SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen erteilt

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Nobi
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Nobi » Di. 20. Mär 12 11:56

Im Dezember diesen Jahres sind die 2 Jahre rum ...
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Uran
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Uran » Di. 20. Mär 12 18:56

Ich weiß ja nicht, ob das Aufstellen eines Baucontainers als Bergbauaktivität gewertet wird. Da könnten die 2 Jahre später um sein. Zur Not kann man den Container ja auch noch mal um ein paar Meter versetzen. :D
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Telefoner » Di. 20. Mär 12 20:08

Freifahrung gibt es wohl sicherlich nicht mehr

Immerhin müsste dann ja Belegschaft anwesend sein

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markscheider
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von markscheider » Di. 20. Mär 12 20:38

Nicht nur das, ich wüßte auch auf die schnelle keinen anderen Weg, um einem unwilligen Unternehmer die Erlaubnis zu entziehen. §19BBergG sagt: "nur auf Antrag des Inhabers" kann die Erlaubnis aufgehoben werden. Jörn?

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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Jörn » Mi. 21. Mär 12 8:02

Alter Juristengrundsatz: drei vor, drei zurück - bezogen auf die §§. Die Lösung steckt in § 18 - Widerruf, hier in Satz (2). Die Erlaubnis ist zu widerrufen, wenn aus Gründen, die der Erlaubnisinhaber zu vertreten hat, die Aufsuchung nicht innerhalb eines Jahres nach Erteilung der Erlaubnis aufgenommen ... wird. Ausnahmen sind natürlich möglich und die Behörde hat hier viel Ermessensraum.
Aus diesem Grund führen die Behörden i.d.R. jährlich Konzessionsbesprechungen mit Erlaubnis- und Bewilligungsinhabern durch, in denen der Inhaber darlegt, was er im abgelaufenen Jahr gemacht hat und was er im anstehendem Jahr zu tun gedenkt.

Glückauf

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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von markscheider » Mi. 21. Mär 12 9:51

Thx, aber ich suche immer noch eine Möglichkeit, wie ein Dritter sich einmischen kann, a la "Beantragung der Freifahrung durch einen neuen Muter". Oder ist das jetzt formlos und das SOBA kann § 18 Abs.2 auch auf Fremdantrag in Anwendung bringen?

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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Jörn » Mi. 21. Mär 12 10:55

No way, so etwas ist nicht zulässig.

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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Nobi » Mo. 26. Mär 12 9:32

Der farblich gestaltete Baucontainer steht immer noch am Türk und sonstige Aktivitäten sind keine zu erkennen. Ich habe nun gehört, dass das Erkundungsfeld ausgweitet wurde und der Wolframstolln in den Fokus geraten ist. Hat da Jemand zufällig weitere Infos?
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Nobi » Mo. 26. Mär 12 11:00

Am 12.03. muss dazu was in der "Freien Presse" gestanden haben. Hier findet man die abgespeckte Version: http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGE ... 930345.php. Ggf. hat ja jemand den vollen text zur Hand.

Bergbau-Investor treibt sein Ziel konsequent voran
Sachsenerz Bergwerks GmbH aus Baden-Württemberg plant neuen Erz-Abbau - Hauptbetriebsplan bestätigt

Zschorlau (fp). Wer in diesen Tagen am Türkschacht zwischen Zschorlau und Schneeberg vorbeikommt, mag es kaum glauben: Dieser verlassene Ort soll Zentrum eines neuen Berggeschreys im Erzgebirge sein? Ein Container wirkt vergessen.

Der Förderturm trotzt dem Wetter. Und doch: Das amtliche Okay für die Erkundung des Reviers ist in greifbare Nähe gerückt.Die Sachsenerz-Bergwerks GmbH des baden-württembergischen Unternehmers Adalbert Geiger überarbeitet derzeit ihren beim Oberbergamt Freiberg eingereichten Sonderbetriebsplan.

Bild
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von OHo » Mo. 26. Mär 12 21:12

Hallo Nobi,
es ist an der Zeit den Sensor zu putzen, ist ja augenfeindlich....
GA OHo.

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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Nobi » Mo. 26. Mär 12 21:41

OHo hat geschrieben:Hallo Nobi,
es ist an der Zeit den Sensor zu putzen, ist ja augenfeindlich....
GA OHo.
:nixdafür: Quelle : http://www.freiepresse.de/DYNIMG/39/99/4003999_W700.jpg
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EnoM
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von EnoM » Do. 05. Apr 12 15:59

Freie Presse.....
pictureservlet28.jpg
pictureservlet28.jpg (83.55 KiB) 7774 mal betrachtet
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Uran » Do. 08. Nov 12 19:34

Es gibt wieder mal Neues vom Herrn Geiger. In Zschorlau wurde ein neuer Bergbaubetrieb gegründet um im Auftrag des Herrn Geiger in der alten Wolframitgrube nach Silbererzen zu suchen. Hat jemand den Artikel? Steht heute in der Freien Presse.
ich bi noch aaner ven altn Schlog, on bleib aa, wi ich bi.

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markscheider
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von markscheider » Do. 08. Nov 12 20:30

Hab grad nach Hause telefoniert, angeblich steht nichts in der FP. Im Netz auch nichts.

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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Nobi » Do. 08. Nov 12 20:45

Uran hat geschrieben:Es gibt wieder mal Neues vom Herrn Geiger. In Zschorlau wurde ein neuer Bergbaubetrieb gegründet um im Auftrag des Herrn Geiger in der alten Wolframitgrube nach Silbererzen zu suchen.
:gruebel: Hatte ich Dir aber doch schon vor einer Weile erzählt ...
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Uran
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Uran » Fr. 09. Nov 12 10:22

markscheider hat geschrieben:Hatte ich Dir aber doch schon vor einer Weile erzählt
Ist ja richtig. Gestern stand aber ein großer Artikel in der Freien Presse. In den Ausgaben Aue, Annaberg und Schwarzenberg. Online kann man hn aber nur mit Paßwort lesen.
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von EnoM » Fr. 09. Nov 12 17:45

.....der Wunsch ist Vater des Gedanken.....
Dateianhänge
pictureservlet89.jpg
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Zwickauer » Fr. 09. Nov 12 20:34

Glück Auf!
Äh?Wo will der rein?In die Wolframitgrube?Die bei Aue?Gab es denn da ein Gesenk?Ich kann mich daran nicht mehr erinnern.Und mit 4 Mann will er anfangen? Interessant!Ist ja ein Großbertrieb mit bestimmt lukrativer Rendite.Da muß ich mir auch mal noch paar Aktien besorgen.
Gruß Jens

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Wolfgang
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Wolfgang » Fr. 09. Nov 12 21:13

Hallo
mal ein bischen überlegen und wenn man keine Ortskenntnis hat sollte man keine Urteile fällen!

Uran
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Uran » Sa. 10. Nov 12 13:37

So, so. Erzführende Schichten. Was es alles gibt. :D Übrigens will Geiger nicht, er muß. Seine Berechtigung gilt nur 2 Jahre und die sind im Dezember um. Da nützen bloße Ankündigungen nichts. Es müssen Taten folgen.
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Mannl » So. 11. Nov 12 9:32

Wie hätte mein Professor aus Freiberg gesagt:

" Herr Geiger, sie sollen nicht summen, sondern Honig geben !"

:-)
Ehre dem Bergmann, dem braven Mann !
Glück Auf ! Mannl

Wolfger
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Wolfger » Sa. 26. Jan 13 22:28

Dies stand gestern in der Freien Presse.

"Zschorlauer Revier wird wieder geöffnet
Investor Adalbert Geiger nimmt Wolframitgrube in Betrieb

Zschorlau. Das neue Berggeschrei beginnt ganz unspektakulär mit morschem Holz. Andreas Ammon zieht mit seinem Werkzeug den verfaulten Stamm aus der Wolframitgrube ins Freie. Viele Jahre hatte dieser den Eingangsbereich des Bergwerks abgestützt. Dann, nachdem die Grube vor rund 15 Jahren verwahrt wurde, war der Stamm von Erdreich umschlossen. Jetzt öffnet der Investor Adalbert Geiger die Wolframitgrube wieder. Seine Mitarbeiter schaffen das Geröll sowie die Reste des ehemaligen Ausbaus heraus. Dann schneiden sie neue Fichtenstämme von rund zwei Metern Länge zu und stützen den Gang mit einer Schalung - deutscher Türstock genannt - ab.

Warten auf den Fels

Und das dauert. "Der Gang ist rund 28 Meter lang", sagt ihr Chef Adalbert Geiger. "Das Geröll rausschaffen ist nicht das Problem, aber die Sicherung kostet Zeit." Irgendwann stoßen seine Leute auf Fels. Ab dann geht es schneller vorwärts, weil der Gang nicht mehr abgestützt werden muss. Ende Februar, so schätzt er, steht er dann von der nächsten Hürde: eine möglicherweise bis zu zwei Meter dicke Betonplombe. Ist auch diese beseitigt, steht Geiger endlich in dem Bergwerk. "Dort ist seit Jahrzehnten niemand mehr gewesen", so Geiger. "Wir gehen davon aus, dass die Stollen in einem guten Zustand sind. Aber sicher wissen kann dies niemand. Hinter der Hacke ist es bekanntlich dunkel."
Investor Adalbert Geiger vor dem Eingang. Investor Adalbert Geiger vor dem Eingang.

Foto: Lars Rosenkranz

Der aus Baden-Württemberg stammende Mann sucht in den Revier unterhalb Zschorlaus nach Silber, Kobalt und Nickel. Bislang hat er nach eigenen Angaben rund eine halbe Millionen Euro in das Projekt investiert. Ob es sich irgendwann in klingender Münze auszahlen wird, kann heute noch keiner sagen. Wenn die Voraussagen stimmen, sich der Schacht in einem guten Zustand befindet und sie auf die angepeilte Silberader stoßen, hat er gute Karten. Dann bauen seine Leute Erzproben ab, die anschließend ausgewertet werden. Liegt unterhalb Zschorlaus so viel Silber, dass sich der Abbau lohnt, kann Geiger beim Oberbergamt einen Antrag auf Abbau stellen.

"Wir können auch hier in der Wolframitgrube mit dem Abbau beginnen, sagt Geiger. "Allerdings liegt sie bei ungefähr 470 Höhenmetern. Damit sich die Sache wirklich lohnt, müssen wir einige hundert Meter in die Tiefe. Und dies geht im Türkschacht viel besser." Man habe einfach die Reihenfolge umgedreht, weil der Zugang durch die Wolframitgrube einfacher ist. "Der Türkschacht ist aber auf keinen Fall aus dem Rennen, wie manchmal behauptet wird."

Noch kann alles umsonst sein

Doch egal ob Wolframitgrube oder Türkschacht: über den möglichen Erzabbau denkt Geiger zurzeit gar nicht groß nach. Dazu kann noch viel zu viel schiefgehen. Geiger: "Es ist nach wie vor möglich, dass wir das alles hier komplett abbrechen müssen.""
Berkwerk will haben Verstand und eine getreue Hand

http://www.kuttengrund.de.tl/

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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Uran » So. 27. Jan 13 12:56

Das liest sich aber lustig. Der Stolln wurde erst Mitte der 90 iger Jahre verwahrt. Vorher gehörte das gesamte Gelände der NVA und der Stolln stand seit der betriebsschließung der Wolframitgrube offen. Bekannt ist, das im Stolln schwere Brüche vorliegen. Es gibt hier auch keine Silberader, sonder einen BiCoNi-vererzten Gang, der durch die Wolframitgrube untersucht wurde. Der Werksgeologe Donat stellte 1957 die These auf, das dieser Gang mit dem Erika Flache II im Türkschacht identisch ist. (http://de.wikipedia.org/wiki/Wismut_Objekt_03, http://de.wikipedia.org/wiki/Fundgrube_T%C3%BCrk) Die Entfernung zwischen beiden Revieren beträgt rund 3 km. Es gibt also über die Wolframitgrube keinen Zugang zum Revier Türkschacht. Die Vererzung dieses Ganges wurde nie untersucht. Ob dieser Gang überhaupt Silbererze mit verwertbaren Gehalten führt, das einzige was Herrn Geiger interessiert, ist also sehr fraglich.
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von EnoM » So. 27. Jan 13 23:54

den Text hat ja schon Wolfger geliefert - hier noch zusätzlich das Bild aus dem Artikel
Quelle: Freie Presse...
pictureservlet104.jpg
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Fahrsteiger » Mi. 03. Apr 13 16:57

Wolframitgrube Zschorlau: Kumpel rücken jetzt der Plombe zu Leibe
Die nächste Etappe auf dem Weg zur Öffnung der Wolframitgrube hat begonnen
Zschorlau. Es ist ein Knochenjob, den die Männer der Sachsenerz Bergwerk GmbH zurzeit bewältigen müssen: Mit dem Presslufthammer beseitigen sie die Plombe, die vor dem Zugang zur Wolframitgrube in Zschorlau liegt. "Wir haben in zwei Wochen rund einen Meter geschafft", sagte am Dienstag ihr Chef, Adalbert Geiger. "Es geht recht zäh voran."
Über die Dicke der Plombe wurde viel spekuliert. Es gab Hoffnungen, nach zwei Metern könnte es geschafft sein. So optimistisch ist Geiger mittlerweile nicht mehr. "In den Verwahrungsunterlagen sind 5,4Meter angegeben", sagt er. "Von diesem Wert gehe ich jetzt erst mal aus." Der Investor hofft, bis zum 29. April durch zu sein. Denn an diesem Tag soll eine kleine Feier am Eingang der Wolframitgrube im Wald zwischen Zschorlau und Aue stattfinden. Da wäre es natürlich jammerschade, wenn es nichts zum vorzeigen gäbe.
Der aus Baden-Württemberg stammende Mann will in dem Revier unterhalb Zschorlaus nach Silber, Kobalt und Nickel suchen. Schon Ende 2010 hatte das Oberbergamt in Freiberg dazu eine Bergbauberechtigung erteilt. Doch bis Geiger wirklich loslegen konnte, war es ein langer Weg. Das weitere Genehmigungsverfahren dauerte länger als gedacht. Erst Ende 2012 konnten die Arbeiten an der Wolframitgrube wirklich starten. Dazu wurden zunächst viele Kubikmeter Geröll aus dem Eingangsbereich entfernt. Parallel dazu haben Geigers Männer den Gang mit Baumstämmen und Stahl abgestützt.
Die Plombe ist das letzte Hindernis. Wenn sie beseitigt ist, kann die Suche nach den erhofften Rohstoffen starten. Dann bauen Geigers Leute Erzproben ab, die anschließend ausgewertet werden. Liegt unterhalb Zschorlaus so viel Silber, dass sich ein Abbau rechnet, kann Geiger beim Oberbergamt einen Antrag auf Abbau stellen. Doch so weit ist es noch nicht. Eine halbe Million Euro hat der Geschäftsmann bisher investiert. Noch kann keiner sagen, ob sich dies gelohnt hat.
Freie Presse 3.4.2013
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Dem Bergbau verschworen. Im Bergbau geschafft. Zum Bergmann erkoren mit stählerner Kraft.

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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Uran » Mi. 03. Apr 13 17:58

Auweia. So viel Unsinn auf einmal. :x Warum sollen amtliche Verwahrungsunterlagen falsch sein? Und selbst wenn sie die 5 Meter Beton überwunden haben, sind sie noch lange nicht am Erz. Dazu müssen sie noch ca. 1,2 km durch verbrochene Grubenbaue. 2 Wochen für 1 Meter Beton. Alle Achtung. Das ist ja mal ein Wahnsinnstempo. Wenn sie bei der Aufwältigung genau so schnell sind, dann sind si ja schon im April 2059 vor Ort. :D Dort finden sie dann ca. 50 m aufgefahrene Gangstrecke. Weitere Auffahrungen dieses Ganges gibt es nicht. Anhand der Proben von diesem Gang soll dann hochgerechnet werden ob sich ein Abbau lohnt. :x
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von oldstone » Mi. 03. Apr 13 19:22

noch mal auf alte Texte zurückzukommen: Im Hartensteiner Revier steht das Silber selbst auf der -1395 Sohle noch an. dort ist sind 3 Gangtrümer, einer U/As, der 2. U/Ag/AS 3. Ag/As. Wer unseren "Scheisshaufen" kennt, weiss das er dort Steiger war und ich habe auch ein paar Stücke von dort in der Sammlung. Außerdem ist damals eine Selenerkundung von - 540 auf - 490/460 hochgebrochen worden und da ist ebenfalls Ag gefunden worden. In welcher Menge kann ich nicht sagen. Aber Stufen gibt es davon.
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Rostig wird die Grubenschiene, wenn kein Hunt darüber läuft;
frostig wird des Bergmanns Miene, wenn er ab und zu nicht säuft.

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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von oldstone » Mi. 03. Apr 13 19:28

übrigenshabe ich auch noch ein MM-Stück von der -1765, also liegt noch einiges in der Erde nur zu welchem Preis man da ran kommt????
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von oldstone » Mi. 03. Apr 13 19:33

@uran
kann ich dir sagen:
weil Geld die Rolle spielt!
Wer kann noch nachprüfen, ob eine Plombe in x m Teufe soundso Dick ist, die angrenzenden Hohlräume ordnungsgemäss verschlossen/ verwahrt wurden?
Ich kenne ein Beispiel, werde es aber nicht öffentlich machen!
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Re: SOBA: Bergbauberechtigungen für Silbererzvorkommen ertei

Beitrag von Uran » Mi. 03. Apr 13 19:50

Mag ja alles sein. Wir reden hier aber nicht über Hartenstein, sondern über eine BiCoNi-Vererzung in Schneeberg. Das ist nun mal ein himmelweiter Unterschied.
Die Plombe wurde erst ein paar Jahre nach der Wende in den Stolln eingebracht. Darüber gibt es amtliche Unterlagen. Daran wird aber gezweifelt. An den 55 Jahre alten Unterlagen eines Geologen aber nicht. Dazu muß man ja auch noch die Zeit betrachten, in der sie entstanden sind. Hier ging es nicht um Wirtschaftlichkeit, sondern darum die DDR mit Rohstoffen zu versorgen. Aber selbst dort spielt Silber keine Rolle. Nicht weil es nicht interessant war, sondern einfach weil es nur sporadisch, maximal als Sammlerobjekt auftrat.
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