CAG 3,6V umgebaut, den Lampenreflektor habe ich an 4 stellen durchbohrt und 4 LED eingeklebt (mit Vorwiderstand) die Verbindung zur Glühlampe kleine leistund 0,5 A habe ich auf die LED´,s umgelegt. Will ich weit ausleuchten wird über den Wahlschalter im lampenkopf auf die Glühlampe geschaltet zum Laufen reicht das LED-Licht, nur mit LED Licht reicht die Kapazität der Batterie ca 80 Stunden. Die Sicherheit der Lampe nach so einen Umbau hängt natürlich von der Ausführung der Arbeit ab, das muß jeder selbst verantworten.
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Friedolin
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Beitrag von Friedolin »

@ marcel

im letzten bild liegt neben dem lampengehäuse ein etwas unförmig aussehendes alublech, dieses dient zur kühlung.
montagereiehenfolge: -original feder, -kühlblech. -luxeon, -linse, blechring zur zentrierung wird unter die gummidichtung geklemmt, genau wie der originale reflektor sonst.

kühlung ist ausreichend, bei zimmertemperatur und 8 stunden dauertest, keine probleme.
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Marcel Normann
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Beitrag von Marcel Normann »

Pardon, ich kann einfach nicht tatenlos zusehen, wen andere basteln.

Ich habe mir bei Pollin eine LED-Lampe mit 21 LEDs für 8 EUR gekauft (gibt es auch bei Ebay). Mit etwas Gewalt liess sich der Kopf problemlos abdrehen und offenbarte dabei zwei wunderbare Lötstellen. Seitlich habe ich das Gehäuse etwas eingefräst und zur Stromversorgung ein Gummikabel (wie z.B. an Bohrmaschinen üblich) angebracht. Dann kam eine Schraube rein und alles wurde mit Heisskleber bündig aufgeüllt. Zusätzlich wurde vor den Lampenkopf etwas Folie geklebt, um zu verhindern, daß sich Dreck vor die Linsen setzen kann. Mit einem kleinen Stück Alublech kommt alles an den Helm.

Die Stromversorgung erfolgt über sechs Mignonbatterien, die jeweils zu drei Stück in Reihe geschaltet sind. So kann ich bei laufendem Betrieb die Batterien wechseln, ohne daß die Lampe erlischt. Die Akkus kamen in eine alte Handytasche, in der auch noch Platz für einen zweiten Sechserpack wäre. Für den ersten Test habe ich billigste Einwegbatterien aus dem Ramschmarkt benutzt.

Heute war ich mit der Lampe 9 Stunden UT, mehr als einmal hat sie in einem verregneten Schacht ordentlich Wasser bekommen. Die Helligkeit war im Vergleich zu meiner Friwo-Funzel sehr gut, auch die Tiefenwirkung war durchaus OK (das Leuchtbild entspricht ziemlich genau dem Bild von Friedhelm). Merklich nach liess die Leuchtkraft erst nach acht Stunden, ich denke, das ist mehr als OK. Angesichts der langen Leuchtdauer überlege ich jetzt, ob man nicht einfach einen Dreierpack Mignons hinten am Helm befestigen könnte, dann viele auch noch der Kabelsalat weg.

Gruß und Glück auf,
ein schwer erschöpfter Grubenschlumpf
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