Welche Kamera ist die Richtige?

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GeoBerg
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Beitrag von GeoBerg »

Glück auf,

ich bin gerade dabei mir eine neue Digicam zuzulegen - im etwas höheren Preis-/Leistungsniveau.
Dabei habe ich mich schon auf die zur Abstimmung stehenden Modelle "geeinigt". Die Kamera soll u.a. (bzw. eher etwas mehr als weniger) zur Untertagefotografie geeignet sein (also auch bei dunkleren Motiven kaum Rauschen und Pixelfehler aufweisen). Habe schon kontroverse Meinungen hören und unterschiedliche Testbilder sehen müssen - ohne beachtlichen Entscheidungserfolg.
Vielleicht könnt ihr mir einige Tipps oder sogar Erfahrungen geben bzw. einfach nur eure Stimme zur Umfrage abgeben.
Vielleicht habt ihr auch andere Kamera-Vorschläge, hauptsache digital, weil mir die Papierfotoflut nicht zusagt ;)

Naja, ich bin mal gespannt, was ihr so meint (aber bitte keinen Glaubenskrieg über analog/digital auslösen...).

Glück auf, Lutz!
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kapl
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Beitrag von kapl »

CAnon:

Testberichte Ausgabe Testurteil
PC Welt 01.01.2004 Note 2,2




fotomagazin 01.11.2003 sehr gut (144 von 200 Punkten)




ColorFoto 01.11.2003 sehr gut




PC Professionell 01.11.2003 Gut (83,5 von 100 Punkten)




Macwelt 01.11.2003 Sehr gut




Computer Bild 01.11.2003 Gut


FUJI:

Testberichte Ausgabe Testurteil
PC Professionell 01.01.2004 Befriedigend




Color Foto 01.12.2003 58,5 Punkte


Minolta

Testberichte Ausgabe Testurteil
Macwelt 01.01.2004 gut (Testsieger)




ColorFoto 01.11.2003 sehr gut




foto Magazin 01.10.2003 sehr gut




DigitalCamera 01.10.2003 95 von 100 Punkten




Digital Camera 01.03.2003 86 von 100 Punkten
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Michael Kitzig (†)
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Beitrag von Michael Kitzig (†) »

PAPIERFOTO??
es gibt auch noch...DIAS!

auf die tests würde ich mich nicht verlassen, eher schon auf praktische erfahrung untertage.
(kann leider selbst dazu wenig beitragen, hätte aber auch gern tauglich digital)
sonst landest du bei einem apparat mit rote-augen-vorblitz, der scih nicht abschalten lässt.
damit läst sich üT gut leben, aber auch NUR dort.

ansonsten solltest du grob umschreiben, welche art fototechnik du uT anwenden möchtest

ga
michael
GeoBerg
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Beitrag von GeoBerg »

Ja, es gibt auch noch Dias.
Aber die sind auf lange Sicht gesehen auch nicht gerade platzsparend.
Die von kapl aufgeführten Testergebnisse kenne ich schon, haben mich aber eher noch mehr verunsichert. Die A1 z.B. (für mich schon fast aus dem Rennen) weist sehr hohes Rauschen (zumindest in den Testbildern höherer ISO-Werte) auf. Ansonsten hat sie (fast) alles, was das Herz begehrt.
Meine vorherige Kamera war eine Olympus Camedia C-720 UZ, die bei uT-Aufnahmen relativ stark gerauscht hat und ungeheure Pixelfehler zeigte. Nach drei Rücksendungen an Olympus bekomme ich nun das Geld zurück. So etwas soll mit der Neuen nicht so schnell passieren.

Gibt es schon Erfahrungen mit der EOS 300D im uT-Bereich?

Bisher bin ich mit Kamera nur in halbwegs zugänglichen und von den Fotografierbedingungen (Beleuchtung etc.) günstige Bergwerke eingefahren (Klick für Beispielfotos). Aber die Kamera sollte schon auch in unbeleuchteten (daher höchstwahrscheinlich mit Externblitz), nassen, etc. "Hohlräumen" zum Einsatz kommen, was natürlich für die Elektronik auch nicht immer das Beste ist.

Glück auf, Lutz.
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Lutz
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Beitrag von Lutz »

Lieber Lutz,

Noch eine Anmerkung zum Thema Dias: Ein Diascanner mit 2840 dpi schafft immerhin eine Auflösung von ca. 12 Mio. Pixeln. Solche Digitalkameras gibt es bisher noch nicht. Am Besten ist immer noch eine vollmechanische Spiegelreflexkamera ohne jeden elektrischen Schnickschnack. Werden Langzeitbelichtungen mit Ausblitztechnik vorgenommen, sind Kameras, die zum Aufhalten des Verschlußes eine Batterie benötigen, bereits nach ca. 4 Filmen nicht mehr einsatzbereit, da die Batterie leer ist. Bei ca. 10 Euro pro Batterie war mir das anfangs mit einer Canon AE1 auf Dauer zu teuer. Und einen Powerblitz hatte ich zu der Zeit auch noch nicht. Fotoelektrik ist natürlich auch auf Feuchtigkeit unter Tage anfällig. Selbst nicht gekapselte Blitzgeräte versagten mir schon manches Mal. Eine Digitalkamera für untertägige Aufnahmen - tut mir leid, die wär mir dafür zu schade. Das Ding muß auch mal in den Dreck fallen können!

Glückauf!

Lutz
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Michael Kitzig (†)
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Beitrag von Michael Kitzig (†) »

jau.
meine frau hat schon konsequenzen angedroht, wenn ich so ein teures teil mit nach uT nehme.
ausserdem gibts bei offenblende keine probleme mit rauschen.

zum platzargument:
ja, dias brauchen welchen.
reduktion um die hälfte, wenn man CS system benutzt (da hab ich selber aber auch noch keinen umstieg :( )
in der konsequenz hiesse das, nur die wirklich guten aufnahmen auch zu rahmen und im magazin zu versenken.

mechanische kamera:
kann ich nur bestätigen.
da kann auch am wenigsten kaputt gehen.
ein guter kompromiss ist ne minolta XD7; die kann auch eine 1/60 MECHANISCH und B auch mechanisch OHNE batterie und hat trotzdem bei bedarf zeit / blendenautomatik.
damit hat man keine probleme, wenn die batterie ausfällt.

kernproblem:
diafilme sind inzwischen nicht mehr so ganz einfach (jedenfalls hier in der provinz) zu bekommen und deren entwicklung wird auch immer problematischer.

ganz großer vorteil von digital ist, dass man das ergebniss der bildausleuchtung gleich sehen kann.

nachteile:
-preis
-el./mech. empfindlich
-ganz schwierig im echten weitwinkelbereich
-bildrauschen besonders bei langzeitbelichtung
-zum projizieren teurer beamer nötig

na ja, ich will dir digital nicht madig machen.
häte selber auch gern eins.
aber welches modell, kann nicht allgemein gesagt werden, sondern richtet sich nach deinem anforderungsprofil.
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Claudia
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Beitrag von Claudia »


Ein Diascanner mit 2840 dpi schafft immerhin eine Auflösung von ca. 12 Mio. Pixeln. Solche Digitalkameras gibt es bisher noch nicht.
nur darf man nicht vergessen, dass man bei DEM ergebnis das gefühl haben wird, die diakörnung ertasten zu können. hat den effekt wie ein kunstdruck auf rauhfasertapete...

:mad:
Glück auf!
Claudia

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Wilm
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Beitrag von Wilm »

Lutz,

bei Deiner eng gefassten Auswahlliste würde ich Dir dann eher die EOS empfehlen.

Zwar ist sie vom Bildrauschen den anderen DSLR´s unterlegen, dafür kostet sie aber auch nur einen Bruchteil der anderen Kameras.

Viel wichtiger bei der Entscheidung sollte für Dich sein, was Du fotografieren möchtest. Sind es Weitungen, wirst Du um ein vernünftiges Super-Weitwinkelobjektiv nicht herum kommen. Die EOS hat einen Verlängerungsfaktor vón 1.6. Bedeutet, dass ein 28mm Objektiv recht schnell ein 45er ist. Vielleicht gerade richtig für Portraits, weniger etwas für Weitungen. Hier kommen dann recht schnell noch mal 600 Euro für ein Sigma 15-30mm zusammen.
Da die Kamera ja nicht so aussehen soll, wie wir, wenn sie wieder aus dem Berg kommt, solltest Du auch gleich einen wasserdichten und schlagfesten Peli-Koffer einplanen.

So kommst Du mit ein paar Akkus, einer 1GB-Speicherkarte, dem Objektiv, einen stabilen Stativ, ..... , schnell jenseits der 2000 Euro-Marke.

Glück Auf !
Der Wilm mit S2Pro und 10.8mm - 500mm
GeoBerg
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Beitrag von GeoBerg »

Herzlichen Dank für eure Hinweise und Ratschläge!
Ich habe soeben die Canon EOS 300D bestellt (Grundausstattung, weiteres Zubehör erst nach Testphase).
Jetzt warte ich gespannt auf die Lieferung (7-14 Tage!).

Also nochmal Danke und Glück auf!

Lutz
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OHo
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Beitrag von OHo »

:D
HI zusammen,
bei so vielen MEINUNGEN (quietsch) will ich Euch meine nicht vorenthalten.
Eine kompakte Pixelkiste geht zum knipsen, o.K., aber zum Fotographieren unter Tage reichen die Dinger nicht aus, es sei denn mann hat nur den Anspruch, lieber ein schlechtes Bild als gar keins oder Belichtungen von 13+18.
Sogar mit viel Licht (Powerblitz) ist man mit einer Kompakten schlecht drann. Man hat kaum Eistellmöglichkeiten,wie z.B: Scharfstellung und Belichtungsdauer. Das Rauschverhalten ist auch ein Minuspunkt.

Eingescannte Dias KB können mit Digitalaufnahmen schon lange nicht mehr mithalten, vom Arbeitsaufwand mal ganz abgesehen. Vollformatsensoren gehen schon seit langem über 12MB. Diese Kameras werden auch zum fotografieren gekauft und nicht für die Vitrine.

Mit der Entscheidung D300 wirst Du sicherlich Staub- Sclamm-und Wasserprobleme bekommen (mußt du mit Malerkrepp abkleben,nur wenn der Blitz hoch ist wird's kritisch und der ist u.T. oft hoch ). Ich hab mir so ein Teil mal angesehen, hat mir zu viele Spalten und Öffnungen. Das Kitobjektiv wäre mir zu Lichtschwach, da es erst ab Blende 5.6 relativ gut abbildet und u.T nur ISO 100 Punktet. Beim Sehen durch den Sucher waren in WW und Tele nur Kolani'sche Geraden zu sehen. Ich täte Dir zu einer lichtstarken Festbrennweite raten.Siehe auch noch unter DSLR Forum.de.

@Kapl: ich geb schon lange nichts mehr auf die Meinung der verkaufsfördernden Blätter. Schau dich lieber in den Foren um, da steht dann auch was alles nicht geht.

Wer exklusive Hobbys hat und dazu noch hohe Ansprüche an die Fotoqualität, der muß reich sein oder so wie die meisten hier (ich auch)lange sparen oder erst mal "klein" anfangen, Erfahrungen sammeln und das gesparte igendwann mal opfern.

@ Wilm: der CMOS der Canon rauscht nur 0,etwas dB mehr als der S CCD der FUJI S2, hat aber dafür einen besseren Weißabgleich an Bord.

Ach ja zum Schluß noch ne Frage: letztes Jahr um diese Zeit war FOTOWORKSHOP, wird das wieder mal ?!!!! Ich glaube wir sollten es tun, da sich im vergangenem Jahr viel getahn hat bei den Pixelfängern.

GA OHo.


:P :P
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Claudia
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Beitrag von Claudia »


Ach ja zum Schluß noch ne Frage: letztes Jahr um diese Zeit war FOTOWORKSHOP, wird das wieder mal ?!!!! Ich glaube wir sollten es tun, da sich im vergangenem Jahr viel getahn hat bei den Pixelfängern.
ja, machen wir sicher, aber ich würde sagen erst, wenn man auch im freien etwas grillen kann, nicht, dass wir wieder in einer thüringer kneipe verhungern und verdursten, wie letztes mal... :eek:
Glück auf!
Claudia

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Beitrag von OHo »

Du hast Recht.
GA OHo.
Wilm
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Beitrag von Wilm »

@OHo,
das mit dem Rauschen habe ich aus einem Vergleich bei DPreview. Ob das überhaupt zum tragen kommt, ist dazu noch eine andere Frage.
Zu den Festbrennweiten:
Ich besitze ein 50mm F1.8 welches in Punkto Lichtstärke fast unschlagbar ist. Aber Tiefenschärfe hat man damit nicht mehr. Ist halt ein Portraitobjektiv.

Und bei dem Schlamm dort unten....wer möchte da schon das Objektiv wechseln ?

@Claudia
Stimmt,
bitte nicht wieder verdursten lassen :o

Glück Auf !

Wilm
GeoBerg
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Beitrag von GeoBerg »

Noch mal kurz etwas zu Kamera-Tests.

Ich bin der gleichen Ansicht wie OHo.
Ich habe bestimmt 5-10 Tests meiner Favoriten in Fachzeitschriften (oder solchen, die sich so nennen) durchgearbeitet und letztendlich war ich nur noch unentschlossener, weil sich alle Tests irgendwie widersprachen.
Ich bin dann zu verschiedenen Foren gewechselt, die mich (wahrscheinlich) vor einem Fehlkauf bewahrt haben. Bei einer meiner Favoriten-Kameras lagerte sich permanent Staub auf dem Chip und auf der Innenseite der Linse ab, sodass die Bilder wortwörtlich verstaubt waren (keine Garantieleistung!). Nirgendwo habe ich davon etwas gelesen außer in den Foren.
Zudem werden in den einschlägigen Tests die Kameras selten über längere Zeit geprüft, wie es beim Normalverbraucher üblich ist.
Also: Schaut in die Foren (z.B. www.digitalkamera.de) und werdet schlauer... ;)

Glück auf, Lutz.
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Beitrag von OHo »

@ Wimmi,
ich dachte da eher an ei 20 F 1.8 für u.T.
GA OHo.
Lutz
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Beitrag von Lutz »

Hallo Lutz,

noch ein Punkt zum Thema Untertagefotografie:

Ob Digitalfotografie oder nicht: das Wichtigste ist die Optik davor! Hier sollte auf keinen Fall gespart werden. Habe mir gerade bei ebay (für 39.- EUR) ein Superweitwinkel für meine vollmechanische Minolta SRT 100 ersteigert. Originalobjektiv mit höchster Vergütung. Bei Digitalkameras auch nicht zu verachten! Ein digitaler Zoom ist zwar schön, aber Schwachsinn, der interpoliert nur nicht vorhandene Pixel. Daher immer auf den optischen Zoom achten und nach Möglichkeit in die Objektive investieren! Deine Erfahrungen mit UT-Digitalfotografie mit der neuen Kamera würden mich mal interessieren. Ich stimme OHO voll und ganz zu. Digitalfotografie für untertage --> ich weiß nicht!

Glückauf!

Lutz
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Beitrag von Wilm »

@ Wimmi,
ich dachte da eher an ei 20 F 1.8 für u.T.
GA OHo.
Oh´ ja, ähm
OHO, da geht´s dann aber langsam richtig ins Geld. Warum nicht gleich ein Medical-Nikkor 10.8 F1.4 Micro ? Ideal für Makros von schönen Stufen, wunderbar für den kleinsten Raum

.... blöd nur, dass man dafür sein Auto versetzen muss.

Aber echte 20mm bei F 1.8 brauchen wirklich kaum noch Licht !

Wir sollten wirklich wieder einen Workshop machen.

GA !
Wilm
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Beitrag von Wilm »

Noch mal kurz etwas zu Kamera-Tests.

...... Bei einer meiner Favoriten-Kameras lagerte sich permanent Staub auf dem Chip und auf der Innenseite der Linse ab, sodass die Bilder wortwörtlich verstaubt waren (keine Garantieleistung!). Nirgendwo habe ich davon etwas gelesen außer in den Foren.
......


Also: Schaut in die Foren (z.B. www.digitalkamera.de) und werdet schlauer... ;)

Glück auf, Lutz.

Hallo Lutz,
ich habe Deinen Beitrag mal etwas gekürzt. Sonst wird das hier ein Lindwurm.
Also wenn Deine Favoritenkamera eine DSLR ist, dann wirst Du mit dem Problem Staub leben müssen. Wir haben schließlich keinen Cleanroom um mal schnell ein Objektiv wechseln zu können. Klar, irgendwann sammelt sich Staub auf dem CCD-Sensor. Diesen wirst Du aber recht schnell mit einem kleinen Blasebalg wieder los. Hartnäckigen Dreck, meist ölig, entfernt man mit PecPads oder Sensor-Swabs und ein paar Tropfen Eclipse-Reiniger. Isoprop´geht auch.

DSLR stellen halt ein offenes System dar, bei dem das Objektiv gewechselt werden kann und soll. Gerade dies macht diesen Typ der Kameras so interessant ( wie SLR´s übrigens auch ).

Zum Forum Digitalkamera.de kann ich nur sagen, dass es eine gute Erstentscheidungshilfe sein kann. Ist zwar sehr Sony-lastig, aber dafür netterweise auf Deutsch. Wenn Du, sagen wir, 3 Modelle gefunden hast, die Deiner Entscheidung sehr nahe sind, solltest Du unbedingt noch einen Abstecher zu Dpreview.com machen. Dort sind die Foren kameraspezifisch. Happy and Worst-Reports findest Du dort recht schnell, weiterhin auch einen Berg an echten Beispielbildern.

Ich hatte damals auch Bauchweh, als ich nach dem ersten Workshop von einer Fuji 602Z auf eine Fuji S2Pro DSLR umgestiegen bin.
Sie war in so manchem Berg bisher, steht teilweise stundenlang in der Einhornhöhle, hat seit Feb´letzten Jahres mehr als 26.000 Bilder gemacht, und läuft und läuft und läuft.

Nur in den Dreck werfen würde ich sie halt nicht ....

Glück Auf !
GeoBerg
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Beitrag von GeoBerg »

Zum Staub:

Die DLSR war zum Glück nicht die staublastige Variante. Es war die Finepix S7000. Etwas Staub im Laufe der Zeit ist normal. Aber die Forenmitglieder berichteten von "unnormalen" Staub- und Fusselablagerungen. Einige Vermutungen gingen dahin, dass der Chip den Staub elektrostatisch anziehen würde, etc... (keine Ahnung, ob das stimmt). Jedenfalls hatte mich das in meiner Kaufentscheidung etwas zurückgeworfen (bei Dpreview.com hab ich auch vorbeigeschaut).
Bemerkenswerterweise wurde das Staubproblem der Finepix im Finepix-Forum von Fujifilm (http://www.finepix.de) angesprochen!

@Lutz:
Danke für den Tipp...
Es ist mir schon klar, dass das Objektiv eine Menge ausmacht. Ich begnüge mich jetzt erstmal mit dem Kit-Objektiv der 300D. Später (wenn ich gespart habe ;) )
lege ich mir sicherlich andere und auch bessere Objektive zu. Das EF 18-55 (Kit-Objektiv) kommt mir ein bisschen "billig" daher, da die manuelle Schärfeneinstellung über einen ca. 2 mm dünnen "Ring" erfolgt. Man hat das Gefühl, es würde gleich was abbrechen.
Aber naja, kommt Zeit, kommt Objektiv...

Glück auf, Lutz.
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Karsten_Malcher
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Beitrag von Karsten_Malcher »

Es gibt bei der Diskussion auch noch ein paar Dinge, die man bedenken sollte:

1) Wie viel gibt man für eine Kamera aus, die recht schnell in der Mocke landen könnte.
(Ich glaube je teurer, desto eher wird Murphy seine Rechte geltend machen)

2) Das Problem mit dem Vorblitz bei preiswerteren Kameras läßt sich lösen.
Eine Schaltung hierfür habe ich unter Publikationen veröffentlicht.
Evtl. kann ich hierfür auch einen Bausatz oder zumindest eine Platinen-Layout entwerfen.

3) Die CCD's werden immer besser und lichtempfindlicher.
Entscheidend ist dann letztendlich die Qualität und Güte des Objektivs.

Ich für meinen Teil habe noch keine bezahlbare Digitalkamera gesehen die auch nur annähernd
an die Qualität von Dias heranreichen kann. Dennoch hate ich mittlerweile digitale Bilder einfach
für zu praktisch.

OHo, nach Deinem Vortrag würde mich Deine Kamera-Empfehlung interessieren ?
Für mich wäre letztendlich jedoch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis entscheidend.
Aus technischen Gründen befindet sich die Signatur auf der Rückseite!
OHo
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Beitrag von OHo »

Hallo Karsten,
du hast schon Recht mit der Digitalfotografi u.T.,
man muß wissen für welchen Zweck man das tut.
Ich möchte nicht nur dokumentieren ,sondern auch mal was veröffentlichen, DRUCKEN.
Da reichen die Kompakten leider nicht aus.
Erste Erfahrungen habe ich jetzt ein Jahr lang gesammelt.
Ich werde mir irgendwann eine EOS 10d mit Sigma 20 EX 1.8 DG kaufen. Die sollte es dann bis zu neuen Technologien wie z.B. Siegma mit 5 MB Chip machen.
Meine FUJI S602 ist auch ein gutes Werkzeug, aber es gibt halt Einschränkungen und viele Kompromisse.

P.S. in 18 Jahren ist mir erst 1 mal eine Kamera in die "Moche" gefallen. Man muß halt umsichtig arbeiten und nicht so hektisch durch die Grube rennen. Die Bilder entstehen eh erst im Kopf und werden dann eigefangen.

GA OHo.
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sepp
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Beitrag von sepp »

@oho.
du hast recht,aber man kann auch MIT der cam ZUSAMMEN in die mocke fallen.
auf dem letzten workshop bin ich auch mit dem problem des rauschens bekannt gemacht worden.mp hat aber eines meiner bilder mit fotoshop super bearbeitet.
auf dem workshop hatte ich meine casio relativ neu.
wir dachten erst,ich hätte nen kaputten bildchip.
wenn man die belichtungszeit runterdreht,lässt sich das rauschen aber doch recht stark unterdrücken.
das sind alles erfahrungswerte.
Willkommen im Ruhrgebiet,wo man Gesichter Fressen nennt!(Frank Goosen)
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Beitrag von OHo »

Hallo,
noch eine Ergänzung:
in den Schlebbi nähme ich nur die S602 mit , in den Bastenberg sicher die D10.
@ Sepp
hast du schon mal probiert die Casiobilder ausbelichten zu lassen > A4 ? Die Ergebnisse täten mich mal interessieren.
GA OHo.
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Waldschrat
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Beitrag von Waldschrat »

Bei der Diskussion, ob Digital- oder Analogfotografie stellt sich sicher auch das Problem der Archivierung. Digitale Bilder in der hier von einigen angestrebten Mega-Auflösung fressen unzählige Megabyte. Wer die auf CD oder DVD auslagert, kann nicht sicher sein, ob die in 10 oder 20 Jahren technisch und physikalisch noch lesbar sind, und wer will sein Archiv schon ständig umkopieren, wie das große Bibliotheken mit ihren digitalen Daten machen? Sinnvoll scheint mir daher, eine kleine billige Digicam mit uT zu nehmen, deren Auflösung für Standardaufgaben reicht und mit der man auch die Ausleuchtung kontrollieren kann. Wichtige, für Veröffentlichung gedachte oder unwiderbringliche Aufnahmen dann zusätzlich mit einer robusten SLR auf Negativ oder Dia aufnehmen.
Es gibt übrigens auch so genannte Outdoor-Digis wie die Ricoh Caplio 300G oder die Pentax Optio 33 WR, beide um die 300 bis 400 Euro. Laut Hersteller sind die wasser- und staubdicht und können unter dem Wasserhahn wieder sauber gemacht werden. Hat jemand damit Erfahrung?
Vorwärts, abwärts! (ASP)
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Beitrag von OHo »

Hallo Waldschrat,
die Rioh war auch mal auf meiner Wunschliste.
Die ist mit unter Wasser Gehäuse echt gut,
aber man kann fast nicht's einstellen und die Belichtungszeit ist glaub ich bei max 4 sec.
Das hat mich dann abgeschreckt.

Bei unseren Touren entstehen immer sehr viele Daten, von denen nur die Besten archiviert werden.
Bilder im RAW werden noch ausgewählter archiviert werden.
Was mit den Speichermedien passiert weis heute noch niemand, aber man sollte den Kopf nicht in den Sand stecken.
Mein Wechsel zu Digital erfolgte aus: Kostengründen, wegen sofortiger Verwendbarkeit der Bilder und jetzt fehlendem Fremdeinfluß: wie verwechselte und verschollene Filme, Porststreifen,falsche Farbtemperatur, Grobkorn u.v.a.m.
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Beitrag von MichaP »

das argument, das die datenmengen zu groß sind bzw. schwierig zu handeln, bzw. in 20 jahren ein problem sein könnten, ist nicht ganz richtig.

ich habe folgendes system: die bilder weden komplet auf cd, gesichert, das beste bild von jedem motiv verbleibt auf er primären festplatte. diese wird von zeit zu zeit auf die sekundäre gespiegelt, so das die bilder immer sicher sind.

wenn man sich einen neuen rechner oder eine plate leistet dann werden die daten übernommen - logo. sie beliben also immer "frisch" kompatibiltätsprobleme gibt es dann auch nicht. sollte sich ein dateiformat mal vom markt machen, kannman die bilder mittels batch konvertieren, dann läuft er rechner mal eine nacht und gut ist.
der speicherplatz selber ist spott-billig! eine 100 GIGABYTE festplatte bekommt derzeit für rund 70euro, und wenn man eine hervorragende digi hat, dann braucht ein bild ca 5MB speicherplatz - d.h. rund 20000 bilder passen auf die platte. da kann ich nur fragen: was kosten 20000 dias oder papierbilder :D?
na ja - bin halt digitalfreund :)
Glück auf!

Michael
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Karsten_Malcher
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Beitrag von Karsten_Malcher »

Danke für die Antworten.

Aber die Preisklasse einer Canon EOS 300D sprengt wirklich den Rahmen. Es sei denn man ist Profi.

Dann bleibe ich lieber bei dem billigeren Kram und werde ein wenig kreativ.
Mit meinem zusätzlichen Servo bin ich schon mal wieder ein großes Stück glücklicher. Werde direkt noch einen aufbauen.

Was die Daten angeht mache ich mir auch keine Sorgen.
Bislang ist die Kapazität der Speichermedien auf jeden Fall schneller gewachsen als meine selbst erzeugten Datenmengen.
Und die kopiere ich dann schon alleine aus Bequemlichkeit um.
Aus technischen Gründen befindet sich die Signatur auf der Rückseite!
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Beitrag von OHo »

Hallo GEO,
ist deine "Knipse" schon da.
Stell mal ein paar Bilder vor, mit Langzeitbelichtung und so.
GA OHo.
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Beitrag von GeoBerg »

Hallo,

nein, leider ist die 300D noch nicht da.
Lieferzeit beträgt 14 Tage! - mindestens.
Aber ich hoffe, dass ich sie Ende der Woche bekomme.
Dann stelle ich auch mal ein paar Bilder rein.

GA

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Beitrag von GeoBerg »

Hallo,

tja, mit Geduld lebt sich's länger. Nur leider geht die mir bald aus. Meine Kamera ist immer noch nicht da, angeblich Lieferengpässe bei Canon...
Mittlerweile sind es geschlagene 4 Wochen.
Aber wenn ich noch miterleben sollte, dass sie kommt, so stelle ich wie versprochen einige "Testfotos" hier rein.

GA

Lutz.
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