Archäologin warnt vor Schatzsuche

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micha2
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Beitrag von micha2 »

Das Problem einer Diskussion hier im Forum ist m.e.:
Hier diskutieren die "Schwarzbefahrer" unter sich!
Die "zuständigen" Behörden (Bergamt, Denkmalamt, arch. Landesamt etc.) lesen hier zwar alle fleißig mit, sagen aber nie was zum Thema.
Zum Schluß werden dann von eben diesen Behörden einige, oft überspitzte, Aussagen zusammengefasst und gegen uns (die Zunft der Altbergbauforscher) verwendet.

Solange sich keine "offiziellen Stellen" zu Wort melden, können wir zwar innerhalb der Befahrergilde unsere Standpunkte klären, aber es wird halt keine parteiübergreifende Debatte!

Summa:
Die Behörden wollen in den seltensten Fällen mit Uns reden. Die haben die Macht und die Gesetze auf Ihrer Seite und machen meist eh was sie wollen bzw. für opportun halten.

Wie immer: Meine ganz persönliche Meinung und selbstverständlich gibt es auch rühmliche Ausnahmen.

Michael Krumrei
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kapl
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Beitrag von kapl »

Micha2 hat geschrieben: Solange sich keine "offiziellen Stellen" zu Wort melden, können wir zwar innerhalb der Befahrergilde unsere Standpunkte klären, aber es wird halt keine parteiübergreifende Debatte!
Das meinte ich auch mit den Luftnummern. Nur ein persönliches Gespräch ALLER PArteien bringt ALLE weiter!
Daher brauchen wir einen runden Tisch!
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MichaP
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Beitrag von MichaP »

meine güte. "runder tisch" und wo steht der? in essen? in gera, in freiberg, in berlin, münchen und rom? überall? wer soll das machen? da kann ich mich gleich zum hauptamtlichen "am runden tisch sitzer" verpflichten lassen. das internet ist das medium der gegenwart. solange man hier mal die eigenen beweggründe aufzeigt und die eigenen vorstellungen wiedergibt, solange kann man schon mal ein was für sicher nehmen: die leute, die es was angeht und die darüber nachdenken sollten, lesen es und zwar die meisten. das ist mehr als ein runder tisch, in welcher stadt auch immer, zu leisten in der lage ist.
Glück auf!

Michael
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kapl
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Beitrag von kapl »

Das mag stimmen. Aber nicht alle lesen hier mit!
Den runden Tisch muss schon jeder für sich "aufstellen", denn nur dort macht es Sinn ;)
Wie Micha2 schon gesagt hat, gegen die Wand reden bringt uns nicht weiter...
Und wir Altbergbauforscher haben uns schon mehr als genug positioniert...
GA
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micha2
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Beitrag von micha2 »

@Kapl:
Die GAG hat ja durchaus schon öfters (teilweise erfogreich) Gesprächs- und Diskussionsbereitschaft signalisiert. An uns soll es also nicht scheitern!

Betrachten wir aber mal die zwei ersten thüringer Altbergbaukolloquien, so ist das Ergebniss behördlicherseits enttäuschend.
Kein "Outing" eines Bergbeamten, kein Gespräch, keine Reaktion, kein Interesse!!! Und auf diesen Kolloquien waren durchaus auch hochkarätige "Nichtschwarzbefahrer" anwesend mit denen man sich angeregt und konstruktiv unterhalten hatte.

Solange sich die Vertreter der Staatsmacht in arrogantem Schweigen suhlen, solange wird es keinen runden Tisch geben. Und solange werden die Fronten verhärtet bleiben...

wie immer: Pers. Meinung
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Siggi
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Beitrag von Siggi »

kapl hat geschrieben:
Micha2 hat geschrieben: Solange sich keine "offiziellen Stellen" zu Wort melden, können wir zwar innerhalb der Befahrergilde unsere Standpunkte klären, aber es wird halt keine parteiübergreifende Debatte!
Das meinte ich auch mit den Luftnummern. Nur ein persönliches Gespräch ALLER PArteien bringt ALLE weiter!
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kapl
Alle Parteien währen in diesem Fall, Schwarzbefahrer, Sammler, Historiker Archäologen, Privatbefahrer usw.
Das könnte klappen. :D
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Oberhutmann
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Beitrag von Oberhutmann »

Also eine Diskussion wäre mehr als wünschenswert, doch leider völlig illusorisch. Ich arbeite selbst auf einer Behörde und weiß wovon ich rede. Aus welchem Grund sollten wir (rede jetzt als Beamter-ist aber nicht meine Einstellung) herabsteigen um mich Euch zu reden. Was habt Ihr zu bieten? Wissen und Erfahrung untertage? Wenn das rauskommt gefährde ich ja meinen Posten. Was habt Ihr sonst zu bieten? Man kann nur diskutieren unter ebenbürtigen Partnern, wer ist aber die Gegenseite zu uns? Versteht Ihr, Ihr (wir -ich schwenke jetzt wieder um zu meiner wirklichen Meinung) haben nichts zu bieten was diese Herren interessieren könnte. Leider!
"Wenn nun an und für sich das Loos des armen Bergmannes nicht zu beneiden ist, soll ihm wenigstens so viel Licht in der Grube gegeben werden, daß er seine Arbeit dabei gut verrichten kann." Bergingenieur G.A. Heinbach zu Steyersdorf im Banat 1868

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Nobi
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Beitrag von Nobi »

Oberhutmann hat geschrieben:Also eine Diskussion wäre mehr als wünschenswert, doch leider völlig illusorisch. Ich arbeite selbst auf einer Behörde und weiß wovon ich rede. Aus welchem Grund sollten wir (rede jetzt als Beamter-ist aber nicht meine Einstellung) herabsteigen um mich Euch zu reden. Was habt Ihr zu bieten? Wissen und Erfahrung untertage? Wenn das rauskommt gefährde ich ja meinen Posten. Was habt Ihr sonst zu bieten? Man kann nur diskutieren unter ebenbürtigen Partnern, wer ist aber die Gegenseite zu uns? Versteht Ihr, Ihr (wir -ich schwenke jetzt wieder um zu meiner wirklichen Meinung) haben nichts zu bieten was diese Herren interessieren könnte. Leider!
da hast du leider recht.

ein weg wäre, mit örtlichen heimatforschern, vereinen und museen zusammenzuarbeiten, denn kein bürgermeister wird sich gegen heimatgeschichte und vereine wenden. schließlich will er ja wiedergewählt werden. dann könnte man sich sozusagen einen "ebenbürtigen partner" zu den behörden aufbauen, der dann auch irgendwie ein wenig unsere interessen vertritt.
dies wird sicherlich nicht immer klappen und auch nicht bei allen aktionen möglich sein, aber für einen teil der projekte (leider nicht alle) sollte dieser weg schon gangbar sein.
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Der Berg ist frei.
Wo eyn man eynfahrn will
mag her es thun mit rechte.


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kapl
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Beitrag von kapl »

Nobi hat geschrieben:
ein weg wäre, mit örtlichen heimatforschern, vereinen und museen zusammenzuarbeiten, denn kein bürgermeister wird sich gegen heimatgeschichte und vereine wenden. schließlich will er ja wiedergewählt werden. dann könnte man sich sozusagen einen "ebenbürtigen partner" zu den behörden aufbauen, der dann auch irgendwie ein wenig unsere interessen vertritt.
Genau das ist dann der Weg!
@ Micha2; genau meine Meinung, gell?
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Björn
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Beitrag von Björn »

Genau das machen wir ja in Andreasberg
Die Grube Roter Bär wird ja von der Arbeitgruppe Bergbau im: St. Andreasberger Verein für Geschichte und Altertumskunde betreiben und wir fahren damit eingetlich ganz gut :D :D


Björn

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Friedolin
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Beitrag von Friedolin »

Ganz genau !
Der "Bergverein zu Hüttenrode" (kein e.V.) hat das so gemacht. Mit dem Briefkopf der Gemeinde und der Unterschrift des Bürgermeisters öffnet sich so manche Behördentür. Schließlich will der Bürgermeister wissen, ob sich für seine Gemeinde "die Erde auftut", bzw. wie es untertage aussieht. Vielleicht lässt sich ja auch touristisch was für die Gemeinde rausholen. Der Bergverein bereitet z.Z. einen Bergbaulehrpfad vor. Die Aufstellung von Dennerttannen und die Gestaltung einer Schautafel im Ortskern ist geplant. Die Herstellung der Tannen u. Schautafel gestaltet sich mit Hilfe der Gemeinde problemlos und zum Nulltarif.
Der Bürgermeister tut was für die Gem. und der Bergverein hat auch seine Vorteile.
Und schauen wir uns doch das Projekt Eichbergstollen an, da Funktioniert es doch ähnlich.
Glück Auf !
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Jedweder Anbruch erhebt das Herz
(alter Oberharzer Bergmannsspruch)

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kapl
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Beitrag von kapl »

Hier die Antwort des Ebayers:

Hallo XXXXXXX

Ihre Frage war:
"Hallo! Eine Frage habe ich, man liest soviel über Raubgräber. Ist Ihnen von offiziellen Seite her erlaubt worden, diesen Bodenfund zu veräussern? Ich dachte immer sofort gehört der Allgemeinheit und die Behörden (untere Denkmalbehörde, Archäologen, due Stadt/Land/Kommune) müssen sowas genehmigen. Bin ich da bei diesem Objekt auf der sicheren Seite? War die Grube bergfrei, oder unterstand diese Grube noch der Aufsicht der Bergbehörde? GlückAuf! Karsten"

sorry, das es so lange gedauert hat. also, das teil ist ein fundstück aus einem besucherbergwerk und der pächetr hat es mir gegeben um zu versuchen, ein paar euro in die kasse des bergwerks einzufahren. ich bin mir sicher, daß das nichts mit raubgräberei zu tun hat.sonst hätte der pächter mir das nicht gegeben. er hat einen neuen gang freigelegt und da lagen die alten rohre noch im grundwasser, solche rohre waren üblich und es gibt sie sehr oft. der erlös aus dieser auktion fließt zu 100 Prozent in die kasse des bergwerks. die grube ist bergfrei. glück auf! XXXXXX

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Reinhard_Geisler
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Beitrag von Reinhard_Geisler »

\cite mail: solche rohre waren üblich und es gibt sie sehr oft
\cite ebay: sie bieten auf eine absolute Rarität

...watt denn nu, entscheideste dich mal? eg

Aber vielleicht sollten wir diese Art der Finanzierung
für unsere Besuchergruben auch mal überdenken:
einfach die Exponate verkaufen ;-)

ga, rg

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Nobi
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Beitrag von Nobi »

kapl hat geschrieben:... das teil ist ein fundstück aus einem besucherbergwerk ...
das einzige besucherbergwerk was in der nähe von marienberg liegt wäre dann der "tiefe molchner stolln" in pobershau und da glaube ich kaum, dass die solche aktionen machen.

außerdem:
wer da unten sowas verkaufen will, schafft es meistens nach zöblitz ...
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Nobi
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Beitrag von Nobi »

kapl hat geschrieben:der erlös aus dieser auktion fließt zu 100 Prozent in die kasse des bergwerks.
Verkaufspreis: EUR 8,27

was man wohl mit dem vielen geld jetzt machen wird ...
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sepp
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Beitrag von sepp »

auffi!
ich meine,mit diesem forum sind wir doch auf einem guten weg.
das forum lesen mehr leute,als wir glauben.
wenn sich keiner outet,ist das auch gut,wir können so weitermachen.
die letzte großaktion war doch trotz des bescheidenen ergebnisses ein erfolg.ich hoffe ja noch auf die altersbestimmung des ausbaus.
Willkommen im Ruhrgebiet,wo man Gesichter Fressen nennt!(Frank Goosen)

Gesenk
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Beitrag von Gesenk »

Für alle Schatzsucher und solche, die es werden wollen, hier die ganz legale Alternative :D :D :D

Glück Auf!

Gesenk
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Claudia
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Beitrag von Claudia »

mein schatzzzzzzzzzz
Glück auf!
Claudia

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Rettet den Wald - esst mehr Spechte!

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