Thema Lochsteine

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darkjedi
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Beitrag von darkjedi »

Die Lochsteine werden im allgemeinen auch etwas vernachlässigt. dazu kommt noch das bei den heutigen Produktionsmethoden in Land- und Forstwirtschaft in Zukunft nicht mehr allzuviel überbleibt.
An Literatur wird es nochweniger geben als zu Gedingezeichen. Ich erinnere mich noch an ein Heft vom J. Kugler aber dann....?
Am WE hab ich vermutlich einen gefunden. Foto? Nach 15 minütigen suchen im Rucksack mußte ich feststellen das ich den Knippser vergessen habe:(
Falls ich mal wieder in der Gegend bin und das Kleinod wiederfinde, reiche ich es nach.
Er war eigentlich sehr einfach, vorn Schlegel und Eisen und oben ein größeres +. Sichtbare L/B/H 200X200X400mm. Das wars. Vermessungstechnisch hat er also schon eine Bedeutung gehabt. Achso Bergbau gabs auch einigen in der näheren Umgebung.
Vieleicht können wir da auch mal etwas Licht ins Dunkle bringen:)

dj

alterbergbau.de

Beitrag von alterbergbau.de »

Der Sepp kann sicher ein paar Fotos von schönen Lochsteinen aus dem KohlenBergbau in der Herzkämper Mulde vorlegen :D
Ich mein da hab ich auch schon mal Literatur hier im Ruhrpott zu gelesen. Vielleicht weiss der Sepp mehr :???:

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MichaP
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Beitrag von MichaP »

@DJ:

das was du gesehen hast ist mit 99,9%iger sicherheit ein lochstein!

hier ein paar beispiele:

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Glück auf!

Michael
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darkjedi
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Beitrag von darkjedi »

Hallo Micha,

Sehr schöne Steine:) bin jetzt eigentlich davon überzeugt.
Was mich am Anfang etwas verunsichert hat, war die Tatsache das von der Form her gleiche Steine ohne Schlegel und Eisen vorhanden waren mit einer Zahl z.B. 53 auf der Rückseite.
Das wird aber eine Grenzlinie vom Forst her sein, staatlich/privat.
M wie Maß :confused: 6.Maß? oder was bedeutet die Zahl?
Hast hoffentlich noch einen überbehalten für den Wettbewerb;)

Ga dj

alterbergbau.de

Beitrag von alterbergbau.de »

Sepp schaut wohl nicht so oft hierein, ich dachte an sowas:

Bild
(nicht mein Bild)

alterbergbau.de

Beitrag von alterbergbau.de »

Auf den Seiten vom Sepp sind auch noch ein paar:

http://www.bergbau-wetter.de/Rundwege/B ... weg_1.html

Wilm
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Beitrag von Wilm »

Lochstein !

Hier mal ein Beispiel aus dem Harz

Alhier fanget an das Lautenthals Glücker Feld als eine Fundgrube nebst zwölf Massen heraufwärts

Andr. Valt. Mersmann

U. B. M.

Joachim Christian Bahr

Geschworener den 16. Mai 1729


Bild

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MichaP
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Beitrag von MichaP »

die buchstaben stehen bei "meinen" steinen für die grubennamen. "M" steht in dem fall für "Morgenstern". die zahlen sind laufende nummern. die grubenfelder dort im revier (sind aus thüringen) sind nicht mit erzgebirg. vergleichbar. man hat dort keine Fundrube mit oberen und unteren maaßen, sie sind vielmehr recht willkürlich gemuthet. ich kenne die genauen bergamtlichen vorschriften von diesen revier nicht, kann daher nicht genau sagen wie das ganze funktionierte.
die lochsteine rahmen das grubenfeld ein. ca. aller 25 lachter steht ein stein. wenn wir z.b. das grubenfld Morgenstern nehmen, so zeigt das "M" für morgenstern immer nach aussen. das angrenzte grubenfld zeigt sein zeichen in richtung morgenstern. der genaue grenzpunkt wir durch das loch oben markiert. die seiten, die in richtung des grenzverlaufes zeigen, tragen schlägel und eisen (um den stein alsgrubenfeldgrenze zu kennzeichnen, das sie nicht mit anderen hoheitsgrenzen verwechselt wird), die laufende nummer und die jahreszahl.
lochsteine, wie auf den bild von Oliver, kenne ich aus dem harz. dort funktioniert das ganze ähnlich...soviel ich weiß.
Glück auf!

Michael
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darkjedi
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Beitrag von darkjedi »

interessant Micha! auf die richtung muß ich gegebenenfalls mal obacht geben.
Die 1859 erstaunt mich, das man zu dieser zeit noch welche gesetzt hat.
Es hat nicht nur Maßen gegeben sondern auch das geviert Feld 56mx56m, darauf bezieht es sich wohl bei Dir.
"ma" ==> Morgenstern?

Ga dj

irgenwie hab ich auch auf die Antwort vom Wilm gehofft.:)

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sepp
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Beitrag von sepp »

@alterbergbau!
wir halten uns mit fotos von den wenigen lochsteinen,die sich noch an ihren originalstandorten befinden,ganz bewußt zurück.zuviele sind des nachts ausgegraben worden,und mit etwas nachforschen könnte man auf die standorte der noch vorhandenen schließen.
ich mache jede wette ,daß jenes absolut tolles paradestück des stock und scherenbergers nicht mehr da zu finden ist,wo das foto gemacht wurde.was besseres als diesen haben wir auch nicht zu bieten.
Willkommen im Ruhrgebiet,wo man Gesichter Fressen nennt!(Frank Goosen)

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MichaP
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Beitrag von MichaP »

"ma" ==> Morgenstern?
natürlich nicht ist ja auch nicht "ma" :). richtig ist "Ema" - das "E" ist sogar recht groß, aber schlecht zu erkennen...stimmt schon.
ich mach mal eine zeichnung der situationen dort! dauert aber - heute ist wandern angesagt!
Glück auf!

Michael
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kapl
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Beitrag von kapl »

@alterbergbau!
wir halten uns mit fotos von den wenigen lochsteinen,die sich noch an ihren originalstandorten befinden,ganz bewußt zurück.zuviele sind des nachts ausgegraben worden,und mit etwas nachforschen könnte man auf die standorte der noch vorhandenen schließen.
.
Mit genau dieser Begründung hat in Kettwig ein Heimatforscher ( in "" oder nicht?..) fast alle bekannten
Lochsteine ausgegraben und stehen jetzt in seinem GArten.
Leider ist dieser Heimatforscher verstorben und seine Familie, weiß nicht so recht wohin mit den Lochsteinen. So stehen diese Im Hinterhof.
Fazit: Leider gibt es so gut wie keine Lochsteine in Kettwig
mehr an Originalstandorten , dafür sind sie aber in sicheren Händen...
Wenn also das Thema kommt werde ich dem Garten mal einen Besuch abstatten und fotografieren...

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Michael_Kitzig
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Beitrag von Michael_Kitzig »

so etwas dürfte ohne Genehmigung strafbar sein.
Kann mir nicht vorstellen, dass da eine vorgelegen hat.

Das alte Lied:
allles zusammen getragen (gehortet), archiviert oder auch nicht, aber alles meins und ich hinterlass auch ja niemandem
mein Archivverzeichnis.
Der Typ stirbt dann, was ja jeden irgendwann mal betrifft,
und die Angehörigen stellen "das alte Zeugs" auf den Sperrmüll.

alterbergbau.de

Beitrag von alterbergbau.de »

Sepp, das Original ist gesichert, der Stock und Scherenberger Lochstein ist ein Abguss, da wo er steht :D

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kapl
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Beitrag von kapl »

Das alte Lied:

Der Typ stirbt dann, was ja jeden irgendwann mal betrifft,
und die Angehörigen stellen "das alte Zeugs" auf den Sperrmüll.
Stimmt, leider!!
:(

darkjedi
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Beitrag von darkjedi »

@Micha,

jetzt wo Du es schreibst, sehe ich das E auch :)

@Kapl

Kann man da nix machen? Mal ein Gespräch mit den Hinterbliebenen, sie sind möglicherweise auch froh wenn sie sie los sind und vieleicht existieren auch noch Unterlagen.
Vieleicht ist auch was über ein Museum oder Denkmalschutzbehörde möglich. Irgendwann landen sie dann in einem Fundament.

Ich wäre auch sehr betrübt wenn der Stein plötzlich in einem Vorgarten zwischen Rosen und Radieschen stehen würde:(. Die Befürchtung ist schon sehr groß.

Ist schon jemand mal bei Archivstudien darauf gestoßen, ob der Standort der Steine auch auf Risse übertragen wurde? Das würde doch die Zuordnung erleichtern. An Vermessungspunkte kann ich mich erinnern.

Ga dj

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Michael_Kitzig
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Beitrag von Michael_Kitzig »

ein gespräch mit den hinterbliebenen?
wird leider meistens so aussehen, dass die feststellen:
oh, antiquitäten!!
- und die dann teuer verkaufen wollen. :mad:

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MichaP
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Beitrag von MichaP »

@darkjedi:
es gibt risse auf denen die lochsteine eingetragen sind. meisst histor. unterlagen der bergämte über mutungen. hab ich im archiv schon etliche gesehen!
Glück auf!

Michael
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kapl
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Beitrag von kapl »

[quote

@Kapl

Kann man da nix machen? Mal ein Gespräch mit den Hinterbliebenen, sie sind möglicherweise auch froh wenn sie sie los sind und vieleicht existieren auch noch Unterlagen.
Vieleicht ist auch was über ein Museum oder Denkmalschutzbehörde möglich.

[/quote]

Die Steine sind erstmal sicher dort. Die Besitzer wissen, dass die Aktionen nicht legal waren!
Gespräche mit einem Heimatmuseum wurden schonmal geführt.
Ich denke ich werde diese Steine bald mal aus der Versenkung holen!

GA
KAPL

darkjedi
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Beitrag von darkjedi »

@kapl, das hört sich doch schon besser an.

Man sollte da bei den Angehörigen nicht den Eindruck erwecken das es sich da um Antiquitäten handelt und man Kohle damit machen kann, sondern um Kulturgüter und ein wenig schlechtes Gewissen bei den Betroffenen wirkt manchmal wunder.

dj

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kapl
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Beitrag von kapl »

@kapl, das hört sich doch schon besser an.

Man sollte da bei den Angehörigen nicht den Eindruck erwecken das es sich da um Antiquitäten handelt und man Kohle damit machen kann, sondern um Kulturgüter und ein wenig schlechtes Gewissen bei den Betroffenen wirkt manchmal wunder.

dj
Ich denke die Familie kann sich garnicht erlauben, diese Steine zu verkaufen!
Die Leute die sich mit der Kettwiger Geschichte beschäftigen
wissen alle von der Existenz dieser Steine.
Und Kettwig ist ein Dorf....
(Aber das schönste, das ich kenne...)

darkjedi
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Beitrag von darkjedi »

genau das was ich meine :)

Der zweite Absatz bezog sich auf die Situation von M. Kitzigs Posting.

Ga dj

AlexanderP
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Beitrag von AlexanderP »

Hallo,

wurden früher alle Grubenfelder so gekennzeichnet und abgegrenzt oder wurde dieses System nur in bestimmten Gebieten oder an bestimmten Gruben angewendet?

Glück Auf!

Alexander Pyka

darkjedi
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Beitrag von darkjedi »

Hallo Alex,

Mit sicherheit wurden nicht alle gruben damit versehen.
Bei reinen stollenbetrieb oder kleine eigenlöhnergruben war es nicht sinnvoll.
Bei ausgedehnteren anlagen mit unterschiedlichen eigentümern war es schon notwendig eine grenze zu ziehen also die "mark zu scheiden".

dj

alterbergbau.de

Beitrag von alterbergbau.de »

vorallem bei Ansprüchen von mehreren Familien auf eine Lagerstätte wie das Südlich der Ruhr in Sprochhövel der Fall war.

AlexanderP
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Beitrag von AlexanderP »

und ab welchem bis zu welchem Jahrhundert wurde diese Abgrenzungsmethode verwendet?

GA

Alexander Pyka

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sepp
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Beitrag von sepp »

@ darkjedi:zumindest hier in der gegend hat es nicht damit zu tun ,ob es ein stollenbetrieb war oder nicht.hier wurden nur die längenfelder mit lochsteinen begrenzt,und zu der zeit war stollenbergbau gang und gäbe.gerade beim flözbergbau war dies sehr sinnvoll,streitigkeiten gab es dennoch zu hauf!
Willkommen im Ruhrgebiet,wo man Gesichter Fressen nennt!(Frank Goosen)

alterbergbau.de

Beitrag von alterbergbau.de »

stock ./. scherenberg *fg*

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sepp
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Beitrag von sepp »

:???:
Willkommen im Ruhrgebiet,wo man Gesichter Fressen nennt!(Frank Goosen)

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kapl
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Beitrag von kapl »

stock ./. scherenberg *fg*
Nicht nur ./. auch &!!
siehe

(Aus Archive.nrw.de)


Umfang: 209 Bll.
Alte Behördensignatur (Aktenzeichen): 086 Nr. 16
Oberbergamt Dortmund 1188 1821-1851
Fördermethoden und Fördervorrichtungen im Oberbergamtsbezirk Dortmund, Bd. 1
Enthält u.a.:
Beschreibung der Fördervorrichtungen in den Bergamtsbezirken Bochum und Essen
und auf einzelnen Zechen (ver. Engelsburg, General, Gewalt, ver. Hagenbeck, Hasenwinkel,
Himmelskrone, Johann Friedrich, Kirschbaum, Langenbrahm, Mecklingsbänker
Erbstollen, Neuwesel, Poertingssiepen, Stock & Scherenberg, Trappe, Wiesche), 1825-
1851; Bremsvorrichtungen im Bergamtsbezirk Ibbenbüren, 1828; Vergleich deutscher
und englischer Wagenförderung, 1829; Übersicht über den Bestand an eisernen Förderwagen
im Bergamtsbezirk Essen, 1844; Vergleich eiserner und hölzerner Förderwagen,
1844-1850; Pferdekraft auf der Grubenbahn der Zeche Wiesche, 1850; Untertageförderung
mit Pferdekraft, 1850-1851.
Umfang: 439 Bll.


Alte Behördensignatur (Aktenzeichen): 086 Nr. 4
Oberbergamt Dortmund 1194 1829-1853
Einführung von Wetteröfen und Wettermaschinen im Oberbergamtsbezirk Dortmund
Enthält u.a.:
Kolorierte Rißzeichnung eines transportablen eisernen Wetterofens, [1830]; Verdingung
eines Wetterturms auf der Zeche Stock & Scherenberg, 1829; Kostenberechnung für
einen Wetterofen der Grube Fuchs im niederschlesischen Bergamtsbezirk, 1834
(Abschr.); desgl. der Grube Morgen- und Abendstern (ebd.?), 1830 (Abschr.); Ventilatoren
("Wetterräder") des französischen Ingénieurs des mines en chef, Combes, 1840;
Beschreibung der Combes'schen Wetterräder, über-
16. Technische und infrastrukturelle Entwicklung 452
setzt aus den "Annales des mines", Bd. 14/15, durch den Bergbaubeflissenen Bernhard
Honigmann, 1840 (mit zwei Rißzeichnungen).
Umfang: 76 Bll.

Ist das was für die Schlebuscher Fraktion???


16. Technische und infrastrukturelle Entwicklung 457
Enthält:
Einleitende Bemerkungen; Veranlassung der Arbeit; Ausdehnung der Kohleneisenebahnen;
Vorarbeiten bei Anlage eine Kohleneisenbahn (Unterbau); Klassifikation der
Bd. 2
Enthält u.a.:
Schienenwege im Schlebusch-, Deilbach- und Muttental, 1831; Begutachtung der Prinz-
Wilhelm-Eisenbahn durch das Bergamt Essen, 1832 (mit Randskizzen, u. a. Brücken
und Weichen); Förderwagen der Prinz-Wilhelm-Eisenbahn (Federzeichnung), 1832;
Begutachtung der Schlebusch-Harkorter Eisenbahn durch das Bergamt Essen, 1832;
Lageplan der Schlebusch-Harkorter Eisenbahn und benachbarter Zechen (St. Peter,
Trappe, Dachs & Gevelsloch), 1832 (Federzeichnung); Wechsel (Weiche) der Prinz-
Wilhelm Eisenbahn, 1832 (Federzeichnung); Brückenkonstruktion der Schlebusch-
Harkorter Eisenbahn, 1832 (Federzeichnungen = Kartensammlung A 12545-12546);
Förderwagen der Schlebusch-Harkorter Eisenbahn, 1832 (Federzeichnung); Zugvorrichtung
an den Förderwagen der Schlebusch-Harkorter Eisenbahn, 1832 (Federzeichnung
= Kartensammlung A 12547); Übersicht über die mit der Schlebusch-Harkorter
Eisenbahn 1831/32 abgefahrenen Kohlen der Zechen Trappe, St. Peter, Dachs & Gevelsloch,
Wülfingsburg und Löwe, 1833; Verhandlungen der Gewerken des Reviers
Witten mit dem Vorsitzenden des Ausschusses Enneperstraße für die Köln-Mindener
Eisenbahn, Friedrich Harkort, wegen Anlage einer Eisenbahn von Witten nach Altenhagen,
1833; Initiative Friedrich Harkorts zum Bau einer Eisenbahn von der Ennepe nach
Königsborn, 1833; Übersicht über die Eisenbahnlängen (über Tage und unter Tage) im

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