Suche Literatur Ruhrbesetzung (l.o.t.)

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kapl
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Beitrag von kapl »

Hallo!
Dieser Aufruf ist leicht "Off Topic" daher das (l.o.t.)..

Ich suche für eine Hausarbeit Literatur zum Thema: Die Rolle des Bergbaus während der Ruhrbesetzung/Ruhrkampf/Ruhrkrieg 1923
Speziell suche ich Literatur über die Rolle des Bergbaus
d.h. wie die Bergleute die Zeit damals erlebt haben.
Berichte über den passiven Widerstand usw.
Natürlich ist mir Spethmann, Wentzcke,Ruck und die
Schwarze Reihe Tenfelde bekannt.
Interessant wären auch Geschäftsberichte von betroffenden Bergwerken aus der Zeit bzw. Festschriften, die auch auf die Ruhrbesetzung bezug nehmen.
Wer kann mir da also weiterhelfen?
GA
KArsten PLewnia (KaPl)
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Karsten,
Du kennst auch "Meine Erlebnisse Als Bergarbeiter" von Graf Alexander Stenbock-Fermor, 1922-23, VERLAG Henselowsky Boschmann ?
Ein fesselndes Buch...
Glückauf
Grubenbär
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kapl
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Beitrag von kapl »

Hallo Karsten,
Du kennst auch "Meine Erlebnisse Als Bergarbeiter" von Graf Alexander Stenbock-Fermor, 1922-23, VERLAG Henselowsky Boschmann ?
Ein fesselndes Buch...
Glückauf
Grubenbär
Nein, noch nicht. Werde es mir aber am Montag sofort
aus der UB holen1
Danke für den Tipp, habe direkt noch andere Bücher gefunden!
Ich mail dann mal ob es mir geholfen hat (im Forum)
GA
KArsten PLewnia
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kapl
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Beitrag von kapl »

Hallo Karsten,
Du kennst auch "Meine Erlebnisse Als Bergarbeiter" von Graf Alexander Stenbock-Fermor, 1922-23
Habe das Buch nun durch!
Sehr gut geschrieben, übrigens ist Stenbock Fermor nachher
Kommunist geworden...

Leider geht er nicht so ausführlich auf die Ruhrbesetzung
ein , wie ich gehofft habe.
Das kann aber auch heissen, das eben doch normal weitergearbeitet wurde.
Ich dachte die Kohleförderung sei damals gedrosselt
worden und der Streckenausbau vorangebtrieben worden!
Das finde ich aber nicht direkt. Der "Graf" spricht vom
Widerstand, d.h. die Kohle lag auf Halde.

Das stimmt, nur wurde diese Kohle nicht an die Arbeiter abgegeben, sondern die Franzosen transportierten sie
ab!, wo bleibt da der Widerstand???

Was aber schon herauskommt, ist die Tatsache, dass die
Zechenbetreiber VOR! ablauf des passiven Widerstands mit der MICUM verhandelt haben.
Dadurch wurde die 2te Dolchstoßlegende der Geschichte
geboren .( Die aber heute in Vergessenheit geraten ist, nur die erste ist in Erinnerung geblieben...)

Und am Ende, haben die Arbeiter verloren, die Arbeitszeiten waren länger ein als vor dem Krieg!

Nochmals meine Bitte!

Wer noch Literatur hat bzw. von Zechenchroniken weiss
die die Zeit 1923 einschließen bitte mailen!

GA
KArsten PLewnia
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