Wettbewerb Oktober 2018

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Welches Bild soll gewinnen?

Umfrage endete am Sa. 10. Nov 18 7:51

OHo
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Keine Stimmen
Geomartin
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Wolfgang
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consolamentum
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AUF Reviersteiger
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Mannl
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hungerlieb
0
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axel
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Keine Stimmen
ulf
2
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Schienenbieger
1
3%
Fundgrübner
0
Keine Stimmen
Christian Hoffmann
4
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Aditus
1
3%
Lüderich
11
33%
Mops
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Naheländer
1
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fotograf
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Harzer06
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Insgesamt abgegebene Stimmen: 33

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axel
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Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von axel » Do. 11. Okt 18 20:00

Im Oktober suchen wir im Wettbewerb Bilder zum Thema "Bergbau auf Steine und Erden".
Eure Bilder bitte hier hinein.

Glück Auf!
axel
„Die Stadt Freyberg ist unter allen Meißnischen Städten wohl die größte,
und vor andern berufen, wegen der gesunden Lufft des Bergwercks…“
J.J.Winckler 1702

OHo
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von OHo » Sa. 13. Okt 18 22:43

Granit in Striegau / Pl.
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Striegau.jpg

Geomartin
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von Geomartin » Do. 18. Okt 18 14:54

Steinbruch noerdlich von Kapunda, South Australia. Abgebaut wird die neoproterozoische Tapley Hill Formation, welche einige Kilometer suedlich auch die beruehmte Kupferlagerstaette von Kapunda beherbergt (den ersten bedeutenden Erzfund in Australien).

Wenn ich mich recht entsinne, wurden Gesteinsbloecke aus diesen Steinbruch fuer das Pandagehege im Zoo von Adelaide verwendet.
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kapunda.jpg

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Wolfgang
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von Wolfgang » So. 21. Okt 18 12:58

Das ehemalige Huthaus der Weißerdenzeche St. Andreas in Aue. Die Zeche war bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts fast alleiniger Lieferant von Kaolin (8000 Tonnen) für die sächsische Porzellanmanufaktur in Meißen.
Dateianhänge
DSC00362.jpg

consolamentum
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von consolamentum » Mo. 22. Okt 18 10:35

Im Basaltbergbau
DSC03581[1].jpg

AUF Reviersteiger
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von AUF Reviersteiger » Mo. 22. Okt 18 16:45

Schrapperhaspel in einem Kammerbau eines alten Kaolinbergwerkes
Haspel.jpg
Glück auf!

Mannl
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von Mannl » Mo. 22. Okt 18 18:11

Von ca. 1800 - 1970 wurde in dem Steinbruch „chlorit¬haltiger Hornblende¬schiefer“ abgebaut, ein dem Amphibolit ähnliches, vermutlich aus einem „Diabas“ mit großen Plagioklas-Leisten (ophitisches oder porphyrisches Gefüge) hervorgegangenes metamorphes Gestein. Dieses dunkelgraugrüne Gestein mit weißen, gelblichen oder rötlichen Flecken (Chloritschiefer von Harthau oder Harthauer Grünstein) findet man an mehreren repräsentativen Gebäuden im Chemnitzer Raum. (lt.Wiki)

Eine "Schieferung lässt sich jedoch schwerlich erkennen. Laut Eigentümer besteht das Liegende aus Phyllit. Im "Dachbereich ist ebenfalls Phyllit zu erkennen. Der "Diabastherorie" neige ich ebenso zu …. Vergleichbar mit dem Metabasit von Venusberg.
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Steinbruch 3.jpg
Ehre dem Bergmann, dem braven Mann !
Glück Auf ! Mannl

hungerlieb
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von hungerlieb » Mi. 24. Okt 18 19:43

"China Clay" - Gewinnung nordwestlich von St. Austell / UK, Wasserkanonen waren auch im Einsatz
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china clay.JPG
china clay.JPG (112.27 KiB) 1437 mal betrachtet
Glück Auf!
Sven

Freiberg, die Größte,
Chemnitz, die Feste,
Leipzig, die Beste,
aber Annaberg, die Liebste.

hungerlieb
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von hungerlieb » Mi. 24. Okt 18 19:52

Touristen dürfen ebenfalls mit fördern....
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sonderschicht.JPG
sonderschicht.JPG (113.44 KiB) 1433 mal betrachtet
Glück Auf!
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axel
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von axel » Do. 25. Okt 18 2:33

Kalkwerk Rehefeld, Osterzgebirge
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_DSC0779.jpg
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ulf
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von ulf » Do. 25. Okt 18 14:49

Alter Kaolin-Tagebau auf Lipari, Äolische Inseln.
Rotfärbung durch Eisen, Gelb durch ehemalige Fumarolen.

201404201537imgp8195a-lipari-kaolin-quarry.jpg
Glück Auf!
Ulf

"Evolution? Wozu denn?" (Prostetnik Vogon Jeltz)

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Schienenbieger
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von Schienenbieger » Fr. 26. Okt 18 23:57

Wie anstrengend die Arbeit im Gesteinsabbau in der ersten Hälfte des 20.Jh war, darüber kann man sich bei uns im Museum im ehemaligen Porphyr Steinbruch informieren. 12 Kipploren pro Tag im Akkord vollzuschaufeln war das Arbeitspensum eines Steinbrechers. Zu sehen ist auch wie tonnenschwere Werksteine mit einfachster Technik bewegt werden konnten.

Bild

Grüße, Matthias

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Fundgrübner
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von Fundgrübner » Sa. 27. Okt 18 14:09

Tongrube in der Unterkreide (Wealden) im Landkreis Hildesheim.
IMG_0179.jpg
Auf

Christian Hoffmann
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von Christian Hoffmann » So. 28. Okt 18 19:54

Marmor-Tagebau auf Thassos (GR)
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DSCF5692.JPG

Aditus
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von Aditus » Mo. 29. Okt 18 12:23

Aktiver Abbau von Sandstein in Rothbach im Elsass, in dem seit 2012 auf Grund zu großen Abraums unter Tage abgebaut wird. Zwischen 2005-2007 wurden sechs Stollen (einer davon rechts oben im Bild) zum Testen verschiedener Abbau- und Sägeverfahren (Wasserstrahl, Diamantdraht und Schrämmaschine) vorgetrieben. Im Mai 2012 folgte dann die Abbaugenehmigung für die nächsten 40 Jahre. Eckdaten: Kammerbau, Lichtraumprofil: 7m x 7m, Pfeilerdimension: 6m x 6m, Teilankerung mit 3 m Klebeankern, Abbauverlust 25 %
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P1050163-min.JPG
Gruß

Sven

Lüderich
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von Lüderich » Mi. 31. Okt 18 21:34

Schieferabbau untertage ist normalerweise farblich eher unspektakulär. Aber hier sorgt ein steter mineralhaltiger Wasserfall aus einer höher gelegenen Abbaukammer für leuchtende Versinterungen sowohl an der Abbauwand, als auch auf dem Grund des künstlichen Sees. Die Reflektion des Lichtes an den schneeweissen Ablagerungen unter der Wasseroberfläche ist die Ursache für das leuchtende Blau des Wassers.
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Schiefer 1.jpg
Schiefer 1.jpg (266.85 KiB) 827 mal betrachtet

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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von Mops » Mi. 31. Okt 18 23:37

Im Kyffhäuser wurde Alabaster für kunsthandwerkliche Zwecke bis in die 1930er auch unter Tage gewonnen.
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2013-09-26 Schorn Alabaster 001.JPG
2013-09-26 Schorn Alabaster 001.JPG (124.47 KiB) 810 mal betrachtet
Glück auf! | Mops

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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von Naheländer » Mi. 31. Okt 18 23:51

Erz- sowie Steine- und Erden-Bergbau in Einem:
Römisches Bergwerk und Steinbruch Pützlöcher bei Butzweiler in Eifel in der Nähe von Trier.
Im 2. Jh. nach Christus Schacht- und Weitungsbau auf die Kupfererze Azurit und Malachit (Farbgewinnung?) in bis zu 20 Meter tiefen Rundschächten. Nach einiger Zeit aufgegeben und Ende des 2. Jh. nach Christus als Sandsteinbruch unter anderem für den Bau der Porta Nigra in Trier verwendet. Römische Stinbruchbesitzerinschrift MARCI an der Steinbruchwand der Pützlöcher und an Quadern der Porta Nigra. Nach dem 3. Jh. nach Christus aufgegeben.
Ab dem Jahr 1781 neuzeitliche Prospektion nach Kupfererzen. Erschließung durch die Anlage eines 114 m langen Stollens. Nach Einsturz der Hauotweitung gegen 1830 aufgegeben. Ab dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts wieder Nutzung als Sandsteinbruch bis in die 1930er Jahre. Steine unter anderem im Kölner Dom, Berliner Reichstag und Leipziger Hauptbahnhof verbaut. Danach aufgegeben. Die alten römischen Rundschächte wurden vom Steinbruchbetrieb teilweise angeschnitten und abgetragen. Die Stollen aus der Betriebsperiode des 18./19. Jahrhundert sind heute noch erhalten und können besichtigt werden.
Puetzloecher Butzweiler.jpg
Römisches Bergwerk und Steinbruch Pützlöcher. Durch Steinbruchbetrieb angeschnittener römischer Bergwerksschacht.
Puetzloecher Butzweiler.jpg (167.8 KiB) 808 mal betrachtet
Glück Auf!

Daniel
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"Und summa ist der Wein
in diesem Land zu gut
und sind gar vile
holdselig Leut allda"

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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von fotograf » Do. 01. Nov 18 7:16

Ehemaliger Steinbruch irgendwo in Süddeutschland.

Steinbruch.JPG
Glück Auf !
Jürgen

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Quidquid agis prudenter agas et respice finem

Tief unter dem Mansfelder Land - da liegt ein Schatz begraben ...

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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von Harzer06 » Sa. 03. Nov 18 22:12

Moin,

Communion-Steinbruch am Rammelsberg in Goslar. Hier wurde bis in das 20. Jhd. unterdevonischer Sandstein als Versatzmaterial gewonnen. Der Spiriferen- bzw. Kahlebergsandstein wurde seit dem Mittelalter auch als (Straßen-)Baumaterial verwendet, aber nur als Bruchstein. Für Werksteine eignete er sich mit seiner Härte bei den damaligen Werkzeugen nicht. Dort kam der jüngere und weichere Sandstein vom Sudmerberg zum Einsatz.
Heute ist der Bruch ein guter Aussichtspunkt über Goslar und Umgebung und weist eine reiche Flora mit Flechten und Heidekraut auf.

Communion-Steinbruch.JPG

G´Auf
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axel
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von axel » So. 04. Nov 18 7:54

Die Umfrage ist eröffnet!
Hungerlieb möchte bitte noch präzisieren, welches seiner zwei Bilder für den Wettbewerb ins Rennen geht.

Glück Auf!

axel
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von axel » So. 11. Nov 18 21:17

Lüderich und consolamentum haben gewonnen! Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank allen fleißigen Beiträgern!

Glück Auf!

Axel
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von consolamentum » Mo. 12. Nov 18 9:00

Vielen Dank! Auch echt ein cooles Bild von Lüderich!

Glück Auf!

Lüderich
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Re: Wettbewerb Oktober 2018

Beitrag von Lüderich » Mo. 12. Nov 18 14:24

Ein herzliches Dankeschön auch von mir. Ich freue mich über das Ergebnis dieser spannenden Kopf-an-Kopf Abstimmung. Ein tolles Bild von Consolamentum, das die Größe und Fragilität der Grubengebäüde des Basaltabbaues hervorragend wiedergibt.
Ein schöner Ansporn für die Zukunft.

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