Alarmanlagen bei Bergsicherung

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Paulus
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Beitrag von Paulus »

Nabend !

Habe heute von einem Bekannten gehört das die Bergsicherung Schneeberg seit neuestens in Ihren Baustellen lautlose Alarmanlagen installiert die direkt über einen Oberator mit einem Polizeiwagen verbindet. Sie soll nicht austrickstbar sein. Ist da was dran? In Schneeberg soll es auf den sechs baustellen eine davon geben.

Paulus
Nightmare

Beitrag von Nightmare »

Die möchte ich mal sehen! Theoretisch geht sowas ziemlich leicht mit einem Handy und noch ein bißchen Spielkram ringsrum aber praktischer ist es (und billiger) sowas als Gerücht auszustreuen und Leute zu verunsichern.
Was soll die Polizei denn tun? Mal in die Baustelle reinzuschauen, wenn der Deckel gerade offen steht ist ja nun keine so große Übeltat, oder? :D
Wurde jedoch offensichtlich randaliert oder gemaust, so ist das was anderes.
Solche Gerüchte mit Alarmanlagen gab es schon zu DDR-Zeiten, stimmts, Genosse Maj-Ohr?!

GA
Nightmare
Wilm
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Beitrag von Wilm »

Also, dass sich die BerSi solche Technik leisten kann, glaube ich eigentlich nicht. Gesehen habe ich diese Technik bisher in 2 U-Verlagerungen. Xtra-Card mit SMS-Agent. Die Systeme melden bei einem langsamen Durchgang direkt per SMS Ort, Zeit und Anlage.

Eine Fledermaus ist eigentlich nicht das Problem. Die Viecher sind verdammt schnell, ein Befahrer joggt wohl weniger untertage. Es ist ziemlich einfach die Unterbrechung einer Lichtschranke zeitlich zu erfassen.

Warum es die BerSi wohl kaum nehmen kann ?
Dauert bei der Installation, lässt sich bescheiden abschalten, die Handies gehen bei dem tollen Wetter recht schnell drauf.

Oder hat jemand schon ein CEAG D-Netz-Grubentelefon gesehen.

Gerüchte leben halt länger
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Björn
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Beitrag von Björn »

die Handies gehen bei dem tollen Wetter recht schnell drauf.

Oder hat jemand schon ein CEAG D-Netz-Grubentelefon gesehen.
Na ja wer hängt denn das Telefon auch in die Grube??? :???:
Da ist doch gar kein Empfang! :D

Björn
Gast

Beitrag von Gast »

Gabs da nicht mal eine Diskussion in der wir uns nicht mehr in die illegale Ecke stecken lassen wollen? Wenn aber abgesperrte Bergsicherungsbaustellen befahren werden, ist das doch Einbruch in Betriebsgelände!? Bei irgendeinem Stollen im Wald oder sonstwo ist das ja egal- siehe neue Hohlraumverordnung. Klar, ham wir alle irgendwie Dreck am Stecken, aber so wird das nix mit der Akzeptanz in anderen Teilen der Bevölkerung!
Kaj_Todt
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Beitrag von Kaj_Todt »

Diese Diskussion weisst auf nichts illegales hin, sondern erläutert die technische Ausrüstung einzelner Bergsicherungsunternehmen.

Ausserdem: Klärt man die Menschen über Irrtümer auf, verhindert man vielleicht damit auch entsprechende Straftaten (auch mindere), die nicht sein müssen ;)

Ausserdem sollte man Betreten von Betriebsgelände und Sachbeschädigung unterscheiden. Beides sind keine Kavaliersdelikte.
Gast

Beitrag von Gast »

Mit dem Wald das war mir schon klar, ich versuchte bloss irgendwie den Unterschied zu erklären. Aber wer macht das schon, sich beim Grundeigentümer erkundigen ob man einfahren darf? Was macht man schon kaputt, wenn man einfach nur in einem normalen Stollen einfährt? Da Bergsicherungsbaustellen normalerweise abgesperrt sind, muss man handwerklich aktiv werden- also doch Einbruch und Sachbeschädigung!!
Die neue Hohlraumverordnung verbietet nicht mehr generell die Befahrung eines Hohlraums.

Das beisst sich wirklich mit den Denkmalschutzgesetzen: Ein altes denkmalgeschütztes Haus darf nicht abgerissen werden, nur nach gewissen Richtlinien restauriert werden. Fällt Zubetonieren auch unter diese Richtlinie!!?

@OHo: ich hoffe du hast kein Problem mit mir, siehe vorletzter Satz deiner letzten Meinungsäusserung!
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo OHo,
Sympathie hab ich noch nie für die gehegt, aber ein gewisses Verständnis hab ich doch für deren Arbeit. Ich kenne einen Fall, da hat sich ein Schleusentor in die Unterwelt nur 1,5m neben dem Wohnhaus geöffnet. Wie würdest du / ihr als Hausbesitzer reagieren, wenn das Hab und Gut auf solch wackligen Boden steht? Sich selber sanieren wird wohl ausfallen!

Oder hab ich doch ein kleines bissel Sympathie für unsre "Kollegen"? In mehreren Fällen machen es ihre Baustellen einem erst möglich in spezielle Grubenbaue zu gelangen!!!!
Verstehst du wie ichs meine?
Nightmare

Beitrag von Nightmare »

...und wenn es den Auftraggebern nicht gefällt, was man da unten vorfindet, wenn es zum Beispiel nach zuviel Arbeit aussieht, doch ein Denkmalschützer angesichts des Uraltbergbaus laut gegen Beton protestieren und für Offenhalten sein könnte oder die Straße wieder freigegeben werden muß, dann wird ohne Diskussion ganz schnell Beton ins Denkmal, oh Verzweihung!, Loch, gekippt.
Es interessiert hier von amtlicher Seite kein Aas, was dabei kaputtgemacht wird. Hauptsache, die einen haben ihr Geld und die anderen mußten nicht groß nachdenken.

Finstre Grüße :(
Nightmare
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Michael Kitzig (†)
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Beitrag von Michael Kitzig (†) »

Na, warum haben wir wohl so viele Behörden, Gesetze, Verordnungen, Durchführungsverordnungen ect ect..

-> damit man sich zur passenden Gelegenheit die passende aussuchen kann!
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sepp
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Beitrag von sepp »

auffi!
kumpels,ihr kommt mal wieder ganz vom thema ab.
wenn ein objekt mit alarmanlagen gesichert ist,dann hat das doch einen grund,zumindest von der seite der sicherer.
man sollte sich dann mit den betreibern in verbindung setzen und nachfragen,ob man nicht zu einer übereinkunft kommen kann.
meiner meinung nach ist dieser threat höchst kontraproduktiv zu den erklärten zielen der GAG und ich muß mich wundern,warum unsere sonst so wachsamen admins dies nicht unterbunden haben.
tschau,sepp!
Willkommen im Ruhrgebiet,wo man Gesichter Fressen nennt!(Frank Goosen)
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MichaP
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Beitrag von MichaP »

ich finde die diskussion auch leidlich ungut. aber wir können ja nicht immmer alles zensieren und nur heile welt spielen, denn dem ist nicht so. leider.
Glück auf!

Michael
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micha2
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Beitrag von micha2 »

Die Diskussion um die Legalität/Illegalität von ungenehmigten Altbergbaubefahrungen wird uns wohl noch lange erhalten bleiben. Da nützt auch das zensieren/löschen solcher Beiträge nichts. Dieses Forum soll aber (auch) eine Plattform für ebensolche Streitthemen bieten, da hier die Möglichkeit besteht, seine Anliegen "relativ stressfrei und unkompliziert" darzustellen.

Man sollte sich nur an eine Regel halten:
Schreibt nichts, was ihr nicht auch unter eurem wahren Namen öffentlich äußern würdet!!!
(Ich weiß was jetzt kommt: Das sagt gerade DER... alter Polterer, Prolo, Querulant...)

Meine Erfahrung:
- Es gibt sehr vernüftige Leute bei den Bergämtern, BeSis, Betriebsleitungen, Bergbauvereinen, Fledermausschützern etc.
- Es gibt völlige Idioten unter den Befahrern, Altbergbauforscher, Schatzsucher, Bunkerforscher etc.
- gilt auch umgekehrt
- die positiven (für beide Seiten) Erfahrungen überwiegen derzeit bei weitem

Langer Rede kurzer Sinn:
Die Admins waren nicht ganz untätig und haben durchaus versucht die Diskussion in vernünftige Bahnen zu lenken :D

Gut Streit und Glück auf
Micha2 Krumrei
Nein, schlaft nicht, während die Ordner der Welt geschäftig sind...
Seid mißtrauisch gegen ihre Macht, die sie vorgeben für euch erwerben zu müssen...
Seid unbequem, seid Sand, nicht das Öl im Getriebe der Welt! (Günter Eich - Träume)
darkjedi
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Registriert: Di. 01. Okt 02 0:00

Beitrag von darkjedi »

..... Wenn aber abgesperrte Bergsicherungsbaustellen befahren werden, ist das doch Einbruch in Betriebsgelände!? Bei irgendeinem Stollen im Wald oder sonstwo ist das ja egal- siehe neue Hohlraumverordnung......
Hallo tauber Stein

Was solln wir jetzt machen wenn die Baustelle im Wald liegt
:confused:

Bild

dj -ratlos
Gast

Beitrag von Gast »

@dj
Es sieht nicht so aus als ob das "irgendein Stolln im Wald" ist.
Kann das sein, das das Bild zur Sanierung des Schachtes 204 gehört?

GA t_S
darkjedi
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Beitrag von darkjedi »

Hallo tauber Stein

Ob "irgendein Stolln" oder Schacht im Wald ist doch erstmal Nebensache. Wo ist der Unterschied, abgesehen befahrungstechnisch?

Ist schon im Bereich "Segen Gottes" aber was da fürn Fuchsbau versaniert wurde :confused: :confused:

djBild
Gast

Beitrag von Gast »

Dj: hast schon recht. Hatte aber "irgendeinen Stolln im Wald" gemeint, wo keinerlei Aktivitäten unserer Sanierungsbetriebe stattgefunden haben. Am besten von dem sie gar nichts wissen- hats auch schon gegeben!

Mittlerweile ist wohl schon so viel Geld da, das "es" schon mitten im Wald passiert?
Gast

Beitrag von Gast »

Glück Auf alle zusammen !
Ja diese Geschichte mit der Sicherung von Baustellen oder Stollenteilen durch Alarmtechnicken die gibt es bei uns in Porta Westfalica.An einigen brisanten Stellen . In einigen Anlagen wird noch Eisenerz abgebaut ( dies tut bei uns die Babara Rohstoffgesellschaft) und da in den Anlagen richtige Werte rumstehen sind diese Anlagen teilweise durch Videoaufzeichnungen gesichert. Dort wurden schon einige dabei erwischt wie sie sich da an fremdem Eigentum vergriffen haben . Was ja auch nicht ok ist .
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